Gebäude des Nordberliner SC ist zum 12. Februar fertig umgebaut

Pressemitteilung Nr. 7226 vom 05.02.2016

Hier wollte sich niemand mehr gerne umziehen, und duschen schon gar nicht: Das Gebäude auf dem Gelände des Fußballvereins Nordberliner SC 1919 e.V. am Elchdamm war nicht nur in die Jahre gekommen, sondern litt außerdem unter extremem Schimmelbefall. Und so wurde es für die rund 860 Mitglieder des Vereins in mühsamer Kleinstarbeit komplett saniert.
„Am 14. Juli 2015 begannen die umfangreichen Baumaßnahmen“, erklärt Bezirksbürgermeister und Sportstadtrat Frank Balzer. So wurde das Gebäude komplett entkernt, nur der Rohbau blieb übrig. Vom Fußboden über die Dämmung und eine neue Heizung bis zu den Fenstern erhielt das Gebäude dann eine komplette Rundum-Erneuerung. Diese schlägt mit 450.000 Euro zu Buche.
„Es gab sogar Überlegungen, das Haus abzureißen und neu zu bauen“, erinnert sich Balzer, „doch das wäre noch einmal rund 300.000 Euro teurer geworden.“
Frank Voß legt nun noch die letzten Fliesen in den Umkleidekabinen, während Carsten Bloschies den Flur streicht. Man müsse sich ranhalten, denn zum 12. Februar soll alles fertig sein. Von außen ist schon jetzt alles schick – und der Anstrich wurde natürlich in gelb-blau gewählt, den Farben des Vereins. Gemeinsam mit Vereinsgeschäftsführer Henry Mazatis begutachtet der Bezirksbürgermeister das „alte neue“ Gebäude.
Auch Martin Stelzer, sportlicher Abteilungsleiter und zweiter Vorsitzender, ist vor Ort: „Uns freut es sehr, dass wir die Umkleiden und Duschen sowie der Platzwartraum nun endlich wieder nutzen können“, sagt er, „denn der Ersatz-Container platzt nicht nur aus allen Nähten, sondern es gab hier außerdem noch einen Wasserschaden.“ Dieser wird nun behoben, aber dennoch gibt der Container, der seit 16 Jahren als Zusatz-Umkleide und –dusche funktioniert, nun auch mehr und mehr seinen Geist auf. „Hier können wir derzeit nur reparieren. Der Container muss noch zwei oder drei Jahre halten, bis das Bezirksamt finanzielle Möglichkeiten hat, etwas neues zu bauen“, sagt der Bezirksbürgermeister abschließend.