Über 100 Jugendliche bei politischer Auftakt-Veranstaltung

Pressemitteilung Nr. 8091 vom 21.09.2017
Bildvergrößerung: Über 100 Jugendliche nahmen an der Veranstaltung im Fuchsbau teil
Bild: BA Reinickendorf

Weit über 100 Jugendliche waren am Donnerstagnachmittag der Einladung von Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) zu einer politischen Diskussion in die Jugendfreizeiteinrichtung Fuchsbau gefolgt. Der für Jugendpolitik verantwortliche Bezirksstadtrat wollte mit der Veranstaltung insbesondere die Erstwählerinnen und Erstwähler ansprechen und sie zum Wählen gehen motivieren. Die Diskussionsrunde war zugleich der Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe, mit der Dollase junge Menschen für Politik interessieren möchte. Zugleich will er engagierten Nachwuchspolitikerinnen und -politikern einmal im Jahr ein öffentliches Forum schaffen, um sich vorzustellen.

Von der Resonanz und dem Verlauf der zwei Stunden dauernden engagierten Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Jugendorganisationen der Parteien war Dollase begeistert. Mit viel Sachkenntnis und weitestgehend ohne Polemik stritten die Jugendlichen über die aus ihrer Sicht drängendsten Fragen der Zukunft. Im Mittelpunkt standen die Bildungspolitik, Digitalisierung und Europa. Einigkeit bestand bei allen darin, dass Chancengleichheit in der Bildung von Anfang an das A und O sein müsse, allerdings gingen die Meinungen darüber auseinander, wie der beste Weg dahin aussehen sollte. Unter den Gästen waren unter anderem viele Schülerinnen und Schüler des Politik-Leistungskurses am Friedrich-Engels-Gymnasium.

Um bei kontroversen Themen ein Meinungsbild zu bekommen, ließ Jugendamtsleiter Thomas Wackermann über einige Fragen abstimmen. Das kam gut an, ebenso die Vorstellungsrunde, in der jeder auf dem Podium kurz darstellen sollte, wie er oder sie in die Politik gekommen ist. Die Nachwuchspolitikerinnen und -politiker schilderten persönliche Schlüsselerlebnisse und warum sie sich einmischen wollen. „Diese Beispiele motivieren hoffentlich weitere Jugendlichen, sich ebenfalls für ihre Interessen stark zu machen“, so Dollase.