Der Bildhauer Henry Stöcker wurde 1954 in Bergen geboren. Er studierte an der Universität Rostock zunächst Biologie und ging1985 nach Berlin Weißensee, um an der dortigen Kunsthochschule Bildhauerei zu studieren. 1992 schloss er sein Meisterstudium ab. Anschließend erhielt er bis 1994 ein NaFöG-Förderstipendium des Berliner Senates. 1990 war Henry Stöcker Preisträger des Wettbewerbs „Oltre il muro“ und der TAKIFUJI-BJUTSUSHOU, der Japan Cultural Association und 1997 Erster Preisträger im Wettbewerb für Kunst am Bau in Karow-Nord. Vor allem in seinen Zeichnungen lassen sich die Einflüsse seines Biologiestudiums - in der Bevorzugung der organischen Formen wiederfinden.
„ … Die Bildwerke Henry Stöckers verkörpern ohne Ausnahme Ordnung durch rigorosen Verzicht, ja schon Kargheit im Gefüge ihrer Massen genauso wie in ihren vollständigen räumlichen Erscheinungen. Nur so setzen sie eine Grenze gegen das wirre Durcheinander von öffentlicher und natürlicher Realität. Auch die Heiterkeiten der spielerischen Betrachtungen und deren adaptive, Form schaffende Verwandlungen folgen strengen kompositorischen und inhaltlichen Ansprüchen. Die dreidimensionalen, oft eher schlanken, Raum umspannenden Gebilde leben in ihrem leicht instabilen, spannungsvollen Gleichgewicht.“ (Aus dem Text von Ulrich Kavka)
2006. Gips und Metall. 110 x 90 x 60 cm
2009. Gips und Metall. 140 x 100 x 42 cm
2008. Metall und Beton. 210 x 200 cm
2008. Feder, Tusche. 13 x 21,2 cm
2009. Gips und Metall. 180 x 90 x 50 cm
2005. Gips und Metall. 120 x 100 x 70 cm
2007/09. Pinsel, Tusche, Latex. 22,7 x 10,4 cm
2009. Gips und Metall. 180 x 110 x 40 cm
2009
Übergang ins Freie - der Zeichner und Bildhauer Henry Stöcker - Plakat und Faltblatt laden »
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