Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

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Ich bin enge Kontaktperson - Was soll ich tun?

Sie sind eine enge Kontaktperson zu einer Person die Coronavirus hat und wohnen in Reinickendorf. Diese Seite beschreibt was Sie tun sollen:

  • Überprüfen Sie ob Sie wirklich eine enge Kontaktperson sind.
  • Begeben Sie sich in häusliche Absonderung, sofern keine Ausnahme zutrifft.
  • Übersenden Sie uns Ihre Informationen (Meldeformular für Kontaktpersonen)
  • Informieren Sie gegebenenfalls Ihre Arbeitsstelle. Wenn Sie Verbindungen zu einer Schule, Kita, Krankenhaus, Pflegeheim oder einer ähnliche Einrichtung haben, informieren Sie auch diese Einrichtung.

Allgemeine Fragen und Antworten

Eine Kontaktpersonen ist eine Person, die Kontakt zu einer vermutlich virusausscheidenden SARS-Cov-2 infizierten Person hatte. Die Virusausscheidung beginnt in den zwei Tagen vor Beginn der Krankheitszeichen (Wenn die infizierte Person keine Krankheitszeichen entwickelt hat, wird eine Virusausscheidung zwei Tage vor dem Abstrichsdatum angenommen). Ein Ende der Virusausscheidung wird angenommen, wenn die Quarantäne der SARS-Cov-2 infizierten Person endet.

Als enge Kontaktperson zu einer mit Coronavirus infizierten Person zählt zum Beispiel:
  • wer mit einer infizierten Person im selben Haushalt lebt.
  • wer weniger als 1,5 Metern Abstand zu einer infizierten Person hatte. Dies gilt nur, wenn der Kontakt länger als 10 Minuten war. Dies gilt auch nicht, wenn beide Personen eine richtige Maske getragen haben. Eine richtige Maske ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) oder eine FFP2-Maske, die richtig getragen wurde (enganliegend, Nase und Mund bedeckend).
  • wer mit einer infizierten Person von Angesicht zu Angesicht gesprochen hat. Dies gilt unabhängig von der Dauer des Gespräches. Dies gilt aber nicht, wenn beide Personen eine richtige Maske getragen haben. Eine richtige Maske ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) oder eine FFP2-Maske, die richtig getragen wurde.
  • wer in Kontakt mit Spucke oder Spucke-Tröpfchen kam. Das betrifft zum Beispiel Küssen, Anniesen oder Anhusten.
  • wer sich für mehr als 10 Minuten gleichzeitig mit einer infizierten Person im selben Raum aufgehalten hat. Das gilt nicht, wenn dabei sehr gut gelüftet wurde (Richtwert: alle 20 Minuten mit geöffneten Fenstern und Türen). Aber es ist egal, ob die infizierte Person oder die enge Kontaktperson eine richtige Maske getragen haben.

Wer als Kontaktperson zählt, wird auf der Seite für das Kontaktpersonenmangement des Robert Koch-Instituts definiert.

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Fragen und Antworten zur Absonderung

Ja, enge Kontaktpersonen müssen sich absondern. Die Quarantäne ist gesetzlich in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgeschrieben. Auch das Gesundheitsamt kann Ihnen eine gesonderte Anordnung nach dem Infektionschutzgesetz erstellen.

Es gibt aber Ausnahmen davon:
  • Vollständig geimpfte Personen müssen nicht in häusliche Absonderung, sollten sich aber möglichst “kontaktarm” verhalten. Als vollständig geimpft gilt, wenn die Empfehlungen zur SARS-Cov-2 Impfung der Ständigen Impfkomission eingehalten wurde.
  • Genesene Personen müssen innerhalb der 6 Monate nach ihrer eigenen SARS-Cov-2 Infektion nicht in häusliche Absonderung. Dabei gilt das Ende der Quarantäne als Beginn der 6 Monate.
  • Genesene Personen und einmal geimpfte Personen müssen nicht in häusliche Absonderung.
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Die häusliche Absonderung endet im Regelfall 14 Tage nach dem letzten Kontakt.
Besonderheit für Haushaltsmitglieder. Für diese endet die häusliche Absonderung im Regelfall zusammen mit der SARS-Cov-2 infizierten Person. Das heißt die Quarantäne für Haushaltsmitglieder endet 14 Tage nach dem Beginn der Krankheitszeichen der ersten infizierten Person im Haushalt. Wenn die infizierte Person im Haushalt keine Krankheitszeichen hatte, endet die Quarantäne anstelle dessen der Tag 14 Tage nach dem ersten positiven Abstrich.
Besonderheit für Kinder, die sich bei einem anderen Kind angesteckt haben. Für diese endet die Quarantäne im Regelfall 5 Tage nach dem PCR-Test des Kindes, bei dem sie sich angesteckt haben. Wenn ein sehr hohes Risiko der Übertragung besteht kann die Quarantäne durch das Gesundheitsamt auf 14 Tage ab dem Tag des letzten Kontaktes verlängert werden.

