Netzwerk "Flucht und Asyl in Pankow"

  • Das Bezirksamt Pankow arbeitet kooperativ mit verschiedenen Akteuren aus dem Bereich Flucht und Asyl zusammen. Um den kontinuierlichen Austausch zu gewährleisten, lädt das Bezirksamt alle sechs Wochen zu einem Netzwerk-Treffen ein.
  • An dem Treffen nehmen die Leitungen bzw. Mitarbeitende der Flüchtlingsunterkünfte, die Koordinator*innen des Willkommensnetzwerks Pankow Hilft!, die Ämter (Jugendamt, Schulamt, Jobcenter, Volkshochschule, Gesundheitsamt etc.) und Beratungseinrichtungen teil.
  • Das Treffen dient dem Informationsaustausch und der Vernetzung. Aktuelle Themen und Probleme werden besprochen und an die zuständigen Stellen zur Klärung weitergeleitet (Bezirk, Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), Senat, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge etc.)
  • Bei dem Netzwerk handelt es sich um eine offene Runde. Neue Akteure sind willkommen.

Die Sitzungen sind folgendermaßen strukturiert:

  1. Vorstellung neuer Teilnehmer*innen
  2. Aktuelles aus den Unterkünften und Unterstützungskreisen Pankow Hilft!
  3. Aktuelles aus dem Bezirksamt
  4. Pause – Zeit für Austausch
  5. Themenschwerpunkt

Sitzungen des Netzwerks “Flucht und Asyl in Pankow”

Sitzung vom 14.6.2018

  • Aktuelles von den Teilnehmer*innen

    Psychosoziale Betreuung von Geflüchteten

    • Die drei Kontakt- und Beratungsstellen in Pankow (Prenzlkomm, Albatros und WIB-Weissenseer Integrationsbetriebe) bieten psychosoziale Beratung von Geflüchteten an und Überleitung ins Hilfesystem. Die drei Anlaufstellen sind mehrsprachig aufgestellt.
      Prenzlkomm
      Weißenseer Integrationsbetriebe WIB
      Albatros gGmbH
    • Immanuel Beratung Psychosoziale Dienste Berlin-Brandenburg – Immanuel Beratung Helmholtzplatz, Dunckerstraße 10, 13189 Berlin, Tel. 030 4450-891

    Anlaufstellen für Männer

    • Väterzentrum Berlin, Marienburger Str. 28, 10405 Berlin Prenzlauer Berg, Telefon (030)28 38 98 61

    Anlaufstellen für Frauen

    weitere wichtige Adressen finden Sie mehrsprachig auf der Homepage des Bezirksamts Pankow

    Eröffnung der Kulturmarkthalle – Raum für Nachbarschaft
    In der Nähe der Storkower Straße in Prenzlauer Berg Ost ist ein neuer Begegnungsort entstanden mit einem Café, das jeden Tag ab 12 Uhr geöffnet ist.

    Nachweis durch und Überprüfung der Deutschkenntnisse
    Diskussion über Tel-Test. Neben dem telc-Test gibt es im Jobcenter und der Agentur für Arbeit verschiedene Testmöglichkeiten:

    • Feststellung der Deutschkenntnisse im Berufspsychologischen Service – Deutsch-Test – Psychologische Begutachtung zur Feststellung der Deutschkenntnisse
    • Die Dienstleistung „MY SKILLS der Agentur für Arbeit/Jobcenter: ist für alle interessant, die über berufliche Erfahrungen verfügen, aber keine Nachweise darüber haben. Hier werden – auch in der Muttersprache – die Fähigkeiten in bestimmten Berufen abgefragt, und das Ergebnis beinhaltet eine Aussage darüber, ob eine Tätigkeit in dem Beruf möglich ist, oder ob für den hiesigen Arbeitsmarkt noch Qualifizierung erforderlich ist. Dieses Ergebnis kann auch dem Arbeitgeber anstelle eines Zertifikates vorgelegt werden, und ist damit eine Unterstützung für alle, die ohne Abschlüsse, aber mit vorhandenen Fähigkeiten hier eine Arbeit suchen.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Neuregelungen zum Berlin Pass ab dem 1.8.2018 finden Sie hier.
      Ab dem 1. Mai 2018 wird der berlinpass-BuT nicht mehr in der Schule ausgestellt, sondern im Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF).
      Ab dem 1. August 2018 können Eltern und Kinder die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen, wenn der Schulweg eine bestimmte Länge hat. Die Regelungen gelten auch für Menschen im Jobcenter-Leistungsbezug.
    • Die Senatsverwaltung für Integration und das Bezirksamt Pankow haben ein Pilotprojekt zu einem unabhängigen Beschwerdemanagement in Flüchtlingsunterkünften im Juni 2018 gestartet. Beteiligt sind zwei Pankow Flüchtingsunterkünfte, das Unionhilfswerk in der Treskowstraße und das AWO Refugium Buch. Das Projekt geht auf das Engagement und die konzeptionelle Arbeit der Monitoring-Gruppe geflüchteter Frauen der Zukunftswerkstatt Heinersdorf zurück, die aktiv in die Umsetzung eingebunden sind.
    • Der Integrationsbeirat wird in Pankow neu gegründet. Bis zum 31.8.2018 können sich Interessierte bewerben. Mehr Infos hier.
    • Patenschaftsprojekts des Polnischen Sozialrats: an Patenschaften Interessierte und bestehende Patenschaften können in das Projekt aufgenommen und finanziell unterstützt werden. Mehr Infos hier.
  • Thematischer Schwerpunkt

