Drucksache - VIII-0914  

 
 
Betreff: Gehwegschäden in Berlin Heinersdorf
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:BV Johannes Kraft (Fraktion der CDU) für Bürger_innenAusschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
   
Drucksache-Art:AntragBeschlussempfehlung
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
14.08.2019 
25. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin überwiesen     
Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin
30.10.2019 
27. ordentliche Tagung der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin ohne Änderungen in der BVV beschlossen     
Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung federführender Ausschuss
29.08.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Öffentliche Ordnung vertagt   
12.09.2019 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses für Verkehr und Öffentliche Ordnung ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlagen:
Antrag BV Kraft (CDU) für Andreas Kopp, 25 BVV am 14.8.19
Beschlussempfehlung VerkOrd 27. BVV am 30.10.19

Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird ersucht, den Zustand der Gehwege im Umfeld der Seniorenwohnanlage Tiniusstraße 19 im Ortsteil Heinersdorf zu verbessern.


Begründung der Beschlußempfehlung:

In der Debatte zu diesem Antrag machte zunächst noch einmal deutlich, daß bei der lle an Gehwegschäden im Bezirk auch klar ist, daß das Bezirksamt bei den Notwendigen Reparaturen hier vor einen unendlichen Daueraufgabe steht. Er ist aber auch der Ansicht, daß gerade in der Umgebung von Seniorenwohnanlagen Gehwege sicher benutzt werden können. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Der Ausschuß empfiehlt der BVV darum mit 9 Ja-Stimmen ohne Nein-Stimme und ohne Enthaltung die Zustimmung zur Drucksache.

 

Begründung der Beschlussempfehlung BV Johannes Kraft (Faktion der CDU) für Bürger_innen:

Im Umkreis der Seniorenwohnanlage Tinisstr.19 in Berlin Heinersdorf sind die Gehwege in einem sehr schlechten Zustand. Ein Passieren insbesondere für Geh- und Schwerbehinderte, wie auch Rollstuhlfahrer und Rollator-Fahrer ist zu keinem Zeitpunkt gewährleistet. Rollstuhlfahrer müssen, um in Richtung Romain-Rolland Straße fahren zu können, die Fahrbahn benutzen. Die Fahrbahn der der Tiniusstraße ist ebenfalls sehr schlecht passierbar.

Leider gab es am 29.5.2019 ein sehr unschönes Beispiel für die schlechte Gehweg-Situation: Eine Bewohnerin der Seniorenanlage Tiniusstr.19 stürzte beim Entlanggehen des desolaten Gehwegs  und stürzte so schwer, dass sie mit der Feuerwehr in das Krankenhaus gebracht werden musste (Nasenbeinbruch, Halswirbelbruch, Schulterbruch und etliche Prellungen am Kopf und Körper; Krankenhausaufenthalt elf Tage).Die Behandlungen dauern noch an.

Es gab schon vorher verschiedene Eingaben in der BVV seitens der CDU Fraktion, mit dem Hinweis auf den schlechten Zustand der Gehwege in Heinersdorf. Diese wurden vom Bezirk nicht beachtet bzw. umgesetzt.

Deshalb möchten wir Sie auffordern, schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen und die Gehwege in einen Zustand zu versetzen, der es ermöglicht, diese auch als Gehwege nutzen zu können.

Wenn wir uns die Wohnanlage anschauen, ist festzustellen: In der Wohnanlage sind auch Rollstuhl- und Rollator-Fahrer beheimatet, die ohne fremde Hilfe die Wohnanlagen nicht verlassen können, weil ein passieren des Gehwegs nicht möglich ist. Die Folge ist, dass diese Personen auf der Straße fahren müssen, die sich ebenfalls in einem desolaten Zustand befindet.

Nicht nur die Tiniusstraße lässt zu wünschen übrig: Die Gehwegsituation in der Romain-Rolland-Straße ist für Gehbehinderte, Rollstuhl- oder Rollator-Fahrer bedenklich, auch nicht gehbehinderte haben hier ihre Probleme, diese Wege zu benutzen. Auch hier ist unebenes Kleinpflaster verlegt worden. Jeder Weg zur Haltestelle der Tram oder der Busse ist eine Herausforderung, egal aus welcher Richtung.

Ich möchte Sie dringend bitten, hier schnellstmöglich eine Situation zu schaffen, die es auch Gehbehinderten, Rollstuhlfahrern sowie Eltern mit Kinderwagen ermöglicht, die Haltestellen der BVG ohne Stürze oder dem Einsatz von erheblichem Kraftaufwand zu erreichen.

 
 

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