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präsent _ Susanne Fleischhacker | Sabine Laidig

Susanne Fleischhacker und Sabine Laidig verwandeln die Wände der Galerie parterre mit scheinbar minimalistischen Mitteln in eine politische Weltkarte und in einen ornamentalen Fluss geometrischer Symbole.

Mit so subtiler wie konkreter Bildsprache „fixiert“ Susanne Fleischhacker in einer der präsentierten Arbeiten mit dem gewählten industriellen Werkstoff malerische Möglichkeiten als ein System „selbstklebender“, rein abstrakter Farbklänge auf Papierbögen, die sich immer neu mit der Wand verbinden lassen. In einer formal nicht weniger abstrakten und dennoch inhaltlich geprägten Werkgruppe ordnet sie ihre raumgreifenden linearen graphischen Kompositionen politischen und wirtschaftlichen Strukturen zu, deren Liniengefüge den Entwicklungen und strategischen Verbindungen in Spannungsgebieten und Krisenregionen folgen. … Ein ganz anderes und in der konsequenten Umsetzung doch verwandtes Prinzip steht auch hinter den Arbeiten von Sabine Laidig. In ihren mehr oder weniger dichten, flirrenden farbigen Strukturen öffnet oder verbirgt sich immer eine Mäanderform, ein archaisches und der Natur entlehntes geometrisches Muster, dessen orthogonale Ornamentstruktur immer auch das Thema Zeit und Dauer mit sich führt.
(aus dem Text von Dr. Birgit Möckel)

Susanne Fleischhacker studierte von 1988 - 1996 an der HBK Braunschweig bei Hinnerk Schrader, Malte Sartorius und Lienhard v.Monkiewitsch und 1990 - 1995 Politikwissenschaft an der Technischen Universität Carolo-Wilhemina zu Braunschweig. Sie war Meisterschülerin bei Prof. Malte Sartorius. Von 2002 - 2003 hatte sie einen Lehrauftrag an der HBK Braunschweig. Susanne Fleischhacker erhielt zahlreiche Preise unter anderem 2008 den Preis Fenster für den Raum der Stille, Amalie Sieveking-Haus der Diakonie in Wolfenbüttel.

Sabine Laidig studierte von 1982 - 1986 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart und von 1986 - 1989 an der Städelschule in Frankfurt/M. Dort war sie 1989 Meisterschülerin. 1997 - 1998 Postgraduiertenstudium der Japanologie, dem 1998 ein 6-monatigerStudienaufenthalt in Japan folgte. Zu den zahlreichen Preisen von Sabine Laidig zählt auch der 2006 gewonne 1. Preis des internationalen Wettbewerbs Kunst am Bau im Landesparlament Liechtenstein und der 1. Preis des Wettbewerbs Kunst am Bau, SK Erfurt.



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