Drucksache - 0879/XX  

 
 
Betreff: Leichte Sprache der BVV-Verwaltung
Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:BN-AfDBN-AfD
Verfasser:Kapitän, JörgKapitän, Jörg
Drucksache-Art:Große Anfrage 1Große Anfrage 1
Beratungsfolge:
Bezirksverordnetenversammlung Vorberatung
26.09.2018 
23. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
15.10.2018 
24. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
17.10.2018 
25. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
14.11.2018 
26. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin vertagt   
03.12.2018 
27. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln von Berlin beantwortet   

Beschlussvorschlag
Anlagen:
Große Anfrage vertagt 1
Große Anfrage vertagt 3
Große Anfrage vertagt 4
Große Anfrage beantwortet
Antwort 0879/XX

Ich frage das Bezirksamt:

 

  1. Wenn auf den Web-Seiten des Bezirksamtes Neukölln Fachtexte in „Leichte Sprache“ übersetzt werden, welche Hinweise zu Inhalten und Navigation werden beachtet, damit die sehr unterschiedlichen kognitiven Einschränkungen bis hin zum Analphabetentum abgeholt werden können? Oder „leichter formuliert“: widerspricht die jetzt praktizierte minimale Inhaltsangabe dem Inklusionsgedanken?

 

  1. Wie werden Textangebote, Illustrationen und Farbkontraste auf insbesondere welche Zielgruppen didaktisch reduziert und sind diese nachweislich wahrnehmbar? Oder „leichter formuliert“: funktioniert ihre „Leichte Sprache“ bei welchen kognitiv unterschiedlich eingeschränkten Menschen nachweislich?

 

  1. Welche didaktisch-sprachwissenschaftlichen Qualifikationen haben die Verfasser der „Leichten Sprache“r nichttechnische und technische Informationen, damit die Leser nicht infantilisiert bzw. für dumm gehalten werden?

 

  1. Werden oder wurden wie viele zertifizierte Nach-Qualifikationen zur Formulierung von „Leichter Sprache“r Bezirksamts Angestellte organisiert und finanziert?

 

  1. Ist es nicht sinnvoller, statt „Leichte Sprache“ die sprachliche Kompetenz im desolaten Neuköllner Schulsystem und Sprachkurse für Migranten und Asylanten in den verschiedensten Institutionen zu deren besseren Integration zu fördern?
 
 

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