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Stadtumbau-West

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Broschüre "Stadtumbau West Neukölln Südring"

Broschüre "Stadtumbau West Neukölln Südring"

Im Gewerbegebiet Neukölln-Südring sind etwa 460 Unternehmen verschiedenster Größe ansässig, darunter einige sehr bekannte wie KRAFT Foods, Märkisches Landbrot, Remondis, Philip Morris, Biotronik, Hotel Estrel und andere. Die Unternehmen sind zugleich die wesentlichen lokalen Akteure und damit unsere Partner bei der Umsetzung der Stadtumbau-Projekte. In den letzten Jahren haben zahlreiche Treffen mit insgesamt rund 400 Teilnehmern aus 80 Unternehmen stattgefunden.
Diese Treffen haben inzwischen Tradition und stellen das wichtigste Kommunikationsforum innerhalb des Gebiets dar.  mehr »

Stadtumbaugebiete

Der Senat von Berlin hat fünf städtische Gebiete ausgewählt, die aufgrund ihrer besonderen Lage stadtpolitische Bedeutung haben und deren Entwicklung in den Folgejahren forciert wird. Diese wurden als Stadtumbaugebiete nach dem Baugesetzbuch durch Senatsbeschluss vom 29.11.2005 förmlich festgelegt. Mit dem Programm "Stadtumbau West" wollen die Bundesregierung und das Land Berlin nachteiligen Folgen des wirtschaftlichen und demographischen Wandels entgegenwirken. Der Einsatz von Städtebaufördermitteln trägt zur Verbesserung der Infrastruktur bei.
Die Bezirke führen den Stadtumbau in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung durch.

Stadtumbaugebiet Neukölln-Südring

Das Stadtumbaugebiet umfasst im Wesentlichen das Gewerbe- und Industriegebiet zwischen S-Bahnhof Neukölln, Ederstraße/Thiemannstraße, Kiefholzstraße, Sonnenallee, Neuköllnische Allee und Britzer Zweigkanal sowie Karl-Marx-Straße.
Die Festlegung als Stadtumbaugebiet bedeutet ein politisches und fachliches Bekenntnis des Landes Berlin, diesen wichtigen Raum bei seiner Entwicklung besonders zu unterstützen.

Ansatz des Stadtentwicklungs- und Förderprogramms Stadtumbau-West ist die Qualifizierung von durch den Strukturwandel geprägten Bereichen der Stadt und die Milderung der nachteiligen Folgen des wirtschaftlichen und demografischen Wandels. Investitionen in die Infrastruktur und Standortmarketing sind Anstoßeffekte für die positive Entwicklung dieser Stadtteile. Das oberste Ziel des Stadtumbaus im Gebiet Neukölln-Südring ist es, dieses gewerblich geprägte Gebiet mit seiner interessanten Lage am Wasser, an der S-Bahn und an der Autobahn zu einem konkurrenzfähigen, langfristig gesicherten Standort zu qualifizieren, an dem es sich gut wirtschaften und arbeiten lässt, den man aber auch gerne auf einem Wochenendspaziergang durchstreift. Hier vereinen sich Gewerbe und Industrie mit Freizeitwert und Kulturangeboten. Die Projekte des Stadtumbaus sollen zu einer Verbesserung des Standortes und seines Images führen und tragen zur Wohnumfeldverbesserung der anliegenden Wohnquartiere bei.

Ziele

Die Projekte im Bereich des Stadtumbaugebiets konzentrieren sich auf die Maßnahmenpakete

  • "Neukölln ans Wasser" - Bau von Wegeverbindungen und Uferzugängen.
  • "Grünes Netz" - Bau von Fuß- und Radwegeverbindungen entlang des Wassers oder auf Gleisanlagen zur weiträumigen Anbindung der Fahrradnetze an die Nachbarbezirke.
  • "Straße als Raum" - Aufwertung des öffentlichen Straßenraumes.
  • "Gemeinsam für Südring" - Öffentlichkeitsarbeit und Infrastruktureinrichtugen.

Nach 3 ½ Jahren wurden nun in einer Art Zwischenbilanz der Stand des Stadtumbaus und die in diesem Gebiet laufenden Projekte zusammenfassend dargestellt.

Die Erarbeitung und Vorbereitung der Projekte sind nun soweit gediehen, dass Bauarbeiten begonnen haben und Ende 2009 die ersten neuen Wegeverbindungen erlaufen oder erradelt werden können: Der „Schwarze Weg“ zwischen Ederstraße und Weigandufer sowie ein neuer Abschnitt des Grünen Wegenetzes zwischen Grenzallee und Sieversufer. Folgen Sie dem Link zur Broschüre für einen Streifzug durch das Gebiet Neukölln-Südring.

Zur aktuellen Broschüre "Stadtumbau West Neukölln Südring"
Maßnahmen, Projekte und finanzielles Engagement

Die zentrale Aufgabe im Stadtumbaugebiet ist die Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Bauliche Maßnahmen zur funktionalen und gestalterischen Aufwertung des öffentlichen Raumes, die Unterstützung der lokalen Wirtschaft sowie die Sicherung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen stehen im Vordergrund. Der Aufbau eines Unternehmensnetzwerkes und die Aufwertung der Karl-Marx-Straße im Bereich des S-Bahnhofes Neukölln bilden gegenwärtig die Arbeitsschwerpunkte. Weitere Projekte werden im Dialog mit den Beteiligten des Gebietes formuliert.

Berlin, der Bund und die EU können Projekte finanziell unterstützen, die den vom Senat beschlossenen Zielen des Stadtumbaus entsprechen. Damit soll ein Anstoß, eine Unterstützung für private Investitionen gegeben werden.

Mehr zum Thema in Neukölln erfahren Sie unter www.stadtumbau-berlin.de/(Externer Link), sowie auf der Internetseite des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung(Externer Link)

Kontakt

Bezirksamt Neukölln von Berlin

Stadtentwicklungsamt
Karl-Marx-Str. 83
12043 Berlin

Stadtplan und Verkehrsverbindung

Postanschrift:
12040 Berlin
Zentrale Auskunftsstelle:

Tel.: (030) 90239-3512
Fax: (030) 90239-2418

Zimmer: N 6017
(6. Etage Neubau)