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FAQ-Liste zu Corona / Häufig gestellte Fragen zur Corona-Krise (teilweise speziell für Pankow)

Fragen und Antworten zum Coronavirus im Bezirk Pankow

(Stand 05.02.2020)

Bitte schauen Sie erst hier nach, ob Ihre Frage schon beantwortet werden kann.
Wir versuchen immer aktuell zu sein!
Trotzdem bemühen wir uns, Ihnen auch am Telefon oder per Email behilflich zu sein!

Freiwillge Corona Tests:
Wir bitten um Verständnis, dass der öffentliche Gesundheitsdienst KEINE freiwillligen Corona-Tests für Urlaubsreisen anbieten kann. Dafür kontaktieren Sie bitte Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Bitte beachten Sie, dass medizinisch nicht indizierte Tests in der Regel als individuelle Gesundheistleistung (IGeL) NICHT von der Krankenversicherung übernommen werden. Weitere Informationsmöglichkeiten finden Sie unter diesem Link

Allgemeine Informationen zum Coronavirus (SARS-Cov-2)

Aktuelle SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung für Berlin
Link zur Verordnung

Link zu den Senats-FAQ’s für corona-Prävention (in mehreren Sprachen):
Weitere Informationen

Aktueller Tagesbericht für Berlin

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Verlässliche Antworten und konkrete Informationen auch in mehreren Sprachen, wie sie sich schützen und anderen helfen können, finden sie auf der Internetseite
Zusammen gegen Corona.de
Hier können sie sich auch die Corona-Warn-App herunter laden.

Verständliche und zuverlässige Informationen über das Virus und die Erkrankung erhalten sie in mehreren Sprachen auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Link zur BZgA

Bürger- und Fachinformationen sind auf der Seite des Robert-Koch-Instituts zu finden.
Link zum RKI

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Coronaviren wurden erstmalig Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Der Name “Coronavirus” bezieht sich auf das Aussehen der Coronaviren unter dem Mikroskop, das an eine Krone oder einen Kranz erinnert (lateinisch corona = Kranz, Krone). Ein Teil der Erkältungskrankheiten des Menschen wird durch Coronaviren ausgelöst. Das neuartige Coronavirus wird als “neuartig” bezeichnet, da es sich um ein neues Virus der Virusfamilie der Coronaviren handelt, das erstmals im Dezember 2019 identifiziert wurde. Seit dem 11. Februar 2020 trägt dieses Virus, das vorläufig mit 2019-nCoV bezeichnet wurde, einen neuen Namen: SARS-CoV-2. Das Akronym SARS steht hierbei für “Schweres Akutes Atemwegssyndrom”. Die Erkrankung, welche durch SARS-CoV-2 ausgelöst wird, wird mit COVID-19 bezeichnet (Corona Virus Disease 2019). Coronaviren können Menschen oder Tiere infizieren. In manchen Fällen können Coronaviren, die zuvor ausschließlich Tiere infiziert haben, auf den Menschen übertreten, sich dort weiterverbreiten und auch zu schweren Erkrankungen führen. In der Vergangenheit war das bei den Ausbrüchen von SARS-CoV (Severe Acute Respiratory Syndrome) und MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome) der Fall. Auch bei dem neuartigen Coronavirus trifft dies vermutlich zu.
Weitere Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit

Das Corona-Virus kann Krankheitssymptome unterschiedlichen Schweregrads auslösen:
Husten, Fieber über 38°, Schnupfen, Störung / Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Pneumonie
Weitere Symptome:
Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Konjunktivitis, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, Apathie, Somnolenz.

Nicht jede Person, die sich mit dem Virus infiziert hat, verspürt Krankheitssymptome!

Weitere Informationen des RKI

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Grundsätzlich kann jede Person an dem Corona-Virus SARS-CoV-2 erkranken.
Besonders gefährdet sind ältere Menschen mit Vorerkrankungen, aber auch jüngere Menschen mit Vorerkrankungen zählen zur Risikogruppe.
Deswegen ist es besonders wichtig, die empfohlenen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.
(siehe erster Punkt der FAQ-Liste – Infektionsschutz-Verordnung)

Risikogruppen: Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an.
  • Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken.
  • Da unspezifische Krankheitssymptome, wie Fieber, die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher, als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.

Schwangere:
Nach aktuellem Wissenstand gibt es, anders als bei der Grippe, keine gehäuften schweren Verläufe bei Schwangeren.
Auch Hinweise zu einer Schädigung des Ungeborenen gibt es aktuell nicht.

Kinder:
Nach allem was bisher bekannt ist, erkranken Kinder in nahezu allen Fällen nur leicht. Jedoch können sie sich anstecken und das Virus weiterverbreiten.

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Es handelt sich weltweit um eine dynamische und ernst zu nehmende Situation. Die Anzahl der Fälle nimmt weiterhin zu.
Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Bei der überwiegenden Zahl der Fälle verläuft die Erkrankung mild. Die Wahrscheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.
Das individuelle Risiko kann anhand der epidemiologischen / statistischen Daten nicht abgeleitet werden. So kann es auch ohne bekannte Vorerkrankungen und bei jungen Menschen zu schweren, bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen kommen. Langzeitfolgen, auch nach leichten Verläufen, sind derzeit noch nicht abschätzbar.

Übertragbarkeit

SARS-CoV-2 ist grundsätzlich leicht von Mensch zu Mensch übertragbar. Das Infektionsrisiko ist stark vom individuellen Verhalten (AHA-Regel: Abstand halten, Hygiene beachten, Masken im Alltag tragen), der regionalen Verbreitung und von den Lebensbedingungen (Verhältnissen) abhängig. Hierbei spielen Kontakte in Risikosituationen (wie z.B. face-to-face Kontakt über 15 Minuten) eine besondere Rolle. Die Aerosolausscheidung steigt bei lautem Sprechen, Singen oder Lachen stark an. In Innenräumen steigt somit das Risiko einer Übertragung deutlich und besteht auch, wenn ein Abstand von mehr als 1,5 m eingehalten wurde. Wenn der Mindestabstand von 1,5 m ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterschritten wird, z.B. wenn mehrere Personen an einem Tisch sitzen oder bei größeren Menschenansammlungen, besteht auch im Freien ein erhöhtes Übertragungsrisiko.

Tröpfcheninfektion

Nach bisher vorliegenden Informationen, erfolgt die hauptsächliche Übertragung über Tröpfchen / Aerosole, die beim Husten und Niesen entstehen und beim Gegenüber über die Schleimhäute der Nase, des Mundes und ggf. des Auges aufgenommen werden.

Kontaktübertragung

Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen ist insbesondere in der unmittelbaren Umgebung des Infizierten nicht auszuschließen.
Das Virus kann sich bis zu mehreren Tagen auf einer Oberfläche halten. Es kann jedoch durch Desinfektion bzw. durch gründliche Reinigung mit Wasser und Seife unschädlich gemacht werden.

