Stimmenhören und Medikamente – was tun, wenn die Pillen nicht helfen?

Pressemitteilung vom 05.10.2017

Am 27. und 28. Oktober 2017 lädt das Netzwerk Stimmenhören e. V. zum elften trialogischen Kongress in das Rathaus Neukölln ein.

Für Menschen, die Stimmen hören und unter diesen leiden, kann eine Therapie mit Medikamenten, sogenannten Neuroleptika, helfen. Doch nicht bei jedem Betroffenen zeigen die Medikamente die gewünschte Wirkung. Dies kann neben möglichen Nebenwirkungen ein Grund sein, die Medikamente reduzieren oder ganz absetzen zu wollen.

Unter dem Titel „Wer bestimmt was?“ werden auf dem Kongress Strategien aufgezeigt, wie das Reduzieren von Neuroleptika gelingen kann; es wird über Risiken und Nebenwirkungen von Neuroleptika informiert und neue Alternativen im Umgang mit dem Stimmenhören eröffnet. Ein vielseitiges Angebot aus Vorträgen, Workshops, Musik und Literatur bietet hierbei Anregungen und die Gelegenheit Neues auszuprobieren und zu entdecken. Das Programm richtet sich an Menschen, die Stimmen hören, ihre Angehörigen und Professionelle.

Der Kongress wurde in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Jugend und Gesundheit, unter der Schirmherrschaft von Falko Liecke, Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit, und der Psychiatriekoordination verwirklicht.

Unterstützt wird die Veranstaltung durch das Bezirksamt Neukölln von Berlin, den Paritätischen Wohlfahrtsverband, die Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. und der Berliner Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V.

Der Kongress findet im Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Straße 83, 12043 Berlin, statt.

Weitere Informationen unter: www.stimmenhoeren.de
Anmeldung unter: stimmenhoeren@gmx.de