Projekte

Die Wirtschaftsförderung Reinickendorf engagiert sich stark für den Standort Reinickendorf. Zur Stärkung des urbanen Standorts initiiert und beteiligt sich der Bezirk an einer Vielzahl von Projekten.

Netzwerk Märkisches Viertel e.V. i.G.

Servicestelle Netzwerk MV
c/o Nachbarschaftsetage der GESOBAU AG
Wilhelmsruher Damm 124
13439 Berlin
Tel.: +4930 417 13 081
Fax: +4930 498 72 394
E-Mail: servicestelle@netzwerkmv.de, info@netzwerkmv.de
Internet: www.netzwerkmv.de

Ziel des Netzwerkes ist die Erhaltung und Förderung des selbstständigen Lebens und Wohnens, die Verbesserung der Versorgung älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen, die Ermöglichung eines schnellen Zugangs zu Hilfeangeboten und die Förderung des Verbraucherschutzes. Neben diesen Aspekten spielen vor allem die Stärkung der bestehenden Anbieterstruktur, der Ausbau der Dienstleistungslandschaft im Märkischen Viertel und die Entwicklung neuer Service- und Beschäftigungsangebote eine Rolle.

Bündnis für Wirtschaft und Arbeit

Bezirksamt Reinickendorf
Eichborndamm 215
13437 Berlin
Geschäftsstelle Steuerungsausschuss
Ansprechpartnerin: Frau Dr. Klein
Tel.: +4930 90294 5070
Fax: +4930 90294 5164
E-Mail: europa@reinickendorf.berlin.de

Zentrale Anliegen des Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit sind die Schaffung neuer Beschäftigungs- und Ausbildungsangebote und die Stärkung der lokalen Wirtschaftsstruktur. Zu den Partnern des Bündnisses gehören lokal tätige Akteure aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Verwaltung und dem gemeinnützigen Bereich. Im Steuerungsausschuss, der über die Aktivitäten und Projektvorhaben entscheidet, sind neben Bezirksamtsmitgliedern auch die Agentur für Arbeit Berlin Nord, das JobCenter Berlin Reinickendorf, die IHK Berlin, die Handwerkskammer Berlin, der Unternehmerverband Berlin e.V., die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Berlin, die zukunft im zentrum GmbH, die gsub-Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH, die Berliner Volksbank und der DGB Bezirk Berlin-Brandenburg.

Lokales Soziales Kapital (LSK)

2009 wurden 16 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 125.000 Euro im Bezirk über das Programm „Lokales Soziales Kapital“ (LSK) gefördert. Sie fanden zu 50% in sozialen Brennpunkten des Bezirks statt.
Für 2010 konnten 13 Projekte für eine Förderung über LSK vorgeschlagen werden. Sie haben Themen wie die öffentliche Darstellung des Berufs- und Beschäftigungsfeldes der Pflege und Altenhilfe, die Heranführung von Schülern an die beruflichen Anforderungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes in der Gebäudereinigung über die Initiierung von Schülerfirmen und die Erleichterung des Einstiegs von Müttern und Migrantinnen in das Berufsleben zum Inhalt. Andere Projekte konzentrieren sich auf die Ausarbeitung und Veröffentlichung von barrierefreien Kiezspaziergängen, die Erstellung eines Hotelführers einschließlich eines Schulungsleitfadens für Beschäftigte in der TouristInformation oder die Erarbeitung eines Kultur(ver)führers für Reinickendorf. Darüber hinaus soll in einem Projekt ein Elterncafe eingerichtet und betrieben werden, während in einem anderen Fahrräder und Haushaltsgegenstände zum Selbstkostenpreis von Langzeitarbeitslosen und suchtkranken Menschen repariert werden. Ein weiteres Projekt richtet sich an Mädchen und junge Frauen, die von berufstätigen und selbständig tätigen Frauen mit Migrationshintergrund erfahren, dass es auch für Migrantinnen möglich ist, erfolgreich im Beruf zu sein. In anderen Projekten plant man zahlreiche Aktivitäten für das 100-jährige Jubiläum der Gartenstadt Frohnau bzw. entwickelt ein Konzept für ein Archiv, das sich im Aufbau befindet und in der Gründung einer Stiftung münden soll. Die Integration psychisch beeinträchtigter und suchtkranker beschäftigungsfähiger Menschen in unterschiedliche Zuverdienstmöglichkeiten ist Ziel eines weiteren Projektes.

Stadtumbau im Märkischen Viertel (MV)

Das Projekt wird als Modellvorhaben für die energetische Sanierung und integrierte Stadtentwicklung mit dem Ziel durchgeführt, die Wohn- und Lebensqualität im MV zu erhöhen und das Viertel auf die Anforderungen des demografischen Wandels vorzube-reiten. Mittels eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sollen auf der Grundlage einer Stärken- und Schwächenanalyse konkrete Projekte und Maßnahmen im MV umgesetzt werden. Die Finanzierung erfolgt aus dem Teilprogramm „Stadtumbau West“ des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ über EFRE-Mittel.