Weitere Informationen zu Übertragung des Coronavirus finden sie auf der Internetseite des Bundesinstitutes für Risikobewertung:
Weitere Informationen

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Um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten der Atemwege zu vermeiden, sollten sie folgende Regeln beachten:

  • Möglichst alle Kontakte zu anderen Menschen vermeiden! Auch im privaten Bereich, sollte ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen eingehalten werden. Ihr Haushalt sollte maximal nur zu einer Person eines anderen Haushalts Kontakt haben.
  • Bleiben Sie so oft es geht zu Hause. Vermeiden Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chat’s etc.
  • Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z. B. Händeschütteln oder Umarmungen.
  • Gehen Sie möglichst selten einkaufen! Vor allem dann, wenn die Geschäfte weniger voll sind und versuchen sie ihren Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten. Halten Sie bitte auch in den Geschäften den aktuell gebotenen Abstand zu anderen Personen ein. Alternativ bietet sich auch die Nutzung von Abhol- und Lieferservices an.
  • Wenn Sie zum Spazierengehen oder Sporttreiben (z.B. Joggen) nach draußen gehen, wahren Sie auch hier strikt die Abstandsregel (mindestens 1,5m). Halten Sie sich im öffentlichen Raum maximal mit einer weiteren Person oder im Kreis der Angehörigen Ihres eigenen Hausstands auf. Meiden Sie Menschenansammlungen.
  • Wenn sie öffentlichen Verkehrsmittel nutzen sind sie aufgefordert, einen medizinischen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP 2-Maske zu tragen. Bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren mit dem eigenen Auto.
Die AHA-Formel: Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske
  • Abstand halten: Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park mindestens 1,5 Meter Mindestabstand zu anderen halten
  • Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen
  • Alltag mit Maske: Dringend empfohlen wird das Tragen von Masken an Orten, an denen es schwer werden kann, den Mindestabstand zu anderen einzuhalten. Zum Schutz vor umstehenden Personen haben die Bundesländer eine Vorschrift für das Tragen von sogenannten OP-Masken oder auch Masken der Standards FFP2 oder KN95/N95 im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf erlassen. Wer eine Maske trägt, sollte dennoch darauf achten, Abstand zu anderen Menschen zu halten.

AHA + A
die oben genannte AHA-Regel wird durch ein A ergänzt, das für Corona-Warn-App steht:
Mit der App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können Infektionsketten durchbrochen werden. In Kombination mit der AHA-Regel trägt die App somit zusätzlich zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie bei. Informationen zur Warn-App finden sie hier

AHA +L
L steht für Lüften:
Da sich Coronaviren auch über Aerosole (also Gemischen aus Gasen und feinsten flüssigen und festen Schwebstoffen, die beim Sprechen an den Stimmlippen entstehen und beim Ausatmen in die Umwelt gelangen) verbreiten können, sollte auch auf eine gute Belüftung in Innenräumen geachtet werden. Der Luftaustausch verringert das Risiko einer Ansteckung. Weitere Informationen zu Aerosolen finden Sie hier

Händewaschen

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern.
Sie kommen ständig mit Keimen in Kontakt und können diese auf alles übertragen, das anschließend angefasst wird. Beim Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände, können auch Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand gelangen.
Wird das Gesicht mit den Händen berührt, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen.
Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.

Richtig husten und niesen

Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, ist aus gesundheitlicher Sicht keine sinnvolle Maßnahme. Dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden. Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten, sollten die Regeln der sogenannten Husten-Niesen-Etiquette beachtet werden:
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.

Tragen sie bitte einen medizinischen Mund-Nase-Schutz oder eine FFP 2-Maske, um sich und andere zu schützen!

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz / FFP 2-Maske

Eine Mund-Nasen-Schutzmaske, verringert die Anzahl der Keime, die ein Erkrankter in der Umgebung verbreitet. Speicheltröpfchen, die beim Niesen oder Sprechen versprüht werden, bleiben zu einem großen Teil in der Maske hängen. Außerdem kann der medizinische Mund-Nasen-Schutz verhindern, dass sich Menschen unbewusst mit verunreinigten Händen ins Gesicht fassen. Eine Mund-Nasen-Nasen-Schutz kann abhängig von der körperlichen Aktivität maximal 3-4 Stunden getragen werden. Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und durch eine frische ersetzt werden. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske oder einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für
  • Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr
  • für Personen, die ärztlich bescheinigt aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung oder medizinische Gesichtsmaske tragen können
  • für Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen, die mindestens die in § 1 Absatz 5 beziehungsweise 6 niedergelegten Anforderungen erfüllen, die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel und Aerosole bewirkt wird
  • für gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen
  • soweit in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept nach § 6 Absatz 3 oder einer aufgrund von § 27 erlassenen Rechtsverordnung weitere Ausnahmen vorgesehen sind
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Die Beantwortung vieler Fragen zur Corona-Prävention in Berlin, finden sie unter diesem Link Informationen erhalten sie zu folgenden Themen:
  • Soziale Kontakte, Familie,
  • Freizeit und Versorgung
  • Wohnen und Miete (auch Umzüge)
  • Arbeit und Unternehmen
  • Kinder, Jugend, Bildung und Wissenschaft
  • Asyl
  • Verkehr, Reisen, Mobilität
  • Eigenverantwortung, Gesundheit, Hygiene
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Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist eine aus handelsüblichen Stoffen hergestellte, an den Seiten eng anliegende, Mund und Nase bedeckende, textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist so zu tragen, dass Mund und Nase so bedeckt werden, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in geschlossenen Räumen zu tragen
  • in Gaststätten von Personal mit Gästekontakt und Gästen
  • von Besucherinnen und Besuchern in Bibliotheken und Archiven,
  • in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung
  • in der beruflichen Bildung und der allgemeinen Erwachsenenbildung,
  • in Schulen gemäß § 3 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 mit Ausnahme des Unterrich-tes und der außerunterrichtlichen sowie ergänzenden Förderung und Betreuung
  • von Beschäftigten und Besucherinnen und Besuchern in Büro- und Verwal-tungsgebäuden, es sei denn, sie halten sich an einem festen Platz auf oder können den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten
  • in Aufzügen
  • von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Versammlungen in geschlossenen Räumen
Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist im Freien zu tragen (Auszug aus der VO)
  • im öffentlichen Raum
  • auf Märkten
  • in Warteschlangen
  • auf Parkplätzen
  • auf Bahnsteigen und an Haltestellen
  • auf Gehwegen vor Gebäuden, in denen sich vom Gehweg aus direkt zu betretende Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe befinden
    Jede Person ist darüber hinaus angehalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung im Freien an Orten zu tragen, an denen der Mindestabstand nach § 3 Absatz 1 Satz 1 in der Regel nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Einkaufsstraßen und anderen belebten Straßen und Plätzen.

