Wie diskriminiert ist Neukölln? Das Kopftuch polarisiert

Pressemitteilung vom 02.04.2015

Neue Studie erschienen –„Zusammenleben in Nord Neukölln“

Die Campino – Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung im sozialen Bereich GmbH befragte im Auftrag des Bezirksamtes Neukölln 311 Neuköllnerinnen und Neuköllner zum Thema Diskriminierung im Bezirk.

Eine Kurzfassung dieser Studie finden sie anbei.

Neuköllns Stadtrat für Jugend und Gesundheit meint: „Die Befragung zeigt deutlich, dass die Menschen zufrieden mit dem Leben im Bezirk sind. 80% bejaen, dass sie gerne hier leben. Es werden aber auch die großen sozialen Problemlagen benannt. Diskriminierung ist keine mehrheitlich geteilte Erfahrung (72%), aber auch keine Randerscheinung (28%).“

„Das Kopftuch ist bei Mädchen und