Berliner Kabinett
Gerhard Altenbourg
Biographie
1926 in Rödichen-Schnepfenthal bei Friedrichroda/Thüringen geboren
1929 Niederlassung der Eltern in Altenburg, wo er mit kurzen Unterbrechungen bis zu seinem Tode lebte 1944 Soldat im 2. Weltkrieg
1948 - 1950 Studium an der Hochschule für Baukunst und bildende Künste in Weimar bei Hans Hoffmann-Lederer
1970 Mitglied der Akademie der Künste Berlin (West)
1989 in Meißen gestorben
Literatur
Katalog: Gerhard Altenbourg. Arbeiten 1947 - 1987.- Kunsthalle Bremen, Kunsthalle Tübingen, Sprengel Museum Hannover, Akademie der Künste Berlin.- Bremen 1988 Gerhard Altenbourg. Der Gärtner. Eine Monografie in Bildern.- hrsg. von Anneliese Ströch und Dieter Brusberg.- Brusberg Bücher im Insel Verlag.- Berlin 1996
Ingrid Goltzsche-Schwarz
Biographie
1936 in Berlin geboren
1951 Zeichenunterricht bei Eberhard Tacke
1951 - 1954 Lehre als Chemiegraphin in Berlin, Abbruch der Lehre, da sie von den Chemikalien schwer erkrankte
1957 - 1961 Arbeit als Verlagsbuchhändlerin im Akademieverlag Berlin
seit 1962 regelmäßige künstlerische Arbeit mit Charlotte E. Pauly und Dieter Goltzsche, in dessen Zirkel sie seit
1960 zeichnete Mitarbeiterin
1961 - 1968 Mitarbeiterin
1968 - 1973 Leiterin der Universum-Bücherei in Berlin Köpenick
1966 - 1968 Fernstudium an der Deutschen Buchhändler-Lehranstalt Leipzig mit Facharbeiterabschluß als Buchhändlerin
seit 1973 freischaffend
1976 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR
1992 in Berlin gestorben
Literatur
Gerlinde Förster: Es zählt nur, was ich mache. Gespräche mit Künstlerinnen aus Ost-Berlin seit 1970.- Berlin 1992 Katalog: Ingrid Goltzsche-Schwarz. 1936-1992.- Hrsg. Kulturamt Berlin Köpenick.- Berlin 1997
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Sabina Grzimek

Biographie
1942 in Rom geboren, aufgewachsen in West- und Ostberlin
1961 - 1962 praktisches Jahr in der Porzellanmanufaktur Meißen
1962 - 1967 Studium der Bildhauerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin Weißensee
1967 - 1972 Meisterschülerin der Akademie der Künste der DDR; seit dieser Zeit Mitarbeit bei und Herausgabe von zahlreichen Mappenwerken u.a. zu Uwe Kolbe, Christa Wolf, Oscar Wilde
1997 - 2002 Gastdozentur an der Grafik + Design - Schule in Anklam lebt und arbeitet in Berlin
Literatur
Katalog: Käthe-Kollwitz-Preisträger. Sabine Grzimek, Dieter Goltzsche, Joachim John.- Hrsg. Akademie der Künste zu Berlin und Käthe Kollwitz Museum Köln. Berlin, Köln 1991 Katalog: Sabine Grzimek. Plastik, Zeichnung, Malerei.- Hrsg. Neue Nationalgalerie.- Berlin 1992 Katalog: Sabina Grzimek. Köpfe.- Hrsg. Galerie Eva Poll.- Berlin 2000 Katalog: Kunst in der DDR.- Hrsg. Eugen Blume, Roland März.- Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz und G + H Verlag.- Berlin 2003
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Peter Herrmann
Biographie
1937 in Großschönau bei Zittau geboren
1939 Umzug nach Breslau
1944 Evakuierung nach Dresden
ab 1951 Lehre als Chemigraph, in diesem Beruf bis 1970 tätig
1954 entstand, durch die Teilnahme am Malkurs der Volkshoch- schule Dresden bei Strawalde, der Entschluß, Maler zu werden. Mitschüler und Freunde waren Peter Graf, Winfried Dierske, Peter Makolies und A.R. Penck
seit 1971 freischaffend
1977 Mitbegründer der Obergrabenpresse in Dresden gemein- sam mit Eberhard Göschel und A.R. Penck
1982 Antrag auf Ausreise aus der DDR
1984 Ausreise nach Hamburg