Eine medizinische Gesichtsmaske im Sinne dieser Verordnung ist eine aus speziellen Materialien hergestellte Maske (OP-Maske oder FFP 2-Maske), die den Anforderungen der europäischen Norm EN 14683:2019+AC:2019 entspricht oder die den Anforderungen der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 entspricht, wobei die Maske jedenfalls nicht über ein Ausatemventil verfügen darf. Absatz 5 Satz 2 gilt entsprechend.

Eine medizinische Gesichtsmaske ist in geschlossenen Räumen zu tragen
  • von Fahrgästen und von nicht fahrzeugführendem Personal bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und Fährterminals sowie sonstiger Fahrzeuge mit wechselnden Fahrgästen
  • in sonstigen Fahrzeugen von Personen, die nicht das Fahrzeug führen und nicht unter § 2 Abs. 2 der aktuellen VO fallen
  • in Einzelhandelsgeschäften aller Art und Einkaufszentren (Malls) sowie in Handwerks-, Dienstleistungs- und anderen Gewerbebetrieben mit Publikumsverkehr
  • von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an religiös-kultischen Veranstaltungen im Sinne des Artikel 4 des Grundgesetzes und Artikel 29 Absatz 1 der Verfassung von Berlin
  • in Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen von Patientinnen und Patienten sowie ihren Begleitpersonen unter der Voraussetzung, dass die jeweilige medizinische Behandlung dem nicht entgegensteht
  • in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen von Besucherinnen und Besu-chern sowie von Patientinnen und Patienten beziehungsweise Bewohnerinnen und Bewohnern, sofern sie sich außerhalb ihres Zimmers aufhalten oder Besuch empfangen

Siehe § 4 (medizinische Gesichtsmaske und Mund-Nasen-Bedeckung) der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (InfSchMV)
Link zur Verordnung

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Fragen zur Übertragung, Erkrankung und Quarantäne

In den sogenannten Covid-19-Praxen im Bezirk Pankow, können sich Patienten mit Verdacht auf Covid-19 behandeln lassen.
An eine dieser Praxen kann sich wenden, wer an typischen Erkältungs- bzw. Grippesymptomen leidet und keinen eigenen Hausarzt hat bzw. dieser aktuell keine Patienten behandelt, weil er zum Beispiel keine ausreichenden Schutzmaßnahmen gewährleisten kann.

Hier finden Sie alle Covid-19-Praxen in Berlin (wird laufend aktualisiert):
Link zur Liste der Covid-19-Praxen

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Unter diesem Link
gibt es Kontaktdaten zu Schwerpunktpraxen. Bitte immer zuerst den eigenen Zahnarzt kontaktieren und ggf. telefonisch einen Termin vereinbaren.

In Pankow ist diese Praxis für zahnärztliche Notfälle von Corona-Infizierten Ansprechpartner:

MVZ Garbátyplatz GmbH
Garbátyplatz 1
13187 Berlin – Pankow
Telefon: 030 / 499198599

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Kontaktpersonen sind Menschen, die Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome des Falles hatten.
Alle betroffenen Personen bleiben bitte vorerst zu Hause. Melden sie sich umgehend, bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt.
Die Zuständigkeit ergibt sich nach dem Wohnortprinzip.
Das Gesundheitsamt Pankow ist zuständig, wenn Ihre Meldeadresse im Bezirk Pankow ist. Sie erreichen uns telefonisch unter 030-90295-3000 oder per E-Mail

Alle Personen sollten den Kontakt zu älteren Menschen mit Vorerkrankungen oder mit Zugehörigkeit zu Risikogruppen möglichst vermeiden.

Was bedeutet Kontaktperson Kategorie I und II?

Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt (“höheres” Infektionsrisiko) sind zum Beispiel:
  • Personen die mindestens 15-minütigen Gesichts- (“face-to-face”) Kontakt hatten, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. auch Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Personen, die aerosolbildenden Maßnahmen ausgesetzt sind
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.

Kontaktpersonen der Kategorie I werden vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gesetzt.

Kontaktpersonen der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) sind zum Beispiel:
  • Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten.
  • Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten.
  • Medizinisches Personal, welches sich ohne Verwendung adäquater Schutzbekleidung im selben Raum wie der bestätigte COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten hat.

Kontaktpersonen der Kategorie II sollen sich absondern, soweit als möglich.
Das Gesundheitsamt erteilt keine Quarantäneanordnung!
Sie sollten sich auf eventuelle Beschwerden hin beobachten und bei Auftreten von Fieber, Allgemein- oder Atemwegsbeschwerden mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen.
Symptomfreie Kontaktpersonen der Katagorie II, deren Job unbedingt notwendig ist (zum Beispiel medizinisches Personal), müssen mit ihrem Arbeitgeber klären, ob sie arbeiten sollen oder nicht.
Dabei können Barrieremaßnahmen sinnvoll sein, z.B. einen medizinischen Mund-Nase-Schutz / FFP 2-Maske zu tragen, um den Ausstoß an Aerosolen zu verringern.

Weitere Informationen finden sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.
Link zur Internetseite des RKI

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Kontaktpersonen oder Personen, die nach Deutschland eingereist bzw. zurückgekehrt sind und typische Krankheitszeichen haben, sollten unbedingt den Kontakt zu anderen Personen meiden!

Bitte melden sie sich umgehend bei der Pankower

Bezirksamts-Corona-Hotline: (030) 90295 3000 / Kontakt per E-Mail

Die Hotline erfasst diese Fälle und leitet sie an den Fachbereich Hygiene weiter. Bitte halten sie die Daten Ihrer Kontaktpersonen bereit.

Informationen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung: Informationsblatt für Reisende aus dem Ausland

  • Wir bitten Sie, sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen!
  • Nicht mobile Patienten können den ärztlichen Bereitschaftsdienst informieren, Tel.: 116117.
  • Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheitszeichen sollen sich direkt an den Rettungsdienst 112 wenden.
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Ziel einer Quarantäneanordnung ist die Unterbrechung von Infektionsketten ausgehend von einem bestätigten Fall.
Hierfür ist es notwendig, eine mindestens 10-tägige (Selbst-)Isolierung von Erkrankten und Personen, bei denen eine Virusausscheidung festgestellt worden ist, und die 14-tägige Quarantäne derjenigen, bei denen nach Kontakt zu einer ansteckenden Person die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es zu einer Ansteckung gekommen ist.

Da die Erkrankung mit einer hohen Sterberate für ältere Personen und Personen mit Vorerkrankungen einher geht, ist es notwendig, die Erkrankungsausbreitung zu verlangsamen.

