Leichterer Start für neu zugewanderte Pankowerinnen und Pankower - Netzwerk Neuzuwanderung gegründet

Pressemitteilung vom 23.09.2015

Auf Initiative des Pankower Bezirksbürgermeisters, Matthias Köhne (SPD) fand am 21. September 2015 das erste Treffen des Netzwerks „Neuzuwanderung“ statt. Dem Gremium gehören Schlüsselakteure aus den Bereichen Wirtschaft, Arbeit, Sprache, Bildung und Beratung an. „Unser Ziel ist es, das Ankommen und Zurechtfinden von Menschen, die aus dem Ausland in unseren Bezirk ziehen, zu verbessern. Dazu zählen in erster Linie Informationen über Arbeit, Leben und Verwaltung in Berlin und Deutschland. Pankow ist ein stark wachsender Bezirk, mit einer Anziehungskraft weit über Berlin und Deutschland hinaus. Fast jede zweite Person, die in den letzten Jahren nach Pankow zog, kam aus dem Ausland. Fast dreiviertel von Ihnen sind Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union. Durch die verstärkte Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Akteure wollen wir diesen Menschen helfen, schnell in Pankow heimisch zu werden“, so Bürgermeister Köhne. Arbeitsgrundlage für das Netzwerk Neuzuwanderung ist die vom Bezirksamt in Auftrag gegebene Studie „Vielfalt in Pankow“. Diese setzt sich mit der Zuwanderung im Bezirk Pankow auseinander und zeigt unter anderem, dass besonders gut ausgebildete Europäer nach Pankow kommen. Deren Integration gelänge aber aufgrund befristeter Arbeitsverträge oder Sprachbarrieren nur selten auf Anhieb.
Die Treffen des Netzwerks finden vorerst vier Mal im Jahr statt. Teilnehmende sind unter anderem Vertreter/innen des Bundsamtes für Migration, des Jobcenters, der Wohlfahrtsverbände, des Jugendamtes, des Wirtschaftskreises Pankow sowie der Migrantenselbstorganisationen. Für Rückfragen steht die Integrationsbeauftragte, Katarina Niewiedzial (Tel.: 030 902952524), zur Verfügung.