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Zum Jahresausklang - Bezirksstadtrat Martin Lambert (CDU): Blau ist NICHT immer schlau

Pressemitteilung vom 27.12.2011

Natürlich: Berlin liebt blau – ist doch die Hertha-Farbe durchaus Identität stiftend. Und blauen Himmel mag jeder und eine Fahrt ins Blaue auch. Manch einer aber ist auch blauäugig, kommt allerdings nicht mit dem blauen Auge davon, sondern erlebt sein blaues Wunder. Da hilft es auch nicht, das Blaue vom Himmel herunterzulügen.

So kann es denen ergehen, die blaue Müllsäcke am Straßenrand entsorgen und dabei erwischt werden.

Keine Frage, dies geschieht leider zu selten. Aber diejenigen, die bei ihren gedanken- und rücksichtslosen Nacht- und Nebelaktionen von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern, die sich in einem sauberen Bezirk wohler fühlen als in einem verdreckten, angezeigt oder von Polizei und Ordnungsamt ertappt werden, kommt die vermeintlich so günstig auf Kosten der Allgemeinheit erfolgte Entsorgung dann weitaus teurer als der reguläre Laub- oder Müllsack der BSR oder gar der völlig kostenlose Weg zu einem der kundenfreundlichen Recyclinghöfe.

Für die Entsorgung von blauen Müllsäcken und Grünschnitt auf öffentlichen Flächen wurden vom Ordnungsamt in 2011 Bußgeldbescheide über jeweils 100€ versandt. Insgesamt rund 50 Verfahren wegen illegaler Müllentsorgung wurden eingeleitet.

Ordnungs- und Umweltstadtrat Martin Lambert hat für illegale Müllentsorgung Null Verständnis. „Nicht nur, dass die Berliner Steuerzahler Jahr für Jahr mehrere Millionen Euro für die Entsorgung illegalen Mülls von Straßen und Plätzen zahlen und uns der Anblick blauer Säcke und ausrangierter Couchgarnituren zugemutet wird, wo wir lieber saubere Straßen und schöne Bepflanzungen sehen würden“, erbost sich der CDU-Politiker. „Es ist vor allem völlig überflüssig, weil die Möglichkeiten zur ordnungsgemäßen sozial- wie umweltgerechten Abfallbeseitigung einfach, günstig und vielfältig sind“.

„Schön wäre es, einen müllfreien Bezirk durch Einsicht und Vernunft zu erreichen – was sich auch als guten Vorsatz für das Neue Jahr vornehmen lässt“, so Stadtrat Lambert, „aber wer diese Einsicht nicht aufbringt, muss leider mit dem ´blauen Brief` der Behörde rechnen.“

Martin Lambert
Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung,
Umwelt, Ordnung und Gewerbe
Tel. 90294-2260
Fax 90294-3418