Claras Traum

Pressemitteilung Nr. 4817 vom 15.01.2015
Bildvergrößerung: Helga Dyck - Amarylli
Bild: Helga Dyck

Weitläufige Landschaften, farbenfrohe Tiermotive, vielfältige Pflanzenwelten, auch einige Porträts – Helga Dycks Werke sind fröhlich und bunt. Und dennoch steht hinter ihnen eine bewegende Geschichte. Die Künstlerin malt Aquarelle für die Erforschung einer seltenen Erbkrankheit, der Neuronalen Ceroid Lipofuszinose, an der ihre Enkeltochter Clara 2011 gestorben ist.

Als Helga Dyck vor einigen Jahren ihre Bilder zum ersten Mal ausstellte, hatte sie einen Traum: Mit den Verkaufserlösen aus ihrer Kunst wollte sie ihrer Enkeltochter das Leben retten. ”Ich wollte helfen, aber nicht um Spenden betteln” erzählt die Löhnerin, denn Clara litt an NCL 2. Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine bis heute unheilbare Stoffwechselkrankheit.
Im Alter von zehn Jahren starb ihre Enkelin, aber Helga Dyck lebt “Claras Traum” weiter und setzt sich mit ihrer Kunst aktiv für die Forschungsförderung und Unterstützung der betroffenen Eltern ein. “Ich male für alle anderen erkrankten Kinder und ihre Familien”, so Helga Dyck.

Bildvergrößerung: Helga Dyck - Peking Restaurant
Bild: Helga Dyck

Die Kunstwerke, die vom 19.1. bis 6.3.2015 in der Galerie in der Südhalle im Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215-239 Berlin (Mo-Fr 9-18 Uhr) ausgestellt werden, sind käuflich zu erwerben, dabei fließt jeder Euro aus den Verkäufen in die Erforschung der Krankheit NCL und in den Verein NCL-Gruppe Deutschland e.V..
Nähere Informationen finden Sie unter: www.claradyck.de oder unter www.ncl-deutschland.de .