Ausstellungsreihe „Stadt und Natur“

Pressemitteilung vom 10.07.2017

Unter den Themen „Moment mal – ein Vogel“, „Alle meine Enten…. und andere Wasservögel“, „Nachbar Fuchs“, „(Un)Bekannte Flugobjekte in der Natur“ und weiteren möchte das Umwelt und Naturschutzamt in Zusammenarbeit mit dem Freilandlabor Britz e.V. die Aufmerksamkeit auf Natur und tierisches Leben in der Stadt lenken.

Die Ausstellungsreihe beginnt am 10.-15. Juli mit dem Thema: ‚Moment mal, ein Vogel – Singvögel in der Stadt’ in den Neukölln Arcaden.

Weitere Termine:

  • Offizielle Eröffnung am 19. Juli um 16.15 Uhr im Rathaus Neukölln, Foyer der BVV-Neukölln
  • Ausstellung im Foyer der BVV-Neukölln vom 18. bis 26. Juli
  • Ausstellung in den Gropius-Passagen vom 27. Juli bis 10. August
  • Weitere Termine und Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.

Bezirksstadtrat Bernward Eberenz:

Der Mensch erbaut sich seinen eigenen kulturellen Lebensraum. Er löst sich damit von der Natur, geht weit über sie hinaus, dem Gefühl nach heute oft bis zur totalen Loslösung von der Natur. Doch wie er weiterhin der Natur entstammt, so fußt auch seine Existenz weiterhin auf dieser.
So wenig Natur sich aus der menschlichen Existenz fortdenken lässt, sowenig lässt sie sich auch aus seinem selbstgeschaffenen Lebensraum Kultur verdrängen. Wo versucht wird, sie zu verdrängen, beschädigt der Mensch sich selbst insofern er, obwohl wesentlich Kulturwesen, eben auch weiterhin Naturwesen ist.
Je mehr man sich mit Themen wie den genannten und auch weiteren wie beispielsweise „Vielfalt von Lebensformen“ (oft Biodiversität genannt) befasst, desto klarer wird einem die Bedeutung, die tierisches Leben und seine Grundlagen in der Stadt auch für die Lebensqualität des Menschen in der Stadt haben.
Tierisches Leben ist uns jederzeit Erinnerung an die Natur, der wir durch unsere Kulturbildung einerseits entwachsen und der wir andererseits doch auch unausweichlich weiterhin entstammen. Verlieren wir die Verbindung zu ihr, verlieren wir die Verbindung zu dem Teil der Welt, auf dem wir in unserer Kulturbildung doch stets weiter stehen.
Ich wünsche allen Besuchern dieser Ausstellungsreihe Freude und Anregung.