Wichtige Informationen zur aktuellen Situation

Liebe Neuköllnerinnen, liebe Neuköllner,

am 3. März 2020 ist die erste bestätigte Infektion mit dem sogenannten „Coronavirus“ in Neukölln bekannt geworden. Aufgrund der oft widersprüchlichen und in Teilen vorschnellen Presseberichterstattung ist die Verunsicherung vielleicht auch bei Ihnen verständlicherweise groß.

Mit diesen Informationen möchten wir in Zusammenarbeit mit unserem Gesundheitsamt dazu beitragen, Ihre Ängste und Befürchtungen einzuordnen. Sie sind auch dazu geeignet, in Ihrem Bekanntenkreis und Ihrer Familie für einen wachsamen aber angemessenen Umgang mit der Situation beizutragen.

Bitte helfen Sie uns, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit auch weiterhin alle Erkrankten bestmöglich medizinisch versorgt werden können!

Important information on the current situation

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Mevcut durum hakkında önemli bilgiler

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معلومات مهمة حول الوضع الراهن

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Важна информация за актуалната ситуация

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Ważne informacje o aktualnej sytuacji

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Informații importante privind situația actuală

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Informazioni importanti sulla situazione attuale

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Información importante sobre la situación actual

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Die Ansteckung erfolgt vor allem über Körperflüssigkeiten der Atemwege. Die Übertragung kann durch kleine und kleinste Tröpfchen (sog. Aerosole) erfolgen. Damit ist die Ansteckungsgefahr zum Beispiel bei gemeinsamem Sprechen oder Singen in geschlossenen Räumen, aber auch bei körperlicher Nähe, wie z.B. beim Küssen und bei Begrüßungsritualen wie Wangenküsschen, Umarmen und Händeschütteln besonders hoch.

Eine Übertragung über Oberflächen ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. Händehygiene ist trotzdem eine wichtige Schutzmaßnahme (siehe „Wie kann ich mich und andere schützen?“).

Eine Übertragung durch Lebensmittel ist bisher nicht bekannt.

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Bei den unten genannten Maßnahmen geht es um den Schutz jeder/jedes Einzelnen und somit um den Schutz der gesamten Bevölkerung. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto weniger Chancen hat das Virus, sich weiter auszubreiten!

Hier finden Sie die wichtigsten Hygienemaßnahmen im Überblick:

1. Tragen Sie in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen einen Mund-Nasen-Schutz (z.B. aus Stoff), wenn Sie außerhalb Ihres Haushaltes mit anderen Menschen in Kontakt kommen (U-Bahn, Supermarkt, Arbeit). Selbstgenähte Mund-Nasen-Schutze sind im täglichen Gebrauch ausreichend. Sie sollten möglichst mehrlagig sein.

2. Halten Sie in der Öffentlichkeit mindestens 1,5 m Abstand zu anderen Menschen (trotz Mund-Nasen-Schutz!)

3. Husten und Niesen Sie in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch

4. Achten sie in allen geschlossenen Räumen auf regelmäßige Lüftung, besser und zu empfehlen ist eine dauerhafte Belüftung. Das ist besonders wichtig, während sich mehrere Personen dort aufhalten bzw. sich aufgehalten haben. Dabei sollten die Fenster weit geöffnet werden – idealerweise sollte ein Durchzug entstehen.

5. Bleiben Sie unbedingt bis zur Abklärung zu Hause, wenn Sie krank sind. Das gilt auch bei Husten und Schnupfen. Bei Kindern, die Kitas oder andere Gemeinschaftseinrichtungen besuchen, ist jedoch Schnupfen alleine kein Risikozeichen, hier gelten gesonderte Handhabungen.

6. Vermeiden Sie soweit wie möglich engen Kontakt in Innenräumen zu Personen, die nicht mit Ihnen in einem Haushalt/einer Wohnung leben (keine großen Familientreffen, keine Partys), vor allem nicht in geschlossenen Räumen.

7. Waschen Sie konsequent Ihre Hände mit Seife (min. 20 Sekunden), besonders nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen, sowie nach dem Aufenthalt in öffentlichen Räumen (Einkaufen, BVG). Wichtig: Händedesinfektion bringt gegenüber dem Händewaschen keinen Vorteil und bringt sogar bei häufiger Anwendung Risiken mit sich.

8. Fassen Sie sich so wenig wie möglich ins Gesicht, damit durch Ihre Hände keine Viren übertragen werden.

9. Informieren Sie sich regelmäßig über die neuesten Empfehlungen (siehe „Wo finde ich weitere Informationen?“).

Bitte denken Sie daran, dass alle Maßnahmen besser funktionieren, je mehr Menschen sich daran halten. Auch wenn Sie sich selbst für gesund und wenig gefährdet halten, gibt es sicher Personen in Ihrem Umkreis (Familie, Nachbarn, Kolleginnen und Kollegen), die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben (siehe „Wer ist besonders gefährdet?“). Auch bei jungen Menschen ohne Vorerkrankungen kann es zu schweren Krankheitsverläufen kommen.

