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Der Pankower Anger ist geprägt durch die Kirche und die regelmäßig stattfindenden Wochenmärkte. Die Kirche auf dem Pankower Anger wurde kürzlich saniert. In der Vergangenheit hat das Pankower Zentrum bereits deutlich an Attraktivität gewonnen. Wesentlich begünstigt wurde die Entwicklung durch den Bau eines Einkaufszentrums gegenüber dem Rathaus.
Das Areal südlich der Kirche, zwischen Breite Straße und Schulstraße befindet sich inmitten des Sanierungsgebietes Pankow-Wollankstraße und soll in den nächsten Jahren umfassend umgestaltet werden. Zwischen der sogenannten "Breiten Meile" gegenüber dem Rathauscenter befindet sich der neu angelegte Bleichröderpark. Seit vielen Jahren wird auf dem Anger neben der Kirche von Mai bis September die Pankower Kunstaktion präsentiert. Verschiedene Künstler haben dadurch die Möglichkeit, ihre Arbeiten in den Sommermonaten an exponierter Stelle zu präsentieren. Anfang September findet hier jedes Jahr das Fest an der Panke statt.
Bild der Pankower Kirche am Anger
Schloss Schönhausen 12.09. Das Schloss Schönhausen mit dem riesigen Schloßpark und Nebengebäuden ist ein herausragendes Denkmalensemble in Pankow. 1989 fanden in den neben dem Schloß gelegenen Konferenzräumen die 2+4 Verhandlungen zu Wiedervereinigung und die Sitzungen des rundes Tisches statt. Verschiedene Nutzungskonzepte wurden nach 1990 diskutiert, aber auch wieder verworfen. Seit 2006 wird das Schloss von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) verwaltet, im Jahre 2011 seine Sanierung abgeschlossen. Es finden Führungen und Veranstaltungen im Großen Saal statt. Weitere Informationen auf der Seite der SPSG(Externer Link).
Denkmalgeschützte ist auch das Kavalierhaus. Das reizvolle einstöckige im Landhaustil um 1770 erbaute Gebäude in der Breite Straße hat sechs Räume. Darunter zur Straßenseite ein großer Repräsentationsraum und der sogenannte Gartensaal, von dem eine geschwungene Treppe in den parkartigen Garten führt. Vier überlebensgroße Putten an der Vorderfront symbolisieren die Gemütsbewegung der vier Temperamente – Sanguiniker, Phlegmatiker, Melancholiker und Choleriker. Gern wird das repräsentative Gebäude für Lesungen und andere kleinere Veranstaltungen genutzt. Bild vom Kavalierhaus
Bild vom ehemaligen Jüdischen waisenhaus An der Ecke Berliner-/Hadlichstraße steht ein Haus mit einer sehr bewegenden Geschichte. Das Jüdische Waisenhaus entstand bis 1913 mit finanzieller Unterstützung des Zigarettenfabrikanten Josef Garbaty- Rosenthal. 1949 zog provisorisch das Bezirksamt ein. Später erhielt zunächst die Polnische Botschaft das Gebäude als Sitz, danach die kubanische Botschaft. Nach umfangreicher Rekonstruktion beherbergt es seit Mitte 2001 die Janusz-Korczak-Bibliothek. Ein besonderes Schmuckstück ist die aufwendig restaurierte Kassettendecke des Betsaales in der dritten Etage.
In Pankow ist der Name Carl von Ossietzky nicht zu übersehen. Nach Niederschönhausen führt die Ossietzkystraße und mündet auf den Platz gleichen Namens. Hier zeigt die Statue einen energiegeladenen aber auch schmächtigen Mann. Carlo von Ossietzky wurde 1889 in Hamburg geboren. Als er Mitte der 20er Jahre nach Berlin kam, lebt er in Charlottenburg. In Pankow wohnte er eigentlich nie: er starb hier. Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises 1936 stellten ihn die Nazis unter Aufsicht im Krankenhaus Westend. Er war im KZ mit Tuberkelbazillen geimpft worden. Später wurde er in das Krankenhaus Nordend in Niederschönhausen überführt, wo er am 4. Mai 1938 starb. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in der Buchholzer Straße in Niederschönhausen. Carl von Ossietzky war ein streitbarer Journalist und Publizist. Bekannt ist er als Mitherausgeber der politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Wochenschrift „Die Weltbühne" ab 1926. 1931 stelle er sich schützend vor den Mitarbeiter Walter Kreiser, der den Aufsehen erregenden Artikel „Windiges aus der Luftfahrt" über Unregelmäßigkeiten bei der Reichswehr geschrieben hatte. Bild von der Ossietzkyplastik
Bild der Dorfkirche Buchholz Mitten im Zentrum des ehemaligen Dorfangers steht die Dorfkirche Buchholz. Die heutige Gestalt des Kirchenbaus ist den zahlreichen Umbauten und Erweiterungsarbeiten der letzten Jahrhunderte geschuldet. Den Kern des sakralen Gebäudes bildet ein nach 1250 errichteter, spätromanischer Granitsteinbau. Sowohl der Innenausbau im Barockstil in den Jahren 1670-92 wie auch die Erweiterung der Kirche nach Osten durch Chor und Apsis 1814 wurden im Zuge der Baumaßnahmen von 1852-53 beseitigt.
