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Henning Kürschner | Malerei und Arbeiten auf Papier

Henning Kürschner wurde 1941 in Wernigerode geboren, studierte Kunstgeschichte und Germanistik in Mainz und Tübingen und anschließend an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Fred Thieler Malerei. Von 1967 bis 1968 war er Mitglied der Gruppe „Großgörschen 35“, Berlin, die zeitweise die offizielle Kunst der Stadt bestimmte. 1971 erhielt Henning Kürschner den Rompreis der Villa Massimo, 1972 den Premio Città di Garda und 1975 den Preis der Neuen Darmstädter Sezession. 1976 wurde er an die Fachhochschule Hildesheim berufen, 1979 hatte er eine Professur an der Fachhochschule Münster inne. Von 1981 bis 2007 lehrte Henning Kürschner als Professor an der Hochschule der Bildenden Künste, Berlin. 1996 wurde er mit dem Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. Henning Kürschner lebt und arbeitet in Berlin und Potsdam.

„ … In den Arbeiten der letzten Jahre treten häufiger großflächig aufgetragene monochrome Farbflächen als Hintergrund von Formen und Figuren auf, die aus nicht konturierten vielfarbig zusammengesetzten Farbnestern bestehen und die Aufgabe erfüllen, der Flächigkeit des Ganzen entgegenzuwirken. Kürschner steht der Farbauffassung von Henri Matisse, dem großen Meister der Farbe, nahe.“ (Dr. Ursula Prinz im Kunstblatt zur Ausstellung)



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