Neukölln sagt NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen

Pressemitteilung vom 24.11.2015

Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey eröffnet die Aktion des Be-zirksamtes Neukölln, die in Kooperation mit der Berliner Polizei, der Opfer-schutzorganisation Weißer Ring und den Neuköllner Antigewaltprojekten durchgeführt und durch die Neuköllner Gleichstellungsbeauftragte koordi-niert wird.

Zeit: Mittwoch, 25. November 2015, 17.30 Uhr
Ort: Gropius Passagen – Johannisthaler Chaussee 317, 12351 Berlin

Bürger/innen erhalten am Aktionsstand Informationsmaterialien, die vom Senat, von den Bezirksämtern und von Berliner Unternehmen für diese Kampagne entwickelt wurden. Persönliche Beratung zum Thema häusliche Gewalt geben Expert/innen von der Fachberatungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Berlin, Zuff e.V. und dem FrauenNachtCafé – Wildwasser e.V. Berlin. .

Ein Highlight ist der Auftritt von Mädchen der Neuköllner Mädcheneinrich-tungen MaDonna, Szenenwechsel, Wilde Hütte sowie Schülerinnen und Schülern der Fritz-Karsen-, Heinrich-Mann-, Janusz-Korczak- und Walter-Gropius-Schule. Sie präsentieren den One Billion Rising Aktionstanz. Der Tanz wurde für die weltweite Demonstration der Gemeinsamkeit und Solida-rität gegen Gewalt an Frauen und Mädchen kreiert.

Vom 23. bis 27. November wehen die Fahnen „NEIN zu Gewalt an Frauen – frei leben ohne Gewalt“ von Terre des Femmes vor dem Neuköllner Rat-haus. Das Bezirksamt setzt damit Zeichen für ein freies, selbstbestimmtes und gewaltloses Leben von Frauen und Mädchen.

Die Gropius Passagen und die Wohnungsgenossenschaft eg unterstützen die Aktion des Bezirksamtes Neukölln.

Bezirksbürgermeisterin Dr. Giffey: „Gewalt gegen Frauen kennt keine Gren-zen, weder geographische noch kulturelle oder materielle. Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt und Gewalt in der Familie keine Privatangele-genheit, wo so mancher aus falsch verstandener Loyalität lieber wegschaut. Wir müssen deutlich machen, dass es für Gewalt in unseren Familien und in unserer Gesellschaft keinen Platz gibt und dass Frauen, die misshandelt werden, unsere Unterstützung und unsere Solidarität haben.“