Das Robert-Koch-Institut gibt genaue Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen. Link zum RKI

Das zuständige Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes können gehören:
  • zu Hause bleiben (d.h. nicht einkaufen gehen, den Müll runter bringen, den Briefkasten leeren oder mit dem Hund Gassi gehen)
  • kein Kontakt zu anderen Personen
  • regelmäßige Händehygiene
  • gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume
  • Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten teilen, ohne diese zuvor gründlich zu waschen
  • wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden * Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden
  • Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden
  • Husten- und Niesregeln einhalten – für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern
  • Kontaktoberflächen wie Tische oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreinigern gereinigt werden
  • Für die Versorgung mit Lebensmitteln, die Leerung des Briefkastens und anderen notwendigen Dingen sind Bekannte, Freunde oder Firmen zu beauftragen, die die Gegenstände vor der Haustür abstellen

Angehörige können hilfsbedürftige Kontaktpersonen im Alltag z.B. durch Einkäufe unterstützen. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Körperkontakt sollte vermieden werden.

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Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, dass andere Personen im Haushalt von Kontaktpersonen nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung durchführen sollen. Diese Personengruppe bekommt üblicherweise keine verpflichtende Quarantäneanordnung vom Gesundheitsamt Pankow.

Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden.

Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass sich die Kontaktperson in einem anderen Raum, als die anderen Haushaltsmitglieder aufhält.

Personen, die in systemrelevanten Bereichen z.B. im Gesundheitwesen oder in der Pflege arbeiten und eine räumliche und zeitliche Trennung durchführen, können in Einzelfällen mit ihrem Arbeitgeber klären, dass sie ihren Beruf weiter ausüben. Das sollte jedoch mit dem zuständigen Gesundheitsamt des Arbeitgebers abgestimmt werden!

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Kontaktpersonen oder Personen, die nach Deutschland eingereist bzw. zurückgekehrt sind und typische Krankheitszeichen haben, sollten dringend den Kontakt zu anderen Personen meiden!

Bitte melden sie sich umgehend bei der Pankower
Bezirksamts-Corona-Hotline: (030) 90295 3000 / Kontakt per E-Mail

Die Hotline erfasst diese Fälle und leitet sie an den Fachbereich Hygiene weiter. Bitte halten sie die Daten Ihrer Kontaktpersonen bereit.

Wir bitten Sie, sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen.
Alternativ können sie sich an eine der Berliner Teststellen wenden.

  • Nicht mobile Patienten können den ärztlichen Bereitschaftsdienst informieren, Tel.: 116117.
  • Menschen mit lebensbedrohlichen Krankheitszeichen sollen sich direkt an den Rettungsdienst 112 wenden.
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Eine Entlassung aus der Quarantäne kann nach 14 Tagen erfolgen, wenn keine Symptome aufgetreten sind.

Ohne Krankenhausaufenthalt:

Bei vorhandenen Beschwerden kann eine Quarantäne frühestens 14 Tage nach Symptombeginn aufgehoben werden.
Zusätzlich muss seit mind. 48 Stunden Beschwerdefreiheit bestehen.

Nach Krankenhausaufenthalt:

Es soll anschließend eine 14-tägige häusliche Quarantäne eingehalten werden. Zudem muss seit mind. 48 Stunden Beschwerdefreiheit vor Entlassung aus der häuslichen Quarantäne bestehen.

Im Einzelfall kann von diesen Kriterien abgewichen werden, insbesondere bei Personen, die den Risikogruppen zugerechnet werden.

Für medizinisches Personal gelten gesonderte Regeln:
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Alle Informationen zu möglichen Corona-Tests in Berlin finden Sie über diesen
Link

Coronavirus-Untersuchungsstelle in Wedding

Campus Virchow-Klinikum
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr,
Adresse: Mittelallee 1 in 13353 Berlin
Das Angebot der ärztlich besetzten SARS-CoV-2-Ambulanz der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum richtet sich an Personen mit akuten Erkältungssymptomen (z.B. Husten Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber u.ä. und/oder Beeinträchtigung des Geschmacks- oder Geruchssinns).
Tests werden nur nach vorheriger Terminvereinbarung diesem Buchungslink durchgeführt
Insbesondere für zunächst unklare Fälle bietet die SARS-CoV-2-Ambulanz der Charité zusätzlich eine Videosprechstunde an. Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin. Bei Bedarf wird in der Videosprechstunde ein Abstrichtermin (im Virchow-Klinikum) für den selben oder den Folgetag vereinbart. Terminbuchung

Corona-Testzentrum

Parkfläche hinter dem Rathaus Wedding
Müllerstraße 146/147
13353 Berlin
(Zufahrt über Genter Straße)

Getestet werden ausschließlich Bürgerinnen und Bürger aus Mitte, die Kontakt mit einer nachweislich infizierten Person hatten und unter Beobachtung des Gesundheitsamts Mitte stehen, Reiserückkehrer mit Symptomen, Saisonarbeiter mit Symptomen sowie medizinisches Personal, Pflegepersonal, Apothekenpersonal, Polizei und Feuerwehr auch ohne Symptome. Wer sich testen lassen möchte, muss sich telefonisch beim Gesundheitsamt Mitte unter 9018-45271 anmelden und bekommt ein individuelles Zeitfenster mitgeteilt.

In Pankow können Sie sich an eine Covid-19-Praxis wenden, wenn Sie keinen Hausarzt haben oder sie nicht in ihrerer Hausarztpraxis behandelt werden können:

Zentrum für Infektiologie Berlin Prenzlauer Berg
Driesener Str. 11, 10439 Berlin
Achtung: Die Covid-Sprechstunde findet am Standort Driesener Str. 20 / Paul-Robeson-Str. 32 statt.
Sprechzeiten: Mo-Fr 9-14 Uhr
Telefonische Voranmeldung: (030) 233212-660, auch Online-Terminvermittlung möglich
Link zur Internetseite

Praxis am Planetarium
Dr. Anna Wessel und Katharina Duddeck
Prenzlauer Allee 180, 10405 Berlin
Sprechzeiten: Mo-Fr 9-10 Uhr, ärztliche Telefonsprechstunde zu Covid-19-Infektionen: Mo-Fr 9-11 Uhr: (030) 43207878
Telefonische Voranmeldung: (030) 4423823 oder Online-Terminvermittlung per E-Mail an die Praxis
Link zur Internetseite

Die Hausärzte. Dr. Silke Weck
Stargarder Str. 69, 10437 Berlin, bitte separaten Eingang Pappelallee 36 benutzen
Sprechzeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr
Telefonische Voranmeldung: 0176/20 200 117
Link zur Internetseite

Praxis Staudt – Ihr Hausarztteam
Seelower Straße 13, 10439 Berlin
Sprechzeiten: Di+Do 18-19 Uhr (Videosprechstunde bis 19.30 Uhr)
Telefonische Voranmeldung: (030) 4454024, auch Online-Terminvermittlung
Link zur Internetseite

BITTE IMMER VORHER EINEN TERMIN VEREINBAREN!
Für alle Standorte gilt: Bitte kommen Sie nicht einfach in die Praxis. Rufen Sie vorher unter der angegebenen Telefonnummer an, ggf. ist auch die Online-Buchung eines Termins möglich.

