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Lichtungen - reale Malerei und Erkenntnisraum

Bettina van Haaren, 2006

Meine Arbeiten sind Selbstbilder. Performanceartig erkunde ich mich auf der Leinwand und versuche größtmögliche Identität herzustellen. Zu dem Menschen setze ich Dinge in Beziehung, so dass fast Installationen in einem kargen Raum entstehen. Dieser ist nicht klassisch durchkonstruiert, sondern eher ein Aktions- oder Erfahrungsraum.

Biographie
1961 in Krefeld geboren
1981 - 1987 Studium der Bildenden Kunst an der Universität Mainz
1986 Grafikförderpreis, Ludwigshafen
1988 Förderpreis der Stadt Saarbrücken
1991 Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert, Druckgrafik-Kunstpreis der Südwest LB Stuttgart;
1994 Stadtdruckerpreis der Stadt Mainz
2003 Albert-Stuwe-Preis für Zeichnung, Ennigerloh
seit 2000 Professur für Zeichnung und Druckgrafik an der Universität Dortmund
lebt und arbeitet in Witten und Dortmund

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen

Volker Henze, 2006

Schrödingers Katze
Am Konklavier betrachtet
Formen zwischen Peter und Paul
Grau und Orange Gera und Suhl
Konturen zwischen Sturm und Fels
Flut und Ufer Himmel und Hölle
Räume des Lachens der Täuschung
Des Staunens der Gewalt
Farben der Freude der Feigheit
Der Hoffnung der Angst

Biographie
1950 in Halle/Saale geboren
1969 - 1970 Grundlehre an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg-Giebichenstein Halle
1972 - 1977 Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Christian Hasse, Gerhard Kettner und Paul Michaelis
seit 1985 künstlerische Lehrtätigkeit
1992 Stipendiat der Stiftung Kulturfonds Berlin
seit 1992 Skulpturen und Objekte
1999 Stipendiat des Kunstfördervereins Röderhof e.V.
2001 - 2004 Lehrauftrag für Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
2004 - 2006 Vertretung der Lehrstuhlprofessur für Malerei an der Universität Dortmund
2006 Arbeitsaufenthalt in Cobourg, Ontario, Canada; lebt und arbeitet in Berlin

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen

Horst Bartnig, 2006

ich glaube an kasimir malewitschs leitgedanken:
es ist die zeit angebrochen, in welcher die kunst nicht nur die jeweilige gesellschaftsordnung illustrieren muss.
nach fast 100 jahren ist dieses ziel immer noch aktuell.

Biographie
1936 in Militsch (Schlesien) geboren
1951 - 1954 Malerlehre
1954 - 1957 Besuch der Fachschule für angewandte Kunst Magdeburg
1964 erste konstruktiv-konkrete Arbeiten
1972 Beginn des Interesses an variablen Systemen als Motiv der Kunst
ab 1975 weiterentwickelt in Zusammenarbeit mit dem Physiker Reinhard Koch
1979 erste Computergrafiken in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Informatik und Rechentechnik Berlin-Adlershof
1984 Biennale Preis der 7. Norwegischen Internationalen Grafik Biennale Fredrikstad, Norwegen
1987 erste Begegnung mit Max Bill und Richard Paul Lohse
1993 Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg
1994 2. Preis für Holzschnitt, Kunstpreis der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg
1999 Katalog „Horst Bartnig 1968 - 1998“, Auszeichnung „Die schönsten Deutschen Bücher 1999“
2001 Hannah-Höch-Preis, Berlin; lebt und arbeitet in Berlin-Adlershof

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen

Lothar Böhme, 2006

Durch Formung zum Ausdruck kommen.
Ist der Ausdruck der Figur stimmig, höre ich auf, an dem Bild weiter zu arbeiten.
Das geschieht in drei Tagen oder in drei Monaten – je nach Befindlichkeit.
Dazu gehört auch das Vermeiden jeder überflüssigen Kultivierung.

Biographie
1938 in Berlin geboren
1954 - 1956 Lehre als Dekorateur
1957 - 1961 Studium in der Graphikklasse der Meisterschule für das Kunsthandwerk in Berlin Charlottenburg bei Heinz Weißbrich und Günter Scherbarth
1961 wegen des Baus der Berliner Mauer Abbruch des Studiums; Arbeit für Ausstellungen und Messen
seit 1961 freischaffend
1976 - 1990 Lehrtätigkeit für Autodidakten im Otto-Nagel-Haus Berlin
1988 Teilnahme an der 43. Biennale in Venedig
1992 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste (Berlin)
1994 Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)
1994 Fred-Thieler-Preis für Malerei der Berlinischen Galerie; lebt und arbeitet in Berlin

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland; Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen

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