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Folgende Krankheitszeichen treten bei der Coronavirus-Erkrankung CoViD-19 häufig auf:
- Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes
- Fieber
- Husten
- Halsschmerzen
- Allgemeines Krankheitsgefühl/Abgeschlagenheit
- Schmerzen oder Gliederschmerzen
- Laufende Nase
- Durchfall

Wenn Sie Anzeichen einer Coronavirus-Erkrankung haben, bleiben Sie unbedingt zu Hause und kontaktieren Sie zunächst Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin. Sollte diese/r nicht erreichbar sein, wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung. Dieser ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar.
Wenn Sie schwere Krankheitszeichen haben, keine/n andere/n Arzt/Ärztin erreichen und besonders bei Atemnot rufen Sie unbedingt die Notfallnummer 112.

Wenn Sie direkten Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten und keine Krankheitszeichen zeigen, melden Sie sich umgehend bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt Neukölln erreichen Sie unter der Telefonnummer 030-90239 4040 oder per e-mail an: GesHyg@bezirksamt-neukoelln.de .

Wenn Sie aus anderen Gründen der Meinung sind, einen Corona-Abstrich zu benötigen, können Sie dies mit Ihrem Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin besprechen oder sich an die Hotline des Gesundheitsamtes Neukölln unter der Rufnummer 030 90239 4040 wenden. In unserem Corona-Abstrich-Zentrum können Abstriche unter bestimmten Voraussetzungen und nur nach Voranmeldung erfolgen. Weitere Informationen zum Corona- Abstrich-Zentrum erhalten Sie auch auf der Homepage.

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Kinder, die als ausschließliches Symptom einen Schnupfen haben, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas etc. besuchen. Sollten jedoch weitere Symptome, die auch typisch für das durch das Coronavirus hervorgerufene Krankheitsbild Covid-19 sind, hinzukommen, wie Husten, Fieber, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes oder Kopf- und Gliederschmerzen, kann ein Test auf das Coronavirus sinnvoll sein, in jedem Fall sollten Gemeinschaftseinrichtungen nicht besucht werden, bis eine Symptomfreiheit von 48 Stunden vorgelegen hat.

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Die meisten Krankheitsverläufe von COViD-19 sind sehr mild. Die Ansteckungsgefahr ist für alle Menschen gleich hoch, manche Personengruppen haben jedoch ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe.

Dazu gehören:
• Ältere Menschen (je höher das Alter, desto höher ist das Risiko)
• Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen unabhängig vom Alter.
Hierzu zählen:
• Bestimmte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
• Bestimmte Erkrankungen der Atemwege
• Erkrankungen, die mit einem geschwächten Immunsystem einhergehen (z.B. Krebserkrankungen)
• Bestimmte Leber- und Nierenerkrankungen.

Ob für Sie persönlich ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht, kann Ihnen Ihr Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin sagen.

Ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe wurde bisher nicht nachgewiesen für
• Schwangere
• Kinder

In seltenen Fällen kommt es auch bei jungen und gesunden Menschen zu schweren Krankheitsverläufen.

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Das oberste Gebot ist die Einhaltung aller genannten Hygienemaßnahmen (siehe „Wie kann ich mich und andere schützen?“).

Bitte vergessen Sie nicht, dass es außer der Coronavirus-Erkrankung CoViD-19 auch noch andere Erkrankungen gibt.

Dies bedeutet:
• Lassen Sie Ihren Impfschutz überprüfen (Hausarzt/-ärztin)
• Nehmen Sie alle vorgesehenen Vorsorgeuntersuchungen wahr
• Sorgen Sie dafür, dass Ihre Medikamente nicht ausgehen und helfen Sie auch Ihren Angehörigen dabei
• Nehmen Sie mit Ihren Kindern die Vorsorge- und Impftermine wahr
• Achten Sie auch weiterhin auf einen gesunden Lebensstil

Wenn Sie Angst haben, sich im Wartezimmer Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin anzustecken, rufen Sie vorher dort an und lassen sich beraten.

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Auf folgenden Seiten finden Sie weiterführende seriöse Informationen:

das Robert-Koch-Institut informiert auf https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html siehe hier auch „Antworten auf häufig gestellte Fragen“

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/ (mehrsprachig)

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/informationen-zum-coronavirus (mehrsprachig)

Für Eltern und Kinder: https://www.bvkj.de/eltern/

Das Land Berlin informiert in mehreren Sprachen auf der Seite https://www.berlin.de/corona/ umfassend zum Coronavirus (Covid-19) und den berlinweiten Maßnahmen.

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- Corona-Hotline Gesundheitsamt Neukölln: 030-90239 4040
- E-Mail Gesundheitsamt Neukölln: GesHyg@bezirksamt-neukoelln.de
- Corona-Hotline Berlinweit: 030-9028 2828
- Kinderschutzhotline Berlin: 030-610066
- Häusliche Gewalt Hilfetelefon: 0800-0116016
- Nachbarschaftshilfe Neukölln: 030-62933320

Wenn Sie Probleme haben, die Sie alleine nicht lösen können, zögern Sie bitte nicht, sich Hilfe zu holen. Die aktuelle Situation ist für uns alle eine große Herausforderung. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, sich helfen zu lassen.

