Die Regenbogen-Schule feiert gemeinsam mit dem Schulstadtrat: 10-jähriges Jubiläum des Projektes zum interreligiösen und interkulturellen Lernen (PRiiL)

Pressemitteilung vom 19.05.2017

Aufführung und Ausstellung,
Montag, 22. Mai 2017 um 13 Uhr
Regenbogen-Schule, Morusstraße 32-40, 12053 Berlin

Schulstadtrat Jan-Christopher Rämer gratuliert und wird an der Feierstunde teilnehmen.

Die Regenbogen-Schule feiert 10-jähriges Bestehen ihres interreligiösen und interkulturellen Projektes PRiiL und lädt zur Feierstunde ein.

Mit dem schulinternen Projekt zum interreligiösen und interkulturellen Lernen fördert die Regenbogen-Schule die Verständigung zwischen den drei monotheistischen Weltreligionen, um unter den Schülerinnen und Schülern Vorurteile abzubauen.

Ein Jahr lang beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassenstufe in regelmäßigen Workshops mit dem Christentum, Judentum und Islam sowie der humanistischen Weltanschauung. Sie besuchen deren Gotteshäuser und feiern zusammen die religiösen Feste wie zum Beispiel das muslimische Zuckerfest, das jüdische Chanukka oder das christliche Osterfest.
Das Projekt wird von Religions- und Weltanschauungslehrer*innen in enger Zusammenarbeit mit Kunstpädagog*innen organisiert und gestaltet.

Schulstadtrat Jan-Christopher Rämer:

„Ich finde es ganz toll, dass sich in der Regenbogen-Schule bereits Viertklässlerinnen und Viertklässler im Rahmen des Projektes PRiiL mit allen drei monotheistischen Weltreligionen intensiv auseinandersetzen. Ungefähr 81% der Schülerinnen und Schüler dieser Grundschule sind „nicht deutscher Herkunft“. Im alltäglichen Leben begegnen sie permanent anderen Kulturen und Religionen – kennen manchmal aber nicht den Grund dafür, warum zum Beispiel der muslimische Klassenkamerad kein Schweinefleisch isst. PRiiL bietet ihnen auch die Gelegenheit, Genaueres über den religiösen oder kulturellen Hintergrund des Klassenkameraden oder der Klassenkameradin herauszufinden. Dadurch bauen die Kinder nicht nur Vorurteile ab, sondern lernen vielmehr, religiöse sowie kulturelle Unterschiede als Bereicherung wahrzunehmen.

Das Projekt ist mittlerweile fest im Profil der Schule verankert und zeichnet diese ganz besonders aus.

Gratulation zum 10-jährigen Jubiläum und vielen Dank an die Lehrer*innen und Kunstpädagog*innen, die jedes Jahr solch ein zeitaufwendiges und beeindruckendes Projekt organisieren!“