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Sie müssen sich sofort in Quarantäne begeben!
Bitte informieren sie umgehend ihre engen Kontaktpersonen über ihr positives
Testergebnis und teilen sie ihnen mit, dass sie sich ebenfalls umgehend in Quarantäne begeben müssen.
Bitte melden sie sich per E-Mail im Gesundheitsamt unter Corona@ba-pankow.berlin.de.
Wir werden uns in Folge mit ihnen in Verbindung setzen und ihnen weitere Informationen per E-Mail und telefonisch zukommen lassen.
Bitte teilen sie ihren Kontaktpersonen mit, dass sie sich ebenfalls per E-Mail oder direkt über das Kontaktformular auf der Internetseite des Bezirksamtes Pankow / Gesundheitsamt bei uns melden.
Kontaktpersonen aus anderen Bezirken müssen sich bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden!
Hier finden sie ihr Gesundheitsamt
Link zum RKI

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Es besteht der Verdacht, dass Sie mit SARS-Cov-2 infiziert sind!

Bei typischen Corona-Symptomen vereinbaren Sie umgehend einen Termin zur PCR-Testung bei ihrem Hausarzt, um das Ergebnis zu bestätigen.
Bitte begeben Sie sich in Selbstisolation und verhalten Sie sich so, als ob Sie infiziert seien. Begrenzen Sie Kontakte auf das absolute Minimum und halten Sie alle Hygienemaßnahmen ein. Sollte Ihr PCR-Bestätigungstest positiv ausfallen, teilen Sie dies bitte Ihrem Gesundheitsamt Pankow unter corona@ba-pankow.berlin.de mit.
Haben sie keine Symptome, sollten sie trotzdem möglichst schnell einen PCR-Test zur Kontrolle durchführen lassen. Wenden sie sich dafür an ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt Pankow: corona@ba-pankow.berlin.de

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Auch wenn ein Test negativ ausgefallen ist, so ist dennoch die 14-tägige Quarantäne einzuhalten.
Das Testergebnis stellt nur eine Momentaufnahme dar. Es ist daher auch bei einem zunächst negativen Testergebnis möglich, im späteren Verlauf andere anzustecken.
Es gibt vielfach Fälle, in denen erst nach wiederholten Abstrichen ein positives Ergebnis gefunden werden konnte.

Wenn sie als Kontaktperson negativ getestet wurden bedeutet das, dass Sie zum Zeitpunkt der Testung negativ waren. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. Man kann nicht ausschließen, dass Sie zu einem späteren Zeitpunkt positiv getestet werden, weil, falls Sie sich angesteckt haben, sich die Virenlast in Ihrem Körper erhöht hat. Falls Sie in Quarantäne sind, kann diese mit einem negativen Test bei Symptomfreiheit auf zehn Tage verkürzt werden. Dieser darf frühestens am zehnten Tag der Quarantäne durchgeführt werden. Auch hier gilt: Im konkreten Einzelfall entscheidet das Gesundheitsamt.

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Mit der Corona-Warn-App können Menschen anonym und schnell darüber informiert werden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden.

Auf der Internetseite “Zusammen gegen Corona.de(Link zur FAQ-Liste und zur App) kann man sich die App herunterladen, aber auch zu vielen Fragen informieren.

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Reisende, Reiserückkehrer und Pendler

Wenn Sie sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise nach Berlin in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich grundsätzlich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und sich in die häusliche zehntägige Quarantäne begeben. Für die Meldung müssen Sie bundesweit eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Diese Daten werden verschlüsselt direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt weitergeleitet. Sollten es Ihnen gar nicht möglich sein, die digitale Einreiseanmeldung auszufüllen, können Sie auch eine analoge Ersatzmitteilung ausdrucken und auf Verlangen dem Beförderer oder der Behörde ausgefüllt aushändigen.

Sie haben die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne vorzeitig zu beenden, wenn Sie nach frühestens fünf Tagen einen Test machen und das Ergebnis negativ ausfällt. Sie können sich diesbezüglich an Ihre Hausarztpraxis oder die Kassenärztliche Vereinigung wenden. Letztere informiert auch über Testmöglichkeiten in Berliner Arztpraxen. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen Sie in Quarantäne bleiben. Rückreisende mit Symptomen müssen sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und in Selbstquarantäne begeben.

Ausnahmen von der Quarantäne sind über ein gestuftes System definiert. Die genaue Abstufung finden Sie in der Verordnung unter §22 .

Zu den Ausnahmefällen gehören zum Beispiel Familienangehörige ersten und zweiten Grades, die ihre Familie in Berlin besuchen und dabei weniger als 72 Stunden bleiben (§22, Absatz 2, Nummer 3.), für Studierende und weitere Lernende (§22, Absatz 2, Nummer 4) oder für Angehörige, die nach Berlin einreisen, um beispielsweise ein Familienmitglied zu pflegen (§22, Absatz 3, Nummer 2).

Mit Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb von Deutschland gemeint, für den oder für die zum Zeitpunkt der Einreise ein erhöhtes Risiko für eine Corona-Infektion besteht. Die Einstufung erfolgt durch die Bundesregierung, namentlich durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt sowie das Bundesinnenministerium und wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht.

Für den Zeitraum der Quarantäne, die in der Infektionsschutzverordnung geregelt ist, gelten folgende Anweisungen: Wohnräume nicht verlassen und keinen Besuch empfangen! Das bedeutet u.a.:
  • nicht selbst einkaufen gehen, nicht den Müll runter bringen etc., ggf. Einkäufe/Lieferungen von Dritten vor der Tür abstellen lassen
  • Gesundheitszustand beobachten und protokollieren:
    2 x am Tag Temperatur messen, 1 x täglich Symptome notieren (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall, Geruchs- und Geschmacksverlust)
  • In der Häuslichkeit Abstand zu anderen Personen halten (dies gilt im besonderen Maße für Personen mit Risikofaktoren): sich nach Möglichkeit in anderen Räumen aufhalten, Räume nacheinander nutzen (z.B. Küche, Bad)
Hygiene:
  • Wohn- und Schlafräume gut belüften
  • Hände regelmäßig und gründlich mit Seife waschen
  • Wäsche, Handtücher und Geschirr nicht mit anderen Personen teilen
  • Oberflächen, wie z.B. Türklinken regelmäßig mit Haushaltsreiniger säubern
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, Einwegtaschentücher verwenden und hygienisch entsorgen

Bitte beachten Sie: In Berlin gilt das Wohnortprinzip, d.h. es ist der Bezirk zuständig, in dem Ihre Meldeadresse liegt oder Sie sich als Tourist aufhalten werden.

Auf der Internetseite der Bundesregierung finden sie Informationen und wichtige Hinweise für Pendler und Reisende:
Link zur Internetseite der Bundesregierung

Das Robert-Koch-Institut bietet Informationen für Reisende in verschiedenen Sprachen an: Link zur Internetseite des RKI

Das Gesundheitsamt Pankow stellt keine gesonderten Quarantänebescheinigungen aus!