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Das bedeutet: Sie dürfen keinen Kontakt zu Personen haben, die nicht in Ihrem Haushalt leben. Kontakt bedeutet ein Aufenthalt im selben Raum oder ein Annährerung an eine anderen Person von weniger als 5m unter freiem Himmel. Vermeiden Sie wenn möglich auch den Kontakt zu den Personen in Ihrem Haushalt. Bleiben Sie, wenn möglich, in einem eigenen Zimmer – auch bei den Mahlzeiten. Tragen Sie eine Maske, wenn Sie Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt haben. Lüften Sie alle Zimmer, wenn sich nach Ihnen Personen dort aufhalten werden. Wenn Sie einen Garten oder einen Balkon haben, können Sie sich dort alleine aufhalten. Beachten Sie auch die Ausnahmen für die häusliche Absonderung.

Für die Versorgung mit Lebensmitteln, die Leerung des Briefkastens und andere notwendige Anliegen sind Bekannte, Freunde oder Firmen zu beauftragen, die die Gegenstände vor der Haustür abstellen. Sollte dies nicht möglich sein, bitte die Hotline des Gesundheitsamtes informieren. Personen, die in einem Krankenhaus, Pflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung untergebracht sind, müssen für die Dauer des Aufenthaltes die dort gültigen Anordnungen befolgen, sofern diese geeignet sind, die Weiterverbreitung des Erregers zu minimieren. Untergebrachte sind verpflichtet die Einrichtung über diese Anordnung und das bestehende Infektionsrisiko unverzüglich zu informieren

Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt

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Ja, in bestimmten Fällen kann eine Ausnahme gemacht werden. Wenn Sie eine Tätigkeit in einer Einrichtung der kritischen Infrastruktur ausüben, kann bei relevantem Personalmangel in Ausnahmefällen eine Ausnahmegenehmigung für die Weiterführung der Tätigkeit trotz der häuslichen Absonderung erteilt werden. Hier muss ein Antrag gestellt werden. Dies wird auch Pendelquarantäne genannt.

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Eine Quarantäne kann grundsätzlich auch außerhalb des eigenen Haushaltes durchgeführt werden, solange kein Kontakt zu anderen Personen dadurch entsteht. Die Durchführung der Absonderung in einem Gartelaube oder ähnlichem, in dem die Kontaktperson alleine ist, ist sogar wünschenswert um die Haushaltsmitglieder zu schützen.

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Bei einer unmittelbar drohenden Gefahr von Leib und Leben kann die häusliche Absonderung selbstständig aufgehoben werden (zum Beispiel bei einem medizinischen Notfall oder einem Brand in der Wohnung). Sofern dieser Fall eintreffen sollte, haben die unter häusliche Absonderung stehende Person die Verpflichtung, den Kontakt zu anderen Personen so weit wie möglich einzuschränken und die Personen, mit denen Sie in Kontakt kommen, unverzüglich zu informieren, dass eine Übertragungsgefahr besteht. Unter besonderen Umständen wie z.B. bei Beerdigungen kann auf Antrag beim Gesundheitsamt eine Ausnahmegenehmigung unter Auflagen erteilt werden. Im Übrigen gelten die im § 30 des Infektionsschutzgesetzes genannten Ausnahmen.
Für einen Test auf SARS-CoV-2, für die Abschiednahme von Sterbenden und für die Teilnahme an einer SARS-CoV-2 Studie sowie den dafür erforderlichen Fahrtweg dürfen Personen die unter häuslicher Absonderung stehen ohne Ausnahmegenehmigung die häusliche Absonderung unterbrechen. Hierbei muss die Gefahr einer Weiterverbreitung so weit als möglich minimiert werden. Dazu zählen unter anderem die strenge Einhaltung der von der Bundesregierung empfohlenen Schutzmaßnahmen (Abstand halten, Hygiene beachten, Maske tragen, Lüften) und die Verpflichtung, den Kontakt zu anderen Personen so weit wie möglich einzuschränken und die Personen, mit denen Sie in Kontakt kommen, unverzüglich zu informieren, dass eine Übertragungsgefahr besteht

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Voraussetzung für einen Antrag auf Entschädigung ist ein die Person betreffender Bescheid des Gesundheitsamtes zur angeordneten Quarantäne sowie ein nachgewiesener Verdienstausfall. Nähere Informationen und Anträge (für Arbeitnehmende und Selbstständige) gibt es auf der Seite der Senatsverwaltung für Finanzen

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Enge Kontaktpersonen Personen bekommen für den Zeitraum Ihrer häuslichen Absonderung eine Quarantäneanordnung zugeschickt. Aufgrund der aktuellen Lage kann es länger dauern, bis Sie die Anordnung schriftlich erhalten. Sofern das Gesundheitsamt keine Informationen zu den Personen bekommt, kann das Gesundheitsamt selbstverständlich keine Anordnung verschicken.

