Ausstellungseröffnung von Tatiana Burghenn-Arsénie im Brose-Haus

Pressemitteilung vom 24.06.2010

Erstmalig findet in Pankow eine Werkschau mit Ikonen, grafischen Arbeiten und Malerei der aus Rumänien stammenden Künstlerin Tatiana Burghenn-Arsénie (Jahrgang 1957) statt. Gezeigt werden ihre Arbeiten aus der Serie „gezeichnet. Pankow“ beim Kulturring in Berlin e.V.. Sie entstammt einer Künstlerfamilie aus Bukarest. Ihr zeichnerisches Talent wurde früh vom Vater gefördert. Trotzdem studierte Tatiana Burghenn-Arsénie zunächst Zahn- und Kieferheilkunde und promovierte in diesen Fächern, bevor sie sich nach ihrer Übersiedelung nach Deutschland ganz der Kunst widmete. Tief verbunden mit den Traditionen ihrer Heimat begann sie die Techniken sakraler Malerei zu erlernen und gelangte zu Meisterschaft in der Hinterglas- und Ikonenmalerei. Die Farbkraft der Bilddarstellungen religiöser oder folkloristischer Motive findet sich in ihrer freien Malerei wieder. Vielfach hält sie Bewegungen von Menschen und Tieren fest, bannt Momente auf die Leinwand, und der Betrachter ist fasziniert von der Eleganz der farbigen Linienführungen. In der Breite ihrer grafischen Arbeiten finden sich Zeichnungen von Gebäuden aus Berlin-Pankow in fast architektonisch exakter Wiedergabe, wie auch Radierungen mit Darstellungen, deren festgehaltener Zauber eines Augenblicks dem Betrachter das Gefühl von Ruhe und Gelassenheit vermitteln. Die Eröffnung der Schau findet am Samstag, dem 3. Juli 2010, 16 Uhr im Brose-Haus (Küster-Palm-Haus), Dietzgenstr. 42, 13156 Berlin, statt. Geöffnet ist bis zum 30. November 2010 immer mittwochs und sonntags von 14 – 17 Uhr oder nach Vereinbarung, der Eintritt ist frei.