Freiwillge Corona Tests:
Wir bitten um Verständnis, dass der öffentliche Gesundheitsdienst KEINE freiwillligen Corona-Tests für Urlaubsreisen anbieten kann.
Für einen freiwilligen Corona-Test kontaktieren Sie bitte Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Beachten Sie, dass medizinisch nicht indizierte Tests in der Regel als individuelle Gesundheistleistung (IGeL) NICHT von der Krankenversicherung übernommen werden.

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Es werden ein große Anzahl von Staaten aktuell als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen.
Alle Informationen zu Risikogebieten finden sie auf der Internetseite des RKI

Die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler finden sie auf der Webseite der Bundesregierung

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Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland wird derzeit gewarnt, da weiterhin mit starken Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist.

Zu Reisebeschränkungen informiert das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite.
Link zum Auswärtigen Amt

Einige Länder haben Einreisesperren oder Sonderkontrollen für bestimmte Personengruppen oder Flüge aus bestimmten Regionen erlassen. Hiervon sind teilweise auch Reisende aus Deutschland betroffen. Reisende sollten sich daher vor Reiseantritt bei der Botschaft oder dem Konsulat Ihres Reiselandes in Deutschland informieren.

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Informationen für Arbeitnehmer und Unternehmen und zu finanziellen Hilfen, auch für die Betreuung von Kindern

Bitte lesen sie konkret nach, welche Geschäfte geöffnet bleiben und welche Richtlinien zu beachten sind!
Weitere Hinweise

Für den weiterhin geöffneten Einzelhandel gibt es zudem eine Quadratmeter-Regelung für die Verkaufsfläche. Der Zutritt ist also begrenzt, damit auch nach dem Betreten der Mindestabstand, soweit es geht, eingehalten werden kann. Der Richtwert lautet: Nur eine Person je 10 m² Geschäftsraum. Das bezieht sich sowohl auf die Kundschaft als auch auf die Beschäftigten. Bei Geschäften, die kleiner sind, gilt entsprechend, dass nur eine Person das Geschäft zum Einkaufen betreten darf. Wenn Sie einkaufen gehen, müssen Sie eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist auch im Freien zu tragen, z.B.
  • auf Märkten,
  • in Warteschlangen,
  • auf Parkplätzen,
  • auf Gehwegen vor Gebäuden, in denen sich vom Gehweg aus direkt zu betretende Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe befinden
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Die Senatsverwaltung für Finanzen ist zuständig für Entschädigungszahlungen bei Verdienstausfällen nach dem Infektionsschutzgesetz (§§ 56 ff IfSG).
Dies betrifft sowohl Fälle von Tätigkeitsverboten (§ 31 IfSG) als auch Fälle von Quarantäne (§ 30 IfSG).
Bei einer vom Gesundheitsamt verhängten häuslichen oder stationären Quarantäne eines Arbeitnehmers leistet der Arbeitgeber nach § 56 IfSG zunächst eine Entschädigung an den Arbeitnehmer in voller Lohnhöhe für die Dauer von maximal 6 Wochen.
Die geleistete Entschädigung kann der Arbeitgeber von der Senatsverwaltung für Finanzen, Bereich Selbstversicherung zurückfordern, wenn ein bezirkliches Gesundheitsamt die Maßnahme verhängt hat, § 66 Abs. 1 IfSG.
Der Ort der Arbeitsstätte ist dabei unerheblich.
Hier finden sie Informationen zu
Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz bei Tätigkeitsverboten und Quarantänen.

Auch Selbständige haben einen Anspruch auf Entschädigung. Die Höhe der Entschädigung berechnet sich nach der Höhe des Einkommens aus der entschädigungspflichtigen Tätigkeit im Jahr vor ihrer Einstellung und ist durch Einkommensteuerbescheid nachzuweisen.

Auch beim
Bundesministerium für Arbeit und Soziales können sie sich über Corona-Hilfen informieren.

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Berlin tut alles, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen in der Corona-Krise zu unterstützen.

Die Senatsverwaltung für Finanzen unterstützt

Unternehmen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

bei Verdienstausfällen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes (IfSG).
Link zur Homepage der Senatsverwaltung für Finanzen
Hier finden Sie Anträge, welche sie ausgefüllt mit den entsprechenden Anlagen an die, auf der Webseite angegebenen, Entschädigungsstelle schicken können!
Da viele Betriebsschließungen / Veranstaltungsabsagen auf (bundes- / landes-)behördliche Anordnung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) erfolgten, ist dies auch als Begründung so anzugeben.
Weiter Informationen finden Sie auf der Homepage der Senatsverwaltung für Finanzen
Weitere Informationen zu steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Über alle z.Z. möglichen Hilfen für Unternehmen informiert sie für Pankow das Büro für Wirtschaftsförderung:
Beratungen und Leistungen für Unternehmen und Selbständige
Link zum Büro für Wirtschaftsförderung Pankow
Telefonische Erreichbarkeit über (030) 90295 6700 oder 6703 (auch mit AB)

Weitere Informationen über Hilfen finden sie auch auf der Webseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unter:
Link zur Webseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Hotline Wirtschaftsförderung: Tel.: (030) 2125 4747
E-Mail an die Wirtschaftsförderung bei der Senatsverwaltung

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Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind.
Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund der Corona-Krise Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder auch staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.

Für Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeit beantragen müssen, ist es jetzt unproblematisch, diese bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzumelden.
Weitere Informationen

Arbeitnehmer wenden sich bitte an ihre zuständige Agentur für Arbeit.

Die Senatsverwaltung für Finanzen unterstützt aber auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes durch ein Tätigkeitsverbot betroffen sind. Auf der Webseite finden sie alle notwendigen Informationen:
Link zur Webseite der Senatsverwaltung für Finanzen

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In Berlin ist das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) für alle Fragen bezüglich des Arbeitsschutzes zuständig: Link zum LAGetSi

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt hierzu auch Auskunft unter diesem Link
Auch Antworten auf häufige Fragen zu Entgeltfortzahlung, Kurzarbeitergeld, Rechte und Pflichten sind hier in verschiedenen Sprachen abrufbar.

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Der Senat von Berlin hat erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus angeordnet.
Darunter fallen auch die aktuellen Anordnungen für Schulen und Bildungseinrichtungen, Tageseinrichtungen und Angeboten der Kindertagespflege.

Dies verursacht große organisatorische und finanzielle Probleme. Eltern müssen wegen der Schließung von Betreuungseinrichtungen die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen und können teilweise ihrer Arbeit nicht wie gewohnt nachgehen.

Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz bei Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen
Hier finden sie die aktuellen Informationen zu § 56 Absatz 1a IfSG!