1986 Umzug nach Westberlin lebt und arbeitet in Berlin
Literatur
Peter Herrmann. Fred Thieler Preis für Malerei 2001.- Hrsg. Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur.- Berlin 2001
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Gerhard Marcks

Biographie
1889 in Berlin geboren
1907 erste plastische Arbeiten
1907 - 1912 Werkstattgemeinschaft mit Richard Scheibe; in dieser Zeit lernte Gerhard Marcks Georg Kolbe, August Gaul und Walter Gropius kennen Leiter der Bildhauerklasse an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein Halle
1912 - 1913 Kriegsdienst in Lübeck
1918 Berufung an die Staatliche Kunstgewerbeschule Berlin durch Bruno Paul
1919Berufung an das Staatliche Bauhaus Weimar durch Walter Gropius, Professur; nach der Schließung des Bauhauses Weimar im Jahr 1924
1925 - 1933 stellvertretender Direktor ebendort
seit 1930 mit der Machtergreifung Hitlers Entlassung, Rückzug nach Niehagen/Darß, wo er 1931 ein Haus erworben hatte
1933 Rückkehr nach Berlin
1937 wiederum in Niehagen
1944 Professur an der Landeskunstschule Hamburg
1946 Übersiedlung nach Köln
1950 Eröffnung der Gerhard-Marcks-Stiftung in Bremen
1981 in Burgbrohl/Eifel gestorben
Literatur
Katalog: Gerhard Marcks. 1989 - 1981. Retrospektive.- Hrsg. Martina Rudloff.- Hirner Verlag.- München 1989 Kurt Lammek: Gerhard Marcks. Das druckgraphische Werk.- Hrsg. Gerhard-Marcks-Stiftung Bremen.- Stuttgart, Bremen 1990 Jens Semrau (Hrsg.): Durchs dunkle Deutschland. Gerhard Marcks‘ Briefwechsel 1933 - 1980.- Seemann Verlag.- Leipzig 1995
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Nuria Quevedo
Biographie
1938 in Barcelona geboren
1952 Emigration der Familie nach Berlin
1955 - 1958 Studium an der Arbeiter- und Bauernfakultät in Berlin
1958 - 1963 Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin Weißensee
1968 - 1971 Meisterschülerin der Akademie der Künste der DDR
1986 - 1991 Mitglied der Akademie der Künste der DDR
1994 - 1996 Gastprofessur am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald lebt und arbeitet in Berlin
Literatur
Katalog: Nuria Quevedo. Grafik, Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen.- Galerie Junge Kunst Frankfurt/Oder.- Frankfurt/Oder 1985 Katalog: Nuria Quevedo. Malerei und Zeichnungen.- Hrsg. Akademie der Künste zu Berlin.- Berlin 1992 Katalog: Nuria Quevedo. Malerei.- Hrsg. Nuria Quevedo.- Berlin 1997
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Christian Ulrich
Biographie
1971 in Brandenburg/Havel geboren
1991 - 1996 Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee bei Dieter Goltzsche
1994 Grafikmappe “Überfahrt” zu Gedichten von Sarah Kirsch
1997 Meisterschüler bei Dieter Goltzsche Grafikbuch zu Ingeborg Bachmann “Ein Ort für Zufälle” und Grafikmappe “Hommage à Jenny” mit Arbeiten von 11 Künstlern zur Erinnerung an die Bildhauerin Jenny Mucchi-Wiegmann
2000 Gründung des “Gyntiana” - Verlages; Grafikbuch zu Hans Magnus Enzensberger “Schatten sind meine Jahre” lebt und arbeitet in Berlin
Literatur
Katalog: Zeichnung - Zeichen. 11 Künstler aus Mitte.- Galerie Mitte.- Berlin 1996 Katalog: Kunststudenten stellen aus.- Bundeskunsthalle.- Bonn 1997 Katalog: TRY 3. Arbeiten von Künstlern um dreißig.- Galerie parterre.- Berlin 1997 Katalog: Goltzsche - Meisterschüler.- Galerie Mitte.- Berlin 1998 Katalog: Entwicklungen.- Xylon-Museum und Werkstätten.- Schwetzingen 2001
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