Bezirksstadtrat Martin Lambert (CDU) weist Forderungen der Grünen nach ausschließlichem Geschosswohnungsbau zurück

Pressemitteilung Nr. 7230 vom 15.02.2016

„Die aktuell vorgetragene Forderung des wohnungsbaupolitischen Sprechers der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus: „Baut Geschosswohnungen statt Reihenhäuser“ ist in ihrer Grundsätzlichkeit abzulehnen. Nicht das Zubetonieren von Freiflächen, Parks, Grünanlagen oder das Aufbrechen der offenen Bauweise ist das Gebot der Stunde. Notwendig ist das behutsame Einfügen neuer Wohnbebauung in bestehende Quartiere sowie die Berücksichtigung existierender Bebauungspläne..

Der Reinickendorfer Weg ist dabei erfolgversprechender als eine Maximalbebauung: Der Bezirk hat selbst Wohnungspotenzialflächen herausfiltern lassen. Um die Grundlage für Wohnungsbau zu schaffen, sind für diese Flächen Bebauungsplanverfahren begonnen worden. Zu berücksichtigen ist dabei auch, dass mit dem Wohnungsbau auch die dazu gehörende Infrastruktur von Kitas und Schulen über Straßenanbindungen bis hin zu Senioreneinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen sind.

Hinzu kommt: Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen sowie Regionen mit offener Bauweise gehören ebenso wie Hochhaussiedlungen zur guten Berliner Mischung des Wohnungsangebotes. Nicht jede Einwohnerin und nicht jeder Einwohner will und kann im Eigenheim wohnen, und nicht Jeder will im Hochhaus wohnen. Deshalb muss sich die Bebauung in die gewachsenen Kieze einfügen, nur dies führt zur Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger“, stellt der zuständige Bezirksstadtrat Martin Lambert fest.