Weitere Informationen für ArbeitnehmerInnen

Weitere Informationen für Selbstständige

Weitere Informationen und Vordrucke zu Entschädigungen finden Sie auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Finanzen
Weitere Informationen zu steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

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Informationen zu Pflege, Einrichtungen der Pflege- und für Menschen mit Behinderung, Nachbarschaftshilfen und speziell für ältere Menschen

Pflegestützpunkte Berlin – Die Beratungsstellen für pflegebedürftige Menschen und pflegende Angehörige in Berlin

Die Pflegestützpunkte Berlin sind, auch in dieser unsicheren Zeit, als Beratungsstellen zu allen Fragen rund um Pflege und Alter weiterhin verlässlich für Sie da. Pflege in Anspruch zu nehmen oder selbst Angehörige zu pflegen ist eine enorme Herausforderung, insbesondere unter den aktuellen Bedingungen wie Kontaktbeschränkungen und erweiterter Maskenpflicht. Aktuell stellen sich ganz neue, zusätzliche Fragen, z.B.
  • zum Einzug oder Besuchen in Pflegeheimen
  • zur Nutzung der Tagespflege
  • zur Organisation von Hilfen im Bereich Begleitung oder Haushalt
  • Pflegebegutachtung am Telefon und vieles mehr.

Die Mitarbeiter*innen nehmen sich Zeit für vertrauliche Gespräche, beraten zu den bestehenden Angeboten und unterstützen bei der Organisation von Hilfen. Um hilfe- und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, erweitern die Pflegestützpunkte Berlin die Beratungszeiten des berlinweiten Servicetelefons zusätzlich auf die Wochenenden.
Montag bis Sonntag von 9:00 bis 18:00 Uhr
telefonisch unter 0800 59 500 59 erreichbar

Link zur Internetseite

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Hier können sie, wenn sie Hilfe benötigen oder ihre Hilfe anbieten möchten, ihre Anliegen vorbringen:
Ehrenamt Pankow
Die FreiwilligenAgenturPankow koodiniert die Hilfsangebote und -anfragen für den Bezirk.
Erreichbar ist die Agentur unter (030) 2509100 und per E-Mail

Auch auf der Webseite von nebenan.de finden sie sicher schnell Nachbarschaftshilfe oder können ihre Hilfe anbieten.

Bitte beachten sie aber immer die Abstandsregeln!

Silbernetz
Das “Silbertelefon” bietet einsamen älteren Menschen über eine kostenfreie Hotline in der Zeit von 08 – 22 Uhr (täglich!) Gesprächsmöglichkeiten: 0800 4708090

Danke an Alle, die sich in dieser schwierigen Zeit solidarisch zeigen und die sich im Bezirk engagieren!!!

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Der Qualitätsverbund Netzwerk im Alter Pankow e.V. (QVIA e.V.) hat alle Angebote der sozialen Unterstützung und Beratung für die Zeit der Kontaktsperre aufgrund des Corona-Virus zusammengefasst:

Nachbarschaftshilfe

Um eine Unterstützung durch die Nachbarschaft zu erhalten, kann es unterschiedliche Wege geben. Vielleicht haben Sie freundliche Nachbarn, welche Ihnen eine Unterstützung anbieten. Dann nehmen Sie dies gern an, jedoch nur, wenn Sie die Personen auch wirklich kennen und auch nur wenn Sie dabei die empfohlenen Schutzmaßnahmen einhalten:
  • Abstand von 1-2 m zu anderen Personen einhalten!
  • Vor und nach dem Kontakt Hände mind. 20 Sekunden mit Seife und warmen
    Wasser waschen und ggf. desinfizieren!
  • Verpackungsmaterial (z.B. Einkaufstüten) nach dem auspacken entsorgen!

Sollten Sie keine bekannten Nachbarn kennen, dann können Sie sich auch an eine der folgenden organisierten Nachbarschaftshilfen wenden:

Silbernetz

Silbernetz ist ein telefonisches Gesprächsangebot Menschen ab 60 Jahren und bahnt älteren Menschen einen Weg aus der Isolation. Unter der Rufnummer 0800 4 70 80 90 sind die ehrenamtlichen Mitarbeitenden für ältere Menschen da: 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr, von 08:00 bis 22:00 Uhr.
Um beim Silbernetz anzurufen, brauchen Sie keine Krise und kein Problem – Ihr Wunsch zu reden genügt.
Das Gespräch ist anonym, vertraulich und kostenfrei.
Silbernetz hört zu, ermutigt und kann erste Unterstützungsangebote benennen.

Silbernetz und nebenan.de

Beide Angebote kooperieren seit Mitte März 2020 und bilden die Initiative gemeinschaft.online, um ihre Kräfte zu bündeln und um mehr Menschen zu erreichen, die jetzt Hilfe brauchen. Wenn Sie die Rufnummer 07172 9 34 00 48 wählen, können Sie zunächst Ihre Postleitzahlen eingeben. Danach können Sie zwischen den Möglichkeiten:
  • Hilfe für Besorgungen,
  • Hilfe bei Tierversorgung,
  • Hilfe im Haushalt,
  • sonstige Hilfe und dem
  • Silbernetz-Angebot „einfach mal reden“ wählen.

Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe

Die Hotline der Corona-Nachbarschaftshilfe ist von Montag bis Freitag von 11-15 Uhr unter der Rufnummer 030 2509 1001 erreichbar, außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet.
Die Hotline ist vor allem für hilfesuchende Menschen gedacht.

Freiwillige, die Hilfe geben wollen, möchten wir bitten, sich über das Online-Formular auf dieser Website zu registrieren: Link zur Freiwilligen-Agentur Pankow
Die Freiwilligen Agentur ist auch per E-Mail erreichbar.

Telefonische ASB-Nachbarschaftshilfe

Der ASB verbindet Hilfesuchende, die Unterstützung im Alltag benötigen, mit Helfenden vom ASB und aus ganz Berlin. Die Rufnummer 030 629 33 759 ist von 9-17 Uhr an sieben Tagen die Woche besetzt.

Nachbarschaftshilfe der Volkssolidarität

Der Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V. hat eine Hilfe-Hotline eingerichtet. Diese kann unter der Rufnummer 030 403 66 12 12 erreicht werden. Auch kann eine Hilfe-E-Mail an Nachbarschaftshilfe der Volkssolidarität verfasst werden.
Dort erfasst und vermittelt die Volkssolidarität ab sofort Hilfebedarfe und Hilfeangebote aufgrund der Covid-19 Pandemie, wie z.B. Einkaufsunterstützung, Apothekengänge oder eine soziale Beratung.

Nachbarschaftshilfe über die Plattform CoronaPort

Auf der Internetseite CoronaPort finden sich Personen, welche sich netterweise dazu bereiterklärt haben, Hilfe in der Nachbarschaft anzubieten. Hier kann man direkt mit dem Helfenden in Kontakt treten und Hilfe annehmen.

Achtung Trickbetrüger!

