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Franz Johannknecht 1903 - 1974

INNENSICHTEN Zeichnungen, Collagen, Aquarelle

Biographie
1903 in Düsseldorf geboren
1928 - 1933 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf u.a. bei Ewald Mataré, Meisterschüler; Entfernung von der Schule; Arbeitsverbot; Dienstverpflichtung in einem Dessauer Rüstungsbetrieb
1944 - 1946 Kriegsdienst, belgische Gefangenschaft; Vernichtung des Frühwerkes durch Bombenangriffe
1947 Wiederbeginn der künstlerischen Arbeit, vorwiegend Handzeichnungen, kaum Ausstellungen; in der Folge einige Aufträge für Kirchenfenster in Dessau, Flöha, Neuzelle
1951 - 1954 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR aus dem er ausgeschlossen wurde
1974 nahezu unbekannt in Dessau gestorben
Franz Johannknecht schuf eine Fülle von Feder- und Pinselzeichnungen, zahlreiche Linolschnitte und Collagen, Entwürfe für Teppiche und vor allem Kirchenfenster, von denen aber nur wenige zur Ausführung kamen.
Während er nach 1955 in der DDR nicht mehr ausstellen konnte, wurden seine Arbeiten – durch Freunde vermittelt – seit 1965 gelegentlich in westdeutschen Galerien gezeigt. Erst mit der Entstehung einer "neuen Abstraktion" in der DDR um 1980 wurden auch die Arbeiten Franz Johannknechts einem breiteren Publikum bekannt.