Das heutige Carl von Ossietzky- Gymnasium wurde bis 1910 im Stil der deutschen Spätrenaissance errichtet und zählt zu den eindrucksvollsten Baudenkmalen Pankows. Die Innengestaltung besticht auf jeder Etage durch eine andere Kunstepoche: ein Flur ist der Gotik gewidmet, ein anderer der Romantik, die Aula wiederum dem Klassizismus. Federführend beim Entwurf war der Gemeindebaurat Carl Fennten, dem die Gemeindearchitekten Klante, Franzen und Heffner assistierten. Bild des Ossietzky-Gymnasiums
Bild der Friedenskirche König Friedrich- Wilhelm IV. höchstselbst soll die Grundrißskizze für die 1869/71 erbaute Friedenskirche an der Dietzgenstraße im früheren Dorfkern von Niederschönhausen entworfen haben. Beim Bau der kreuzförmigen Anlage mit Apsis und Vierungsturm wurden Back-und Haussteine verwendet, die teilweise bereits vom Vorgängerbau stammten. Angeblich sahen die Planungen des Königs einen doppelt so hohen dreistufigen Kirchturm vor, der jedoch aufgrund von Fundamentproblemen nur bis zu 25 Meter ausgeführt wurde. Die Kirche im Stil der Neuromantik ist reich mit Schmuckformen versehen, das Granitquaderwerk verweist als historisierendes Gestaltungsmittel ganz bewußt auf die alte Dorfkirche. Die Friedenskirche bildet noch heute das Zentrum des mittlerweile nach Carl von Ossietzky benannten Stadtplatzes und bildet über die Dietzgenstraße eine Blickachse mit dem Schloß Schönhausen. Am Westeingang sind noch zwei Grabmale des 1866 geschlossenen Kirchhofes erhalten. Auch das 1901/02 als Gemeindeschule errichtete Pfarrhaus gehört zur Anlage. Hauseingang und Fenster des Backsteinbaus sind in weiten Teilen noch original erhalten.
Die Panke war es, die Pankow seinen namen gab. „Panikwa" soll sie irgendwann geheißen haben, was im Slawischen soviel bedeutet wie „Fluß mit Strudeln". Heute ist ihr nicht mehr anzusehen, daß sie 1908, dem Beginn ihrer Regulierung, ein Fluß mit starkem Gefälle war, der für Überschwemmungen sorgte und 1839 sogar das Mühlrad einer Wassermühle im heutigen Bürgerpark fortriß. Schon damals allerdings war das Wasser derartig verschmutzt, daß das Baden häufig verboten wurde. Bild von der Panke
Bild vom Bahnhof Pankow Seit 1880 verfügte die Berlin- Stettiner Eisenbahn über einen Haltepunkt an der Flora-/Ecke Berliner Straße in Pankow. Zunächst war der Bahnsteig noch ebenerdig. Um 1890 wurde der Zugverkehr dann jedoch per Straßenbahnüberführung über die Berliner Straße geleitet. In den Jahren 1912 bis 1914 errichteten Carlo Cornelius und Ernst Schwartz, die im Auftrag der Eisenbahndirektion sämtliche Vorortbahnhöfe der Strecke bis Bernau zu erneuern hatten, an der Florastraße schließlich das heutige mit dunkel-violetten Klinkern verblendete Bahnhofsgebäude. Der Komplex umfaßt ein Empfangsgebäude mit hochaufragenden Satteldächern und ein angrenzendes, höheres Wohnhaus mit Schmuckelementen. Als gelungenes Beispiel des Ingenieurbaus die einstielige Überdachung des Bahnsteigs mit Kragarmen. Die Dachflächen sind nach innen geneigt und wirken dadurch leicht und funktional. Bei der Sanierung der Fassade 1997 wurden die historische Uhr und die Eingangstüren mit schmiedeeisernen Gittern – entsprechend den originalen Bauzeichnungen – wieder nachgearbeitet.

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