Bitte seien Sie bitte vorsichtig, wem Sie vertrauen!
Auch in Zeiten der Kontaktsperre gibt es Betrüger.
Wenn Sie Nachbarschaftshilfe annehmen, dann nur von Nachbarn oder Bekannten, welche Sie auch wirklich kennen oder von einer Organisation, wie z.B. Silbernetz vermittelt bekommen haben.
Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen und rufen Sie im Zweifel die Polizei unter der Rufnummer 110.

Corona-Sorgentelefon

Um für die Nöte und Sorgen der Menschen da sein zu können, hat die Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin gemeinsam mit der Kirchlichen Telefonseelsorge und der Krankenhausseelsorge ein Seelsorgetelefon eingerichtet. Ab sofort sind unter der Rufnummer 030 403 665 885 in der Zeit zwischen 8 bis 18 Uhr professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.

Telefonseelsorge
Bei persönlichen und seelischen Krisen können Sie sich auch an eine Telefonseelsorge wenden, völlig anonym und kostenfrei und der Rufnummer 0800 111 0 111 oder 0800 111 0222 oder 116 123. Den Seelsorgedienst gibt es auch per E-Mail oder als Chat auf der Internetseite:

Sorgentelefon des Stadtteilzentrum Pankows

Ein offenes Ohr zum Reden für Jedermann am Telefon bieten die Stadtteilzentren bzw. die Freizeithäuser in Pankow an:
  • Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum im Bucher Bürgerhaus // ALBATROS gGmbH
    Tel.: 030 941 54 26 und 0162 / 529 34 58 // shz.buch@albatrosggmbh.de
    Zeiten: Montag 15 – 18 Uhr und Freitag 10 – 13 Uhr
  • Stadtteilzentrum Pankow // Bürgerhaus BüHa gGmbH
    Tel.: 030 499 87 09 00 // familienzentrum@stz-pankow.de
    Zeiten: Montag 14 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 14 Uhr, Freitag 14 – 18 Uhr
  • Amtshaus Buchholz // Bürgerhaus BüHa gGmbH
    Tel.: 030 475 84 72 // info@amtshaus-buchholz.de
    Zeiten: Dienstag 11-13 Uhr, 14-16 Uhr, Donnerstag 14-18 Uhr
  • Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg // Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
    Tel.: 030 443 71 78 // stadtteilzentrum@pfefferwerk.de
    Zeiten: Montag – Freitag 10 – 14 Uhr

Berliner Krisendienst

Der Berliner Krisendienst hilft bei psychosozialen Krisen bis hin zu seelischen Notsituationen, wie z.B. Konflikte in der Familie oder bei Trennungen, Verlusten, Einsamkeit. Kostenlos und 24 Stunden am Tag, auf Wunsch anonym. Telefonisch zu erreichen unter der *Rufnummer
030 39063 40*.

Berliner Seniorentelefon

In schwierigen Lebenssituationen oder einsamen Stunden kann ein Gespräch mit einem verständnisvollen Menschen helfen. Anliegen des Berliner Seniorentelefons ist es, Menschen vorurteilsfrei zuzuhören. Hier bekommen Sie Informationen und Beratung zu alltäglichen Fragen, die mit dem Älterwerden verbunden sind und Unterstützung bei Sorgen, Problemen,
Konflikten und in Trauerfällen.
Sie bekommen Hinweise, wo kompetente Beratung zu den Themen Wohnen, Rente, Pflege, Freizeitgestaltung oder Rechtsfragen angeboten wird.
Rufnummer: 030 / 2796444 Sprechzeiten: Montag / Mittwoch: 12.00 – 14.00 Uhr, Freitag / Sonntag: 14.00 – 16.00 Uhr.

Malteser Redezeit

Auch die Malteser bieten eine Redezeit am Telefon an. Wer sich über einen Anruf der Malteser freuen würde, kann sich telefonisch unter 030-348 003 269 oder per E-Mail melden.
Auch werden weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht, die einsamen Berlinern am Telefon Mut machen.

Kontaktstellen, wenn Sie fürchten sich mit dem Virus angesteckt zu haben:
Menschen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten vor allen Dingen zu Hause bleiben und telefonisch abklären, ob und wo sie auf das Virus getestet werden können.
h3. Pankower Corona-Hotline: 030 90295 3000 – Montag – Freitag von 08-16 Uhr / Karfreitag, Ostermontag, Sonnabend – Sonntag von 10-16 Uhr

  • Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit hat hierfür eine Hotline geschaltet Telefonnummer 030/9028 2828 täglich zwischen 8 und 20 Uhr.
  • Wer glaubt, betroffen zu sein, kann sich auch direkt telefonisch an den Hausarzt wenden.
  • Ebenso können Symptome auch mit dem Kassenärztlichen Notdienst telefonisch besprochen werden (deutschlandweit unter der Rufnummer 116 117).
  • Zudem gibt es ein Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit (Telefon: 030/346 465 100).
  • Auch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland steht für Fragen
    zur Verfügung (0800/011 7722).
  • Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax: 030 340 60 66 – 07 oder E-Mail

Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e.V. (QVNIA e.V.)
Natürlich sind auch wir vom QVNIA e.V. weiterhin für Sie da und helfen Ihnen bei Fragen weiter. Sie erreichen uns unter der Rufnummer 0170 96 25 565 oder 0151 23 28 76 62 oder unter der E-Mail

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Kostenfreie Beratung zu allen Mieterfragen

Kostenfreie Mieterberatung

Link zur Internetseite der Mieterberatung

Mieterberatung allgemein

Die gesoplan / SPAS Mieterberatung berät im Auftrag des Bezirksamtes Pankow Bürger_innen des Bezirks zu mietrechtlichen Fragen.
Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies zurzeit nur per eMail oder fernmündlich möglich.
Ratsuchende erreichen uns unter dieser E-Mail Adresse
oder während der Sprechzeiten unter
Mobil: 0176 48376419 (soziale Mieterberatung; Wohnungssuchende mit WBS) oder
Tel.: 030 6924848 (zivilrechtliche Mieterberatung).

Erhaltungsrechtliche und mietrechtlicher Beratungen

Ab dem 18.05.2020 bietet die Mieterberatung Prenzlauer Berg wieder persönliche Beratung an, aufgrund der Hygienevorschriften – ausschließlich nach Terminvereinbarung.
Informationen zur Terminvereinbarung und telefonischen Beratungsangeboten finden Sie untenstehend.
Die Mieterberatung Prenzlauer Berg informiert und berät im Bezirk Pankow im Auftrag des bezirklichen Stadtentwicklungsamtes in den 13 Sozialen Erhaltungsgebieten und bietet eine kostenlose Mietrechtsberatung für Mieterinnen und Mieter aus Pankow durch Anwälte des Berliner Mietervereins.

Alle Sprechzeiten und Standorte finden sie auf der oben genannten Internetseite!

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