Auszug - Mitteilung der Verwaltung  

 
 
25. öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: erledigt
Datum: Do, 20.02.2014 Status: öffentlich
Zeit: 17:00 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Çigli-Zimmer Rathaus Neukölln
Ort: Karl-Marx-Str. 83, 12040 Berlin
 
Beschluss

Herr Förster bittet Herrn Gladisch um Mitteilungen der Verwaltung

Herr Förster bittet Herrn Gladisch um Mitteilungen der Verwaltung.

 

Kickertischübergabe

 

Am 13.2.2014 um 16.00 Uhr fand in der Einrichtung „Wilde Hütte“ die symbolische Übergabe der Kickertische von der Bally Wulff Games und Entertainment GmbH an die Jugendfreizeiteinrichtungen statt. Insgesamt werden 10 Kickertische zur Verfügung gestellt. Aktuell wird ein großes Kickerturnier für den 27. Juni 2014 vorbereitet, zu dem die Jugendlichen der Freizeiteinrichtung eingeladen sind.

 

IBV Böhmische Straße

 

Das Interessenbekundungsverfahren für die Übertragung der Kita in der Böhmischen Straße 39 an einen freien Träger ist derzeit in der Durchführung.

 

Familienzentren

 

Im Doppelhaushalt 2014/2015 werden jährlich 440.000 Euro zusätzlich für Familienzentren zur Verfügung gestellt. Daraus ergibt sich eine Förderung von 6-8 weiteren Familienzentren. Dabei wird höchstens ein Familienzentrum zusätzlich pro Bezirk aus Landesmitteln gefördert. Neukölln erhält ein neues Familienzentrum in Rixdorf.

 

Es erfolgte ein öffentlicher Trägeraufruf durch die Servicestelle.

 

Am 5.3.2014 endet dieser Trägeraufruf.

 

Bis zum 28.3.2014 fällt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft die Förderentscheidungen.

 

Neuköllner Qualitätswerkstätten

 

Die Jahresplanung der Neuköllner Qualitätswerkstätten wird allen Anwesenden zur Verfügung gestellt.

 

Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm

 

Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat ein Sonderprogramm zur Sanierung von Kitas und Spielplätzen beschlossen und dafür zum Doppelhaushalt 2014/2015 Mittel in Höhe von insgesamt 20 Mio. Euro, also 10 Mio. Euro pro Haushaltsjahr, eingestellt. Die Mittel werden den Bezirken im Rahmen der auftragsweisen Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt. Neukölln erhält sowohl im Haushaltsjahr 2014 als auch in 2015 jeweils einen Betrag in Höhe von ca. 872.000 Euro.

 

Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Grundstücke in die Eröffnungsbilanz der Eigenbetriebe eingestellt wurden und damit auch von diesen zu erhalten sind. Es ist schwierig hier Mittel für bauliche Vorhaben einfließen zu lassen. Die Bezirke sind für die Umsetzung des Programms verantwortlich und erhalten daher auch die in Rede stehenden Sachmittel, wodurch es auch nicht möglich ist, den Kitas Gelder für bauliche Vorhaben zu übergeben.

 

In 2014 wird dieses Programm überwiegend  Spielplätzen zugute kommen, weshalb auch im März zusammen mit der Spielplatzkommission eine Maßnahmeliste erarbeitet wird.

 

Fachtagung: Bezirkliche Rahmenkonzepte - die Praxis vor Ort

 

Die Bezirke haben auf der Grundlage der spezifischen Schwerpunkte und Besonderheiten ihre Rahmenkonzepte zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule weiterentwickelt und umgesetzt. Nach wie vor ist das Ziel, eine gemeinsame, abgestimmte Bildungsplanung zu verfolgen. Auf der praktischen Ebene vor Ort hat sich viel entwickelt, wurden Erfahrungen gemacht, und die ersten Auswertungen haben begonnen. Der Blick richtet sich hierbei auf gelungene Strukturveränderungen, die sich aus der praktischen Umsetzung der Rahmenkonzepte ergeben haben.

 

Im Zentrum des Fachtages am 25. März 2014 stehen u. a. folgende Themen:

 

• Umsetzung der bezirklichen Rahmenkonzepte - Ein Überblick

   über die Praxis vor Ort

• Austausch der Bezirke untereinander

• Beispiele guter Praxis zu ausgewählten Themen

 

Anmeldeformulare werden allen Anwesenden zur Verfügung gestellt.

 

Schulsozialarbeit

 

In der Datenbank European Shared Treasure wurde die COMENIUS-Regio-Partnerschaft "Schulsozialarbeit-Jugendsozialarbeit oder Bildungsauftrag?" als "BEST-Star Project des Projektzeitraums 2011-13" ausgezeichnet und hat damit europaweit das Prädikat „best-practice“.

 

Die Stadt Graz und der Bezirk Neukölln führten seit September 2011 ein zweijähriges Comenius-Regio Projekt durch. Ziel des Projektes war, die Schulsozialarbeit in beiden Kommunen zu vergleichen und einen Leitfaden für das Gelingen von Schulsozialarbeit zu entwickeln. Was nunmehr vorliegt.

 

Es gibt zwei Produkte:

 

Einerseits eine Darstellung von Kernprozessen für die strategische Umsetzung von Schulsozialarbeit mit Zielen, Wirkung und Stolpersteinen sowie die Kernprozesse für die operative Umsetzung mit Zielen, Wirkung und Stolpersteinen erarbeitet.

 

Mitgewirkt haben hier die Schulaufsicht Neukölln, das Jugendamt mit der Schulsozialarbeit und der Schulträger. Als Schulen waren die Zuckmayer und die Hans-Fallada-Schule einbezogen worden.

 

Das gesamte Projekt konnte im Netz verfolgt werden, dort sind auch die hier verteilten Produkte als pdf abrufbar: www.comenius-regio-job.eu

 

Kita Filippo

 

Der evangelische Kirchenkreis Neukölln informierte das Bezirksamt Neukölln über die Schließung der Kita Filippo im Orchideenweg 77 spätestens zum 31.7.2014.

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Dreieinigkeit ordnet an diesem Standort ihren Immobilienbesitz neu, wodurch die zurzeit von der Kita genutzten Räume wegfallen. Gleichzeitig besteht, nach Aussage des evangelischen Kirchenkreises Neukölln,  an diesem verkehrstechnisch nicht sehr gut angebundenen Standort die Schwierigkeit, genügend Kinder und ausreichend Fachkräfte einzuwerben. Daher ist es nicht möglich die notwendigen Qualitätsstandards zu erfüllen. In der ebenfalls zur evangelischen Kirchengemeinde Dreieinigkeit gehörenden Einrichtung in der Lipschitzallee ist für die aktuell noch 9 Kinder ausreichend Platz.

 

Jugendberufsagentur

 

Frau Blumenthal bittet in einer der nächsten Sitzungen um den aktuellen Sachstand zu den Jugendberufsagenturen.

 

Termine

 

Frau Vonnekold bittet Herrn Förster anlässlich der kurzfristigen Einladung einiger Jugendhilfeausschussvorsitzenden zu einer Diskussionsrunde „Ist die Jugendarbeit noch zu retten?“ darum, zu transportieren, dass die Mitglieder des Ausschusses einen größeren Terminvorlauf benötigen.


 
 

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