Schülerinnen und Schüler der Clay-Schule laden zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema: Flucht und Asyl ein

Pressemitteilung vom 09.11.2015

Datum: 11. November 2015, 9.45 – 12.00 Uhr
Ort: Clay-Schule, Mensa, Bildhauerweg 9, 12055 Berlin (Rudow)

Podiumsteilnehmer:
Neuköllns Bezirksstadtrat für Soziales, Herr Bernd Szczepanski, Neuköllns Bezirksstadtrat für Bildung, Schule, Kultur und Sport, Jan-Christopher Rämer sowie Vertreter/innen des Flüchtlingsrates Berlin, von ReachOut Berlin, vom Bündnis Neukölln und des Roten Kreuz. Eingeladen ist auch ein Geflüchteter.

Die Diskussionsveranstaltung ist aus dem Wunsch der Schüler/innen der Clay-Schule entstanden, sich neben dem Unterricht mit politischen Entscheidungsträgern und Praktikern vor Ort zur Asyl- und Flüchtlingspolitik auszutauschen. An der Veranstaltung werden alle ca. 300 Schüler*innen der Oberstufe der Clay-Schule teilnehmen.
Die Moderation wird von vier Schüler/innen der Schule übernommen.

Im ersten Teil stellen die Moderatoren Fragen zu von den Schülerinnen und Schülern vorbereiteten Themen, wie z.B. der praktischen Umsetzung des Asylrechts oder den konkreten Auswirkungen von Flucht und Asyl auf praktische Lösungsansätze in Neukölln. Außerdem möchten sie erfahren, was es konkret heißt, als Flüchtling leben zu müssen.

Im zweiten Teil haben dann alle Schüler/innen die Möglichkeit, ihre Fragen an die Podiumsgäste zu stellen.

Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer: „Ich begrüße die Initiative der Clay-Schülerinnen und -Schüler sich mit dem aktuellen Zeitgeschehen, dass durch die ankommenden Geflüchteten direkt vor unserer Haustür
angekommen ist, auseinanderzusetzen. Wer Fragen formuliert, verarbeitet Informationen, wer Antworten findet, versucht an Entscheidungen mitzuwirken. Ich hoffe, den Fragenden ein Bild von den Mühen der Ebene eines bezirklichen Entscheidungsträgers vermitteln zu können.“

Sozialstadtrat Bernd Szczepanski:
„Das Engagement von Neuköllner Schüler/innen für die Geflüchteten in unserem Bezirk ist gerade für gleichaltrige Jugendliche von großem Wert. Es durchbricht die Isolation und das eintönige Leben in den Unterkünften. Neben anderen Schulen setzt sich auch die Clay-Oberschule schon länger mit der Fluchtproblematik auseinander, u.a. in einem bewegenden Theaterstück. Ich freue mich sehr über dieses Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Schulleitung.“