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Jungfernmühle - Wieneckesche Mühle

Die Jungfernmühle von Buckow ist eine von vier Mühlen im ehemaligen Westteil der Stadt. Hier wurde bis zum Frühjahr 1980 noch Mehl, wenngleich auch mit elektrischer Energie, gemahlen.

Im Jahr 1753, eventuell auch im Jahre 1757, wurde sie vom holländischen Zimmermann Adrian van der Auden vor dem Nauener Tor in Potsdam erbaut. Fast 100 Jahre später, um 1858, mußte sie einem Neubau weichen, der sog. Arndt´schen Villa.
Damals hieß sie vermutlich schon Jungfernmühle. Im Jahre 1858 erwirbt der Müllermeister Johann Wilhelm Blankenberg aus Rixdorf eine Mühle in Potsdam, die er dort abtragen und auf seinem Anwesen an der Bergstraße 17, den Rollbergen wieder aufbauen läßt.

Es wird angenommen, daß es sich dabei um besagte Jungfernmühle handelte. Die Mühle und der Besitz an der Bergstraße gehen 1872 in das Eigentum des Mühlenmeisters Otto Wienicke über, der die Mühle in Rixdorf abtragen und in Buckow, in der heutigen Goldammerstraße 34, wieder aufbauen läßt.

Ihren Namen verdankte die Jungfernmühle einer tragischen Begebenheit: Als die Mühle im Jahre 1757 in Potsdam errichtet war, kam die Müllerstochter auf den Mühlenberg, um sich den neuen Bau anzusehen. In diesem Augenblick erhob sich der Wind, das Mädchen wurde von einem Flügel erfaßt und in hohem Bogen über die Galerie geschleudert.

Mit zerschmettertem Körper wurde das unglückliche Kind den Eltern ins Haus getragen. Der Vater ließ das Bildnis der toten Tochter in Eichenholz stechen und zur Erinnerung an das tragische Ende seines Kindes unter der Welle der Mühle einsetzen, wo es sich heute noch befindet.

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