"SpurenSuche - Frauen in Pankow" - Beatrice Zweig

Pressemitteilung vom 02.10.2015

Im Oktober letzten Jahres wurde die Nummernstraße 201 in Niederschönhausen in Beatrice-Zweig-Straße umbenannt. Beatrice Zweig war nicht nur die Frau von Arnold Zweig, sondern auch eine bekannte Malerin. Eines ihrer wichtigsten Motive war die Landschaftsmalerei. Die produktivste Schaffensphase hatte Beatrice Zweig in Palästina. Dorthin musste sie 1933 mit ihrer Familie fliehen, weil Arnold Zweig politisch und rassistisch verfolgt wurde. Drei Jahre nach dem Krieg kehrte die Familie nach Europa zurück, was Beatrice Zweig unendlich schwer fiel. Im Mai 1950 zogen sie nach Pankow. Erst hier fand Beatrice Zweig wieder die notwendige Ruhe zum Malen. 1950 hatte sie eine erste Ausstellung ihrer Landschafts- und Porträtmalereien. Weitere drei folgten bis zum Jahr 1971. Bis zu ihrem Tod lebte sie in Berlin Pankow. Am 14. Oktober 2015, jährt sich ihr 44.Todestag. Mehr über sie ist in dem Buch „Frauen in Pankow – Spurensuche“ zu erfahren. Das Buch enthält 17 Porträts von Frauen, deren Lebenszeiten vom frühen 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts reichen. In Pankow fanden sie alle ein zu Hause, aber nur wenige blieben in dieser Region auf Lebenszeit. Zu den porträtierten Frauen gehören unter anderem Getrud Hanna, Marinna Wünscher und Monika Hesse. Der Band ist in allen Filialen der Bürgerämter Pankows und bei der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirksamtes gegen eine Spende von 5 Euro erhältlich. Weitere Informationen unter Tel. 030 90295 2305 oder E-Mail: heike.gerstenberger@ba-pankow.berlin.de.