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Fête de la Musique auf dem Karl-May-Platz - Ungewöhnliche Töne am ungewöhnlichen Ort

Pressemitteilung vom 24.06.2011

Reinickendorf Ost. Völlig überrascht waren die Kinder und Eltern auf dem Karl-May-Platz und die Passanten, die diesen eher ungastlichen Ort neben der Weißen Stadt in Reinickendorf Ost am 21. Juni in den Nachmittagsstunden überquerten. Es wurde auf einer kleinen Bühne Musik gespielt, im Freien, ohne Eintritt, ohne Gage, ohne Kommerz, einfach so.

Einige hatten schon vorher davon gehört und waren gezielt gekommen, um ihre Favoriten zu hören. In völlig ungezwungener und entspannter Atmosphäre musizierten von 16.00 bis 20.00 Uhr der „Shanty Chor Reinickendorf“, „Milenko“, „Saf Sap“, „Sherman Noir“, „Sublimiss“, „Die drei Gipsies“ und „Alegria do Samba“.

Hinter dem Ganzen steckte der Fuchsbau, das Haus der Jugend in der Thurgauer Straße. Der Leiter des Hauses der Jugend, Hr. Büttner, dankte allen Akteuren für ihr Engagement. Das Jugendamt und der Fuchsbau verfolgen mit dieser Aktion im Jubiläumsjahr der Jugendeinrichtung zwei Ziele:
• Zum einen soll der Karl – May- Platz stärker ins öffentliche Interesse gerückt werden, denn er ist ein sehr entwicklungsfähiger Ort direkt neben dem Weltkulturerbe „Weiße Stadt“.
• Zum anderen soll ein Signal gesetzt werden für mehr Kunst und Kultur in Reinickendorf Ost als ein Beitrag zum friedlichen Mitein-ander der Menschen und Kulturen.

Bezirksstadtrat Andreas Höhne (SPD) hofft, dass diese Idee bald Früchte trägt und im nächsten Jahr auf anderen öffentlichen Plätzen am längsten Tag des Jahres ähnliches möglich wird, ohne Eintritt, ohne Gage, ohne Kommerz, Musik für jedermann als Signal für Toleranz und gute Nachbarschaftlichkeit. Der Fuchsbau wird auf dem Karl-May-Platz wieder mit dabei sein.