    Holocaust. Fakten, Orte, Menschen – ein Projekt des ökomenischen Arbeitskreises Prenzlauer Berg Anmeldung unter info@oeak.de

    Do, 23.8. 2018, 19:00 Uhr
    Zeitzeugengespräch mit Margit Siebner (Holocaustüberlebende und Autorin)
    Ort: Evangelische Gemeinschaft, Driesener Str. 1

    Fr, 19.10.2018, 16:30 (Anmeldung erforderlich)
    Besuch der Synagoge in der Oranienburger Straße (Centrum Judaicum)
    Treffpunkt: 16:15 Uhr, Oranienburger Str. 28-30 (Ende: 18:30 Uhr)

    Sa, 29.9.2018
    Besuch der Gedenkorte für die Opfer des Nationalsozialismus
    (Sinti und Roma, Euthanasie-Opfer, Homosexuelle, Juden) im Rahmen der Interkulturellen Woche
    Treffpunkt: 14:00 Uhr, Brandenburger Tor (Ende ca. 15:30 Uhr)

    Arabisch sprachige Online Plattform und Zeitung Eed be Eed
    Journalisten aus Syrien und Irak haben die Online Plattform Eed Be Eed („Hand in Hand“) gegründet. Ziel ist es, Zugewanderte zu befähigen, sich schnell in Berlin zurechtzufinden und eine Brücke zwischen ihnen und der Berliner Gesellschaft bauen. In der Zeitung finden sich Beiträge über Veranstaltungen, Geschichte, Kultur, Gesellschaft, Ausbildung und Studium sowie Rechte in Deutschland

    Kostenloser Englischunterricht der Refugee Academy “Berlin Babelfish
    Teilnahme ist ohne Anmeldung jederzeit möglich.
    Termine in Pankow:

    Dienstags, 18:00 – 20:00 Uhr
    BENN Projekt im Bucher Bürgerhaus, Franz-Schmidt Str. 8 – 10, 13125 Berlin

    Donnerstags, 18:00-20:00 Uhr, Kulturmarkthalle in Pankow, Hanns-Eisler Strasse 93, 10409 Berlin

    weitere Termine hier

Sitzung vom 19.4.2018

  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Fachtag Integrationsprojekte in Pankow “Pech-Kucha – Zeig Dein Projekt” am 20.3.2018 Projekte-Steckbriefe hier.
    • Tag der Offenen Tür/Anwohner-Information in der neuen MUF Lindenberger Weg in Buch findet am 25.5.2018 statt.
    • Antisemitischer Vorfall in Prenzlauer Berg: Pressemitteilung Bezirksbürgermeister,
      Projekte zum Thema Antisemitismus: Mobiles Beratungsteam Berlin für Demokratieentwicklung MBT,
      Gesichtzeigen, Amadeu Antonio Stiftung, Ev. Gemeinde Dänenstraße, Jüdisches Museum, Anne Frank Museum, Kreuzberger Initiative gegen Antisemitsmus R. future TV Nina Coenen u.a.
    • Ab dem 3.5. findet wöchentlich immer Dienstag und Donnerstag eine mehrsprachige Sprechstunden (arab., Kurd., Farsi) der Integrationslotsen Oase Berlin im Jobcenter Pankow statt.
    • Netzwerk-Neuzuwanderung findet in diesem Jahr an vier Terminen speziell zum Thema Ausbildung und Arbeit statt. Der erste Termin ist der 24.4.2018, Ansprechperson Frau Ghayour Sara.Ghayour-Mobarhan@ba-pankow.berlin.de
    • Verfahren zur Kitaplatzvermittlung, Information aus dem Jugendamt: Alle Anfragen zur Kitaplatzsuche an kitaplatzvermittlung@ba-pankow.berlin.de Die vorhandenen Plätze werden der Reihenfolge nach Eingang und passenden Altersgruppe vergeben. Bei der Vermittlung werden keine Unterschiede zwischen den Kindern aus Unterkünften und Kindern ohne vergleichbare Biographien gemacht. Seit 01.04.18 besteht eine Kooperationsvereinbarung mit den Eigenbetrieben der KiGäNo, wonach 3% der Kapazitäten zur Vermittlung direkt an das Jungendamt gemeldet werden. Für weitere Fragen zum Thema Kita bitte die E-Mail: kindertagesbetreuung@ba-pankow.berlin.de
    • Bericht von der Kinder- und Jugendbeauftragten im Jugendamt: mehrsprachige Kinderrechte sind dort bestellbar sowie Flyer zum Jugendschutz, Kinder- und Jugendjury: Projekte können von Kindern und Jugendlichen beantragt werden, 20.6.2018 Kinderschutzkonferenz in Pankow. Kontakt: Jeanette Münch, Kinder- und Jugendbeauftragte
      Tel.: 030 90295 – 7117 /8, jeanette.muench@ba-pankow.berlin.de
    • Neuer BENN (Berlin entwickelt Neue Nachbarschaften) Standort in Weißensee, Träger ist das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland, gemeinnütziger e.V. (CJD).
  • Thematischer Schwerpunkt