So ist das Gesundheitsamt Neukölln im Rahmen der Corona-Pandemie für Sie da:

Wenn Sie weitere Fragen zum Coronavirus haben, beraten wir Sie gerne persönlich. Kontaktieren Sie unsere Hotline. Wir leiten Sie dann Ihrem Anliegen entsprechend weiter.
Unsere Hotline erreichen Sie von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 -16:00 Uhr unter 030-90239 4040.
Sie können uns auch schreiben unter der E-Mailadresse: GesHyg@bezirksamt-neukoelln.de

Wir haben für Sie zugängliche Beratungsteams zu folgenden Bereichen:
- Medizinische Beratung rund um das Coronavirus, zum Beispiel, wenn Sie erkrankt sind, oder glauben, sich angesteckt zu haben
- Beratung zu Verhaltensmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie
- Sozialberatung für Personen in Quarantäne (wenn Sie Hilfebedarfe haben)

Das Gesundheitsamt berät zudem direkt Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen und Einrichtungen der medizinischen Versorgung. Hier überwacht das Gesundheitsamt unter anderem auch die Einhaltung erforderlicher Hygienemaßnahmen und leitet notwendige Maßnahmen zum Infektionsschutz ein.

Das Gesundheitsamt muss nach Infektionsschutzgesetz über alle Coronavirus-Fälle schnell informiert werden. Positiv getestete Personen werden dann kontaktiert und es wird besprochen, wie es weitergeht (z.B. wird eine Quarantäne angeordnet). Ein großer Teil der Arbeit des Gesundheitsamtes besteht aus der Ermittlung von Personen, mit denen positiv getestete Person Kontakt hatten. Diese werden ebenfalls durch das Gesundheitsamt kontaktiert und es werden alle weiteren Maßnahmen besprochen.

Wenn Sie selbst positiv getestet und noch nicht durch uns kontaktiert wurden oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, kontaktieren sie uns bitte auch selbst (s.o.).

Das Gesundheitsamt veranlasst auch Testungen auf das neuartige Coronavirus, um infizierte Personen möglichst schnell zu erfassen. So werden im Corona-Abstrichzentrum (CAZ) an der Sonnenallee Rachenabstriche durchgeführt.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/caz/

Wenn Sie für einen Test in Frage kommen, kann eine Anmeldung über Ihren Arbeitgeber oder durch unsere Ärztinnen bzw. Ärzte erfolgen. Wir bitten um Verständnis, dass eine Testung nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. In bestimmten Fällen werden Abstriche auch in der häuslichen Umgebung durchgeführt.

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Wenn Sie weitere Fragen zum Coronavirus haben, beraten wir Sie gerne persönlich. Kontaktieren Sie unsere Hotline. Wir leiten Sie dann Ihrem Anliegen entsprechend weiter.

Unsere Hotline erreichen Sie von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 -16:00 Uhr unter 030-90239 4040.
Sie können uns auch schreiben unter der E-Mailadresse: GesHyg@bezirksamt-neukoelln.de

Wir haben für Sie zugängliche Beratungsteams zu folgenden Bereichen:
- Medizinische Beratung rund um das Coronavirus, zum Beispiel, wenn Sie erkrankt sind, oder glauben, sich angesteckt zu haben
- Beratung zu Verhaltensmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie
- Sozialberatung für Personen in Quarantäne (wenn Sie Hilfebedarfe haben)

Das Gesundheitsamt berät zudem direkt Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen und Einrichtungen der medizinischen Versorgung. Hier überwacht das Gesundheitsamt unter anderem auch die Einhaltung erforderlicher Hygienemaßnahmen und leitet notwendige Maßnahmen zum Infektionsschutz ein.

Das Gesundheitsamt muss nach Infektionsschutzgesetz über alle Coronavirus-Fälle schnell informiert werden. Positiv getestete Personen werden dann kontaktiert und es wird besprochen, wie es weitergeht (z.B. wird eine Quarantäne angeordnet). Ein großer Teil der Arbeit des Gesundheitsamtes besteht aus der Ermittlung von Personen, mit denen positiv getestete Person Kontakt hatten. Diese werden ebenfalls durch das Gesundheitsamt kontaktiert und es werden alle weiteren Maßnahmen besprochen.

Wenn Sie selbst positiv getestet und noch nicht durch uns kontaktiert wurden oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, kontaktieren sie uns bitte auch selbst (s.o.).

Das Gesundheitsamt veranlasst auch Testungen auf das neuartige Coronavirus, um infizierte Personen möglichst schnell zu erfassen. So werden im Corona-Abstrichzentrum (CAZ) an der Sonnenallee Rachenabstriche durchgeführt.

Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/caz/

Wenn Sie für einen Test in Frage kommen, kann eine Anmeldung über Ihren Arbeitgeber oder durch unsere Ärztinnen bzw. Ärzte erfolgen. Wir bitten um Verständnis, dass eine Testung nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. In bestimmten Fällen werden Abstriche auch in der häuslichen Umgebung durchgeführt.

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