Der Freund Robert Liebknechts und Mitbegründer der Berliner Ateliergemeinschaft Klosterstraße, in welcher auch Käthe Kollwitz und Werner Heldt arbeiteten, wird als Beschwörer der Stille und Meister der Graphik vorgestellt. Die Ausstellung macht Herbert Tucholski als Beobachter "am Rande jenes Strudels immer neuer Erfindungen" begreiflich, "der . den Künstler nicht zur Ruhe kommen lässt". Zu sehen sind etwa 70 Blätter aus den Jahren 1912 bis 1970. Neben den typischen Holzschnitten und Radierungen auch 25 Zeichnungen aus dem Bestand der Kunstsammlung der Akademie der Künste und völlig unbekannte Blätter aus Privatbesitz. Herbert Tucholski lebte seit 1932 in der Bruno-Taut-Siedlung in Prenzlauer Berg. Nach dem 2. Weltkrieg war er hier auch als engagierter Ausstellungsmacher tätig. Die Kunstsammlung des Bezirksamtes Pankow verdankt ihre Existenz nicht zuletzt seiner Initiative.
1924. Feder, Tusche über Bleistift. 23,5 x 31,5 cm
© Privatbesitz, Berlin
30er Jahre. Bleistift. 29,3 x 41,7 cm
© Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung
1948. Holzschnitt. 21,9 x 31,8 cm
© Privatbesitz, Berlin
1961. Holzschnitt. 19,9 x 28,1 cm
© Privatbesitz, Berlin
30er Jahre. Bleistift. 14,5 x 11,1 cm
© Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung
1954. Vernis-Mous. 31,6 x 39,7 cm
© Privatbesitz, Berlin
30er Jahre. Bleistift, Kreide. 29,5 x 21,5 cm
© Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung
Zwschen 1967 bis 1970. Bleistift, Kreide. 29,5 x 21,5 cm
© Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung
1933. Holzschnitt. 41,8 x 50,1 cm
© Privatbesitz, Berlin
1961. Aquatinta. 17,6 x 27,5 cm
© Privatbesitz, Berlin
1954. Vernis-Mous und Aquatinta. 22,3 x 26,5 cm
© Privatbesitz, Berlin
1936. Holzschnitt. 24,8 x 33,1 cm
© Privatbesitz, Berlin