    Partizipation von Bewohner*innen in Unterkünften
    Hintergrundmaterial: Broschüre “Partizipationskultur und gemeinsames Gestalten in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete” von Impuls
    Die Gemeinschaftsunterkünfte Wolfgang-Heinz-Straße in Buch, AWO-Refugium in Buch und Tempohome in der Siverstorpstraße stellen ihre Modelle vor:

    Bewohnerbeirat im AWO-Refugium:

    • Vorarbeit: Aushang und mündliche Bewerbung in 9 Sprachen – keine Reaktion, daher gezielte Ansprache von Muliplikator*innen
    • Zusammensetzung: Männer und Frauen aus 5 Sprachgruppen, Familien und Alleinreisende
    • Aufgaben: vertritt die Interessen der Bewohner*innen, berät die Einrichtungsleitung, macht das Refugium zu einem guten, sicheren und freundlichen Lebensort für alle, vermittelt Wünsche, wie die ehrenamtlichen Helfer unterstützen können, berät, wie Spendengelder für das Refugium ausgeben werden (Nicht gewählt, darum „nur“ beratend)
    • Lessons learnt: Einladung und persönliches Abholen, Übersetzungen in alle Sprachen, Ergebnisse generieren, Wirkung erzeugen, Positiven Spirit über alle Kulturen und das gesamte Treffen, Diversität managen, ausreichend hauptamtliche Personalkapazität einplanen (Teilnahme, Protokollierung, Umsetzung), Gäste gut vorbereiten

    Bewohner*innen-Rat in der Modularen Unterkunft Wolfgang-Heinz-Straße: Aufgaben: Kommunikation in die Bewohnerschaft und Wünsche.

    Kinder- und Jugendlichen-Konferenzen im Tempohome Siverstorpstraße:

    • Zielgruppen: Grundschüler (6-12 Jahre) und Teenager (13-18 Jahre)
    • Zeitrahmen: Grundschüler Treffen 1xMonat, Jugendliche 2x Monat.
    • Ziele u.a: Austausch, Aufbau, Anerkennung und Wertschätzung der eigenen Identität, Anerkennung der eigenen Stärken. Resonanz: sehr gut, Kinder freuen sich auf Konferenzen.

Sitzung vom 1.3.2018

  • Aktuelles von den Teilnehmenden

    Team Asylsuchende der Agentur für Arbeit Berlin Nord: Beratung und Begleitung für Asylsuchende, die sich noch im laufenden Asylverfahren befinden (Aufenthaltsgestattung oder Duldung)

    • Hilfe und Ünterstützung bei: der Anerkennung von beruflichen Kenntnissen und Fähigkeiten, der Übersetzung relevanter Zeugnisse, der Beratund zum Erwerb von Deutschkenntnissen, der Vermittlung von Sprachkurse, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen
      Mehr Infos unter hier, Flyer hier.
    • Projekt “Fachkräfte für Berlin (FFB)” ist ein Projekt des Bildungsmarkt e.V., zu dem auch die spok gmbh gehört. Es wird durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen Berlin gefördert. Das Projekt ist für Jugendliche ab 16 Jahren, die einen Job oder eine Ausbildung/Umschulung suchen.
    • http://www.bildungsmarkt.de/weiterbildung/sozialbetrieb-fuer-berlin/http
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    Standorte neuer Unterkünfte:

    • Lindenberger Weg: Eröffnung voraussichtlich Juni
    • Treskowstraße Erstaufnahme für 250 Menschen, Eröffnung voraussichtlich Juli
    • Zwei neue MUF Standorte Rennbahnstraße 74 in Weißensee und Fröbelstraße 15 in Prenzlauer Berg
  • Thematischer Schwerpunkt

    Aufsuchende Suchtberatung der Träger Vista und SPI

    • Beide Suchtberatungsstellen haben neue Stellen zur aufsuchenden Arbeit in den Unterkünften geschaffen.
    • Zielgruppen der aufsuchenden Arbeit: Geflüchtete Menschen mit problematischem Konsumverhalten und Angehörige, suchtgefährdete geflüchtete Menschen und Beschäftige in Institutionen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten
    • Inhalte und Ziele: eine enge Kooperation mit den Kontakt- und Beratungsstellen im Bezirk und die Vernetzung mit den bezirklichen Hilfeangeboten für Geflüchtete, Aufsuchende Suchtberatung in den Flüchtlingsunterkünften, Abbau von Zugangsschwellen bzgl. der Suchthilfeangebote, Information zum Thema Sucht für Mitarbeiter in den Flüchtlingsheimen, Aufbau von Peers, Prävention von Geflüchteten z.B. in Nachbarschaftstreffen
    • Kontakt:
      Vista, ambulante Suchtberatung Pankow, Erich-Weinert-Straße 145, 10409 Berlin,
      Tel: 030-447111-0, http://vistaberlin.de/
      Stiftung SPI, Suchtberatungsstelle STAB, Arkonastr. 45 – 49, 13189 Berlin, Tel: 030-475982-0,
      http://www.stiftung-spi.de/

    Apardo Psychotheraapeutisches Kompetenzzentrum: Mehr Infos hier.

