Zu seinem 75. Geburtstag präsentiert die Galerie parterre den Maler und Küsten-bewohner Oskar Manigk in seiner Geburtsstadt Berlin mit Arbeiten der letzten Jahre. Sein „ununterbrochener Bilderausstoß“ kündet davon, dass Kunst für ihn Lebensmittel war und ist.
„… Früher stellte Manigk seine Gänselieschen von der LPG auf Bretter, die die Welt bedeuten. Was er heute sieht, sind Nachteulen auf Holzwegen zum Ruhm. Aus den Dorfschönen sind ‚Country Ladies’ bzw. ‚Musen mit Cowboyhut’ geworden, Mann sieht nicht nur was Frau herzeigt, sondern vielmehr was Mann im Auge hat. In einer Auswahl extrem frei in der Form gearbeiteter Blätter ab dem Jahr 2005 sehen wir Oskar Manigk als Reduktionisten – aber Achtung: nicht weniger engagiert als früher und nicht weniger süß-salzig im Zwergfell lösenden Pirouettenschwung der Linie. Das Alter hat, nicht anders als die Jugend, seine eigenen Formen der Verwegenheit. Oft liegen sie im Verzicht. Strichorientiert, karg, auf den Punkt gebracht arbeitet Manigk jetzt. Alles wird Material – Material, das nur noch auf sich selbst und auf nichts außerhalb der Kunst mehr verweist.“
(aus dem Text von Christoph Tannert)
2009. Acryl auf Karton. 81 x 105 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2008. Acryl auf Karton. 70 x 100 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2009. Acryl auf Karton. 79 x 104 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2007. Mischtechnik auf Papier. 78 x 105 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2008. Mischtechnik auf Papier. 78 x 105 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2004. Acryl auf Karton. 78 x 97 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2008. Mischtechnik auf Papier. 78 x 105 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2008. Acryl auf Karton. 79 x 108 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2008. Acryl auf Leinwand. 85 x 105 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin
2006. Mischtechnik auf Papier. 78 x 105 cm
© Bernd Kuhnert, Berlin