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Auf dem Merkblatt für häusliche Absonderung finden Sie weitere Informationen in einfacher Sprache. Wir bieten auch Informationen in anderen Sprachen an.

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Fragen und Antworten zur Testung

Enge Kontaktpersonen sollten sich testen lassen wenn es möglich ist. Hierfür sind mehrere Zeiten sinnvoll:
  1. Sobald man zum ersten Mal davon erfährt, dass man eine enge Kontaktperson ist. Dies ist wichtig, denn wenn die enge Kontaktperson zu diesem Zeitpunkt bereits positiv ist kann sie wiederum ihre engen Kontaktpersonen warnen.
  2. Während der Quarantänezeit sobald Krankheitszeichen auftreten
  3. Am Ende der Quarantäne, da manche Personen sich infizieren und keine Krankheitszeichen entwickeln
  4. In den 7 Tagen nach der Quarantänezeit, wenn doch noch Krankheitszeichen auftreten.

Wenn das Gesundheitsamt mit der engen Kontaktperson telefoniert werden im Regelfall Tests vereinbart.

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Wenn das Gesundheitsamt mit den engen Kontaktpersonen telefoniert, werden im Regelfall Termine für Testungen am Drive-By des Gesundheitsamts Reinickendorf vereinbart.
Das Gesundheitsamt Reinickendorf betreibt eine Teststelle in der St. Galler Str. in Reinickendorf. Grundsätzlich ist dort die Durchführung eines PCR-Testes möglich. Ein PCR-Test kann auch bei einer Ärztin oder einem Arzt, bei einem PCR-Testzentrum oder in einem anderen Gesundheitsamt durchgeführt werden.
Da die Kapazität im Gesundheitsamt begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung beim Gesundheitsamt Reinickendorf unter der Rufnummer (030) 90294 5500 zwingend erforderlich. Das Gesundheitsamt Reinickendorf wendet Kriterien für die Durchführung eines PCR-Testes an. Falls Sie die vorgegebenen Kriterien für eine Testung durch das Gesundheitsamt Reinickendorf nicht erfüllen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin. Weitere Informationen zu Testmöglichkeiten in Berlin finden Sie auf den Seiten des Berliner Senats.

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Fragen und Antworten zur Informationsübermittlung

Sie können uns auf mehreren Wegen Informationen für die Fallstatistik und Fallermittlung schicken:
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Die Daten zu meldepflichtige Infekitonskrankheiten werden von den Gesundheitsämtern, Landesstellen und vom Robert Koch-Institut ausgewertet. Daraus ergeben sich wichtige Hinweise zur Erkrankung. Die Details hierzu sind im Infektionsschutzgesetz §6-11 festgelegt. Im § 25 dieses Gesetzes ist die Pflicht der Gesundheitsämter zu Ermittlung festgelegt. Darüber hinaus kann eine Entschädigung nur gezahlt werden, wenn eine Anordnung durch das Gesundheitsamt erstellt worden ist. Dazu müssen die Daten im Gesundheitsamt vorliegen.

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Formulare und Merkblätter

Kontaktpersonen Meldeformular für Privatpersonen

Kontaktpersonen Meldeformular für Privatpersonen

PDF-Dokument (690.8 kB)

Antrag für den Einsatz in einer Einrichtung der kritischen Infrastruktur

Antrag für den Einsatz in einer Einrichtung der kritischen Infrastruktur

DOCX-Dokument (55.0 kB)

Antrag für den Einsatz in einer Einrichtung der kritischen Infrastruktur

PDF-Dokument (631.2 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Deutsch)

PDF-Dokument (137.5 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Arabisch)

PDF-Dokument (399.1 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Russisch)

PDF-Dokument (277.6 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Bulgarisch)

PDF-Dokument (269.2 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Kurdisch)

PDF-Dokument (426.0 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Türkisch)

PDF-Dokument (284.8 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Farsi)

PDF-Dokument (959.1 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Französisch)

PDF-Dokument (491.8 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Polnisch)

PDF-Dokument (267.7 kB)

Merkblatt für die häusliche Absonderung (Englisch)

PDF-Dokument (227.3 kB)