30.11.2017

  • Thematischer Schwerpunkt

    Beschulung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen

    Informationen aus dem Schulamt:

    Wie erfolgt die Zuweisung zu Willkommensklassen?
    Die neuzugezogenen Familien besuchen das Schulamt Pankow (Bezirksamt) mit den schulpflichtigen Kindern in der Sprechstunde (jeden Dienstag von 9 bis 12 Uhr). Folgende Dokumente sollten mitgebracht werden:

    - Ausweise/Pässe
    - Meldebescheinigung
    - ggf. Geburtsurkunde, Zeugnisse, etc.

    Das Schulamt nimmt die Daten der Kinder auf, anschließend wird ein Sprachtest/eine Sprachstandsfeststellung mit den Kindern bei einer Kollegin aus der Schulaufsicht (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie) durchgeführt.

    Ramona Basting
    Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
    Regionale Schulaufsicht Pankow
    03 I Klärungsstelle, 3. Etage, Zimmer 30
    Tino-Schwierzina-Straße 32
    13089 Berlin
    Telefon: 030/90249-1002 Fax: 030/90249-1004
    E-Mail: ramona.basting@senbjf.berlin.de
    Sprechzeiten: Donnerstag von 9 bis 12 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr

    In der Sprechstunde wird durch Testung entschieden, welche Kinder eine Willkommensklasse und welche Kinder eine Regelklasse besuchen sollen.
    Anschließend werden die Kinder innerhalb (maximal) einer Woche den Schulen zugewiesen. Diese Zuweisung geschieht durch das Schulamt entweder per Schreiben (Post) bei Privatanschriften oder per E-Mail an die Gemeinschaftsunterkünfte.

    Ab wann können Kinder in Regelklassen wechseln?
    Ab wann SchülerInnen in Regelklassen wechseln können/sollen, wird durch den/die Klassenlehrer/in zusammen mit der Schulleitung und der Schulaufsicht Pankow entschieden. Dies können nur die pädagogischen Fachkräfte entscheiden, da sie am besten den Lernstand der SchülerInnen einschätzen können. Die Kinder sollten das Sprachniveau von A2/B1 erreicht haben.
    Im Regelfall bleiben SchülerInnen ca. ein Jahr in einer WK.

    Wie ist der Übergang Willkommensklassen-Regelklassen geregelt?
    Die Voraussetzung dafür ist im Bereich der Sek I das erfolgreiche Bestehen des Goethe-Zertifikats A2 Fit in Deutsch bzw. des Deutschen Sprachdiploms.
    Die GrundschülerInnen erhalten eine Einschätzung ihres Lern- und Leistungsstandes im Berichtszeitraum durch die Beschreibung ihres Kompetenzstandes in den verschiedenen Lernbereichen. Diese werden im Lernstandsbericht (ein spezielles Zeugnis für SchülerInnen in den Willkommensklassen) durch die Lehrkräfte dokumentiert.
    Die unterrichtenden WillkommenslehrerInnen der Grundschulen beraten in einer Klassenkonferenz unter der Leitung des Schulleiters über den Zeitpunkt des Wechsels in eine Regelklasse und die begleitenden Fördermaßnahmen bzw. Hinweise zum Nachteilsausgleich. Das können z. B. ein zeitlich begrenztes Aussetzen der Benotung im Fach Deutsch, ein teilweiser Ersatz von Klassenarbeiten durch andere Formen der Leistungserbringung, die Nutzung von Wörterbüchern oder eine Verlängerung der Arbeitszeit bei Leistungsüberprüfungen in der Anfangsphase sein.
    Wenn ein/e Schüler/in in eine Regelklasse wechseln soll, entscheidet die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Schulleitung darüber.
    Anschließend werden Schulplätze in der entsprechenden Klassenstufen vom Schulamt zugewiesen.

    Wo können die Kinder bzw. Familien beraten werden? Welche Beratung bietet das Schulamt und Sprechzeiten? Wo gibt es Beratung für Kinder über 16 Jahre?
    Die Kinder bzw. die Familien können im Schulamt Pankow sowie auch bei der Schulaufsicht Pankow zu den Sprechzeiten beraten werden.

    Sprechzeiten Schulamt Pankow (Bezirksamt Pankow): dienstags von 9 bis 12 Uhr

    Sprechzeiten Schulaufsicht Pankow (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): donnerstags von 9 bis 12 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr

    Für Jugendliche über 16 Jahre gibt es folgende Anlaufstellen:

    Frau Cora Schulz, Klärungsstelle
    Brunnenstraße 188, Raum 270, 10119 Berlin
    Telefon: 90228-818 oder -811/Fax: 90228-820
    E-Mail: klaerungsstellebbs@senbjf.berlin.de
    Sprechzeiten: Di von 9 bis 12 Uhr (außer in den Ferien) sowie Do von 15 bis 18 Uhr

    Jugendberufsagentur Berlin
    Telefon: 030 115
    E-Mail: jba@jba-berlin.de
    Internet: www.jba-berlin.de
    Regionaler Standort Pankow: Storkower Straße 133, 10407 Berlin
    Öffnungszeiten:
    Mo bis Mi 8 bis 16 Uhr
    Donnerstag 8 bis 18 Uhr
    Freitag 8 bis 12:30 Uhr

    An wen wenden sich Familien, deren Kinder lange in Willkommensklassen gehen und aus eigener Sicht bereit sind für eine Regelklasse, wer ist die Ansprechperson, wenn sie wechseln möchten?

    Ansprechpartner/innen sind hier zuerst die Lehrkräfte bzw. die Schulleitung. Diese können den Lernstand der SchülerInnen am besten einschätzen und sagen, wann für die Kinder ein Übergang in eine Regelklasse am sinnvollsten ist.

    Wie ist die Beschulung geregelt, für Kinder, die aus anderen Bezirken in neue Pankower Unterkünfte ziehen? Müssen diese weite Wege in Kauf nehmen?

    Wenn SchülerInnen aus anderen Bezirken Berlins nach Pankow ziehen, sollte die abgebende Schule einen „Laufzettel – Wechsel von WK in Willkommensklassse/Regelklasse aufgrund von überregionalem Umzug“ ausfüllen und ihrem noch zuständigem Schulamt zusenden. Dieses leitet es an das Schulamt Pankow weiter, sodass hier ein Schulplatz gesucht werden kann.

    Sollten die SchülerInnen in Willkommensklassen beschult werden, so werden vom Schulamt Pankow neue Schulplätze in Willkommensklassen (Grundschule oder Oberschule) in Pankow vergeben und zugewiesen. Die Familien erhalten hier per Schreiben (Post) die Zuweisung an die neue Schule oder die Gemeinschaftsunterkunft wird informiert.

    Sollten die SchülerInnen bereits in Regelklassen beschult werden, so ist die Familie selbst gehalten, einen Schulplatz zu finden:

    Bei Grundschülern/innen müssen die Familien in ihrer neuen Einzugsschule nach freien Kapazitäten nachfragen. Sollte es hier keine Möglichkeit einer Beschulung geben, so müssen die Familien noch in zwei weiteren umliegenden Schulen anfragen. Die Absagen müssen sich die Familien immer schriftlich geben lassen und können dann mit den drei Absagen zum Schulamt Pankow. Die Kollegen/innen der Grundschulorganisation werden dann einen Regelschulplatz an einer Grundschule in Pankow zuweisen.

    Bei Oberschülern/innen besteht kein Anspruch auf eine wohnortnahe Beschulung. Im Oberschulbereich ist eine berlinweite Beschulung und bis zu einer Stunde Fahrweg möglich. Daher müssen sich die Familien bei Umzug selbst um einen neuen Schulplatz (falls gewünscht) kümmern und können sich direkt an die Schulen wenden. Wenn sie jedoch auf ihrer bisherigen Schule bleiben wollen, so ist dies möglich.

    AUSNAHME: Eine Ausnahme sind die 7. Klassen, welche für das neue Schuljahr eingerichtet werden. Sollte der Umzug genau in den Zeitraum der neuen 7. Klassen erfolgen, so gibt es für diese ein berlinweites Anmeldeverfahren! Die Schüler/innen, welche von der 6. in die 7. Klasse wechseln, erhalten von ihrer Grundschule einen Anmeldebogen und eine Förderprognose. Diese Dokumente müssen die Familien im Anmeldezeitraum bei ihrer Erstwunschschule abgeben. Es können keine Wünsche mehr berücksichtigt werden, wenn die Auswahlverfahren an den übernachgefragten Schulen durchgeführt wurden!

Sitzung vom 17.10.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • Selbstzahler in den Unterkünften: Das LAF befindet sich in Abstimmung mit dem JobCenter bezüglich einer Regelung. Die Einrichtungen weisen auf die Dringlichkeit hin, da sich ohne Regelung noch zu zahlende Mieten ansammeln und dadurch die Gefahr der Schuldenfalle für die Bewohner*innen entsteht.
    • Zukünftigen Situation der Storkower Straße 133a: Die Notunterkunft soll bautechnisch überprüft werden, ob sie zu einer Gemeinschaftsunterkunft umgebaut werden kann oder als Erstaufnahme fungieren soll.
    • Belegungsstopp in Gemeinschaftsunterkünften durch das LAF: Gründe dafür sind u.a. die Räumungen der Notunterkünfte, Bauverzögerungen, Trägerwechsel wegen Qualitätsgründen und auslaufende Mietverträge.
    • Mangel an Kinderärzten in den Regionen Buch und Weißensee
    • Situation der Willkommensklassen in Pankow: Aktuell gibt es 29 WK in Grund- und 20 WK in Oberschulen. In Pankow gibt es auch WK+: Das sind erweiterte Sprachlernklassen, in denen die Kinder einen Teil des Unterrichts mit Kindern aus Regelklassen absolvieren.
    • Regelungen des Übergangs von Willkommensklassen in Regelklassen, WK+ sowie die Situation geflüchteter Kinder in Schulen wird als Thema in die nächste Sitzung Flucht und Asyl aufgenommen.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Am 26.9.2017 fand eine Anwohner-Information und ein Tag der Offenen Tür im Tempohome Elisabeth-Aue statt. Die ersten 128 Bewohner*innen haben die Unterkunft bezogen.
    • Neue Regelungen zur juristischen Vollfährigkeit: Bei zivilrechtlichen Rechtsgeschäften ist die Volljährigkeit des Herkunftslandes entscheidend. Nach dem öffentlichen Recht tritt die Volljährigkeit in Deutschland mit Vollendung des 18. Lebensjahres ein.
    • Mehrsprachige Beratung bei Suchtproblemen: Guidance Suchtberatung für Geflüchtet
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Vorstellung der Regionalkoordinatorin Frau Rülk-Berse des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) für den Bereich Nord-West und damit für Pankow. Frau Rülk-Berse ist mit den Sachbearbeitern Herr Kothe und Frau Hohlrabe für Fragen rund um Unterkünfte in Pankow zuständig. Gabriele.Ruelk-Berse@LAF.berlin.de
    • Frau Sünderhauf stellt sich und ihre Kollegin Frau Kloke als für den Bezirk Pankow feste Ansprechpartnerinnen des LAF-Sozialdienstes vor. Kontakt: sozialdienst@laf.berlin.de oder persönliche Vorsprache in die Darwinstraße (Kundeneingang über Goslarer Ufer 15, Montag bis Freitag ab 7.30 Uhr).
      LAF-Sozialdienst verfügt über ein kleines Kontingent (ca. 20 Plätze jeden Montag) an freien Plätzen in LAF-Unterkünften. Dieses Kontingent ist für besondere Härtefälle gedacht. Grundsätzlich ist ein Wechsel von GU zu GU ohne besondere Härte nicht möglich.

Sitzung vom 7.9.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • Fehlende Regelung für Selbstzahler in den Unterkünften. Das BA wird sich an das LAF wenden zwecks Klärung.
    • Verschulung: Hier besteht Aufklärungsbedarf. In der Jugendberufsagentur Pankow, Storkower Str. 133, bietet die Caritas eine Schuldnerberatung für junge Menschen bis 25 an. In Raum 1.063 gibt es wöchentlich eine offene Sprechstunde sowohl dienstags von 9-12 Uhr als auch donnerstags von 15-18 Uhr. Die Verbraucherzentrale bietet Vorträge in Unterkünften zu verschiedenen Themen wie Handyverträge, Onlinekäufe etc. an. Kontakt: Frau Arnold Verbraucherzentrale Berlin e.V. E-Mail: arnold@vz-bln.de, Telefon: 030 21 485-242,
    • Schulwechsel: Für Willkommensklassen am OSZ ist weiterhin die Klärungsstelle für zentral verwaltete Schulen zuständig Frau Schulz, Cora.Schulz@senbjf.berlin.de und 030-90228 818. Für alle Jugendlichen, die einen Bildungsgang am OSZ besuchen möchten, ist Ines Kwiatek die Ansprechpartnerin für den Bezirk Pankow. Entscheidend ist der Wohnsitz in Pankow, nicht der Geburtsmonat. Kontakt: Ines Kwiatek, Beraterin der Beruflichen Schulen, Storkower Str. 133, 1. Stock, Raum 1.046, 10407 Berlin, Ines.Kwiatek@senbjf.berlin.de, Tel: 030-28479799, offene Sprechzeiten Mo 10-14 Uhr, Di 11-16 Uhr, Do 13:30-17:30 Uhr, Fr 9-12 Uhr.
    • Kinderbetreuung in Unterkünften: Aufgrund der fehlenden Kitaplätze ist diese sehr wichtig, es gibt bislang keine einheitliche Regelung, wie die Betreuung ausgestaltet sein soll.
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Pankow Hilft hat einen mehrsprachigen Hortflyer herausgegeben.
    • Am 26.9.2017 wird ein Tag der offenen Tür und Anwohner-Information zur Eröffnung des neuen Tempohomes auf der Eliabeth-Aue stattfinden.
    • Die Eröffnung der Modularen Unterkunft für Flüchtlinge in Buch, Wolfgang-Heinz-Straße, steht bevor.
    • Im Bezirksamt Pankow im Amt für Soziales ist seit September der Flüchtlingskoordinator Herr Pfadler tätig. Er unterstützt u.a. die Flüchtlingsunterkünfte beim Kontakt zu den Fachämtern im Bezirksamt, zum LAF und BAMF. Kontakt: Tom.Pfadler@ba-pankow.berlin.de und 030/90295-6835
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Empowermentprojekt von Trixiewiz e.V. “TAHADDI-Stärkung und Vernetzung von geflüchteten Frauen”: Das Bezirksamt fördert dieses Empowerment Projekt für Frauen, indem Frauen, die selbst Flucht- oder Migrationshintergrund haben, geflüchteten Frauen in Unterkünften aufsuchen und sie stärken und vernetzen.
    • Im Projekt Familiy Guides des Bezirksamts unterstützen 30 Freiwillige mit eigner Flucht-oder Migrationsgeschichte geflüchtete Familien in regelmäßigen Beratungen in den Unterkünften.
    • Das Bezirksamt plant ab September mit dem Träger Horizonte ein Projekt zur aufsuchenden Beratung von Geflüchteten in Hostels und Ferienwohnungen

Sitzung vom 20.7.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • Belegungsstopp in Unterkünften durch das LAF
    • Zimmerbelegung z.T. schwierig: zu wenig Platz für Familien
    • Fehlende Kita- und Schulplätze sind nach wie vor ein Problem
    • Probleme beim Übergang von Willkommensklassen in Regelklassen. In der Klärungsstelle für berufliche und zentral verwaltete Schulen gibt es eine neue Ansprechperson: Frau Schulz (Cora.Schulz@senbjf.berlin.de und 030-90228 818)
    • Ungerechte Benotung von geflüchteten Kindern an Schulen und diskriminierende Vorfälle. Anregung Nachteilsausgleich auch im Grundschulbereich.
    • Fehlende Plätze in Ferienschulen
    • Problem mit Security an Unterkünften und fehlende Betreuung durch Sozialarbeiter*innen an Unterkünften an den Wochenenden
    • Zurückgehendes ehrenamtliches Engagement – Versuche Engagement durch Aufwandsentschädigungen zu fördern und Bewohner*innen selbst mehr zu beteiligen
    • Stadtteilzentrum Pankow sucht Ehrenamtliche als Tandempartner für Deutschkurse. Kontakt: Frau Plamper (030- 499 87 09 02 empowerment@stz-pankow.de)
    • Beratungsbedarf durch Verbraucherzentrale (z.B. Abschluss Handyverträge)
    • Mangelnde Betreuung von geflüchteten Menschen in Obdachloseneinrichtungen
    • Kritik an unzureichender Ausstattung der Fachämter mit Sprachmittlern. Mögliche Sprachmittlerdienste: Integrationslotsen der Oase Berlin, Gemeindedolmetschdienst und das Europäische Integrationszentrum
    • Wohnungsnot. Kritik am Bezirksamt Pankow, dass dieses hier nicht aktiver ist in der Beratung von Wohnungssuchenden und der Unterstützung bei der Wohnungssuche
    • Umgebung der Storkower Straße werden mehr Kinderspielplätze benötigt
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • In der VHS Pankow starten Erstorientierungskurse für Geflüchtete. Inhalte sind Alltagsthemen. Es werden noch Teilnehmer gesucht. Teilnehmen können Geflüchtete , die keinen Zugang zu anderen Deutschkursen haben. Frau Kirchhöfer (birgit.kirchhoefer@ba-pankow.berlin.de und 030-90295 3927)
    • Ab September startet ein Deutschkurs für geflüchtete Frauen mit Kinderbetreuung. Frau Kirchhöfer (birgit.kirchhoefer@ba-pankow.berlin.de und 030-90295 3927)
    • Das nächste Netzwerktreffen “Flucht und Asyl” findet doch im Rathaus Pankow statt
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Die Aufgaben des Sozialdienstes des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) bestehen in der Unterstützung und Beratung von besonders schutzbedürftigen Geflüchteten sowie Feststellung und Beratung von sogenannten Härtefällen. Aufgabenschwerpunkt des Sozialdiensts des LAF ist die Einzelfallberatung. Eine Folge der Beratung kann die Verlegung sein. Es gibt im Sozialdienst eingeschränkt Kontingente für Gemeinschafts- und Notunterkünfte. Ein persönliches Vorsprechen von Bewohner*innen von Flüchtlingsunterkünften in das LAF in der Darwinstraße ist ausdrücklich erwünscht. Es ist möglich einen Termin zu vereinbaren oder auch ohne Termin vorzusprechen Kontakt: sd-asyl@laf.berlin.de
    • VISTA Ambulanten Suchtberatung Pankow berät bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenproblemen und vermittelt bei Bedarf in Krankenhäuser. Die Beratung erfolgt in den offenen Sprechstunden oder nach Terminvereinbarung. Die Beratung ist kostenfrei und erfolgt in Deutsch und Englisch.
    • Die Suchthilfe Pankow – Suchtberatungsstelle STAB der Stiftung SPI bietet Beratung bei Alkohol- und/oder Medikamentenproblemen sowie mit Problemen mit Online- und Glückspielen.
    • Das Projekt Berufliches Einzelcoaching der Weißenseer Integrationsbetrieben (WIB) ist für Menschen mit Fluchterfahrung/mit Migrationshintergrund – InWeA – Individuelle Wege in Arbeit: Es geht um die Klärung der Gesamtsituation und der beruflichen Grundlagen sowie um Lösungen für gesundheitliche und psychosoziale Problemlagen. Zugangsvoraussetzung ist ein Vermittlungs- und Aktivierungsgutscheins (AVGS). Dieser wird vom Jobcenter oder der Agentur für Arbeit ausgestellt.
    • Projekt Betreutes Einzelwohnen der Weißenseer Integrationsbetrieben (WIB) für suchtkranke und psychischkranke Menschen bietet keine Wohnung, sondern Menschen erhalten Unterstützung in ihrem Alltag. Das reicht von Haushaltsführung über die Suche nach geeigneten Beschäftigungsangeboten, Begleitung zu Ämtern hin zu Krankheits- und Krisenbewältigung.
    • Der Sozialpsychatrische Dienst (SpD) ist im Gesundheitsamt des Bezirksamtes Pankow angesiedelt. Der SpD bietet Beratung, Betreuung und Hilfevermittlung für erwachsene Menschen mit seelischen Störungen und Suchterkrankungen. Der SpD bietet zudem auch Kriseninterventionen an und die zeitnahe Behandlung bzw. Vermittlung an Psychiater/Psychologen. Die Beratung und Hilfevermittlung ist kostenlos und unabhängig vom Aufenthaltsstatus und Vorliegen einer Versichertenkarte. Neben Terminen im Gesundheitsamt wird der SpD auch aufsuchend aktiv und geht in Einrichtungen, Wohnungen etc.
      Sozialpsychiatrischer Dienst
      Grunowstr. 8 – 11
      13187 Berlin
      Tel.: 030 90295-2863/2891
      E-Mail spd.pankow@ba-pankow.berlin.de

Sitzung vom 1.6.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • fehlende Kitaplätze
    • Beratung zur Schuldistanz
    • Bedarf an Sprachmittlung bei Ämterbesuchen und Dolmetscherregelung in Jobcenter und Agentur für Arbeit
    • Beratung zu Kinderschutz, Kinderrechten, Erziehung
    • Umgang mit Neuregelung zu Hausverboten
    • Belegungsstopp in Gemeinschaftsunterkünften aufgrund Freizug von Notunterkünften
    • Illegale Maklerdienste
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

    • Neue Mitarbeiterin im Büro der Integrationsbeauftragten: Astou Damba arbeitet seit dem 02.05.2017 als Integrationsmanagerin im Bezirksamt Pankow. astou.damba@ba-pankow.berlin.de
    • Ankündigung der Anwohner-Informationsveranstaltung am 13.06.2017 in der Modularen Unterkunft für Geflüchtete (MUF) in der Wolfgang-Heinz-Straße in Berlin-Buch.
    • Die VHS Pankow bietet ab September 2017 einen neuen Deutschkurse für Geflüchtete mit Kinderbetreuung im Alter von 0-6 Jahren an. Interessentinnen bitte bei Frau Kirchhöfer melden: Birgit.Kirchhoefer@ba-pankow.berlin.de
    • Neu: Im Welcome Center im Bezirksamt Prenzlauer Berg Fröbelstraße, Haus 6, berät der Afghanische Verein Yaar jeden Mittwoch von 10-12 Uhr Menschen aus Afghanistan auf Dari.
  • Thematischer Schwerpunkt

    • Die Jugendberufsagentur unterstützt bei der Berufsorientierung. Je Bezirk gibt es eine Fachkraft für geflüchtete Menschen. Herr Langbein ist in der Jugendberufsagentur Pankow tätig. Er berät junge Menschen zum Übergang Schule, Beruf und Studium sowohl in Pankower Willkommensklassen als auch bei individuellen Beratungsterminen. Auch hier gilt die Geburtstagsregelung. Herr Langbein ist für die im März Geborene zuständig. Matthias.Langbein@arbeitsagentur.de
    • Das Projekt Jobinn von Gangway e.V. kooperiert mit der Jugendberufsagentur und bietet aufsuchende Beratung von Jugendlichen an. Das Team besucht Jugendclubs (Jugendliche von 16-27 Jahren) und Unterkünfte für Geflüchtete, wo sie zu Schulabschlüssen, Ausbildungsmöglichkeiten oder Problemen beraten. Kontakt: Anne: 01723014884, Katharina 017699387782, jbapankow@gangway.de

Sitzung vom 20.4.2017

  • Aktuelles aus den Unterkünften und von Pankow Hilft!

    • fehlende Kitaplätze
    • Besuchsregelung in den Unterkünften
    • Miete in den Unterkünften
    • WLAN in den Unterkünften
    • Schuldistanz
  • Aktuelles aus dem Bezirksamt

  • Thematischer Schwerpunkt

    • Das Projekt “Monitoring” stellt sich vor: Eine Gruppe von geflüchteten Frauen aus verschiedenen Ländern haben sich zusammengeschlossen und wollen durch eine Befragung von Bewohner*innen verschiedener Unterkünfte die Lebenssituation in den Unterkünften erfassen und verbessern. Eine Kooperation mit dem LAF ist geplant. Erste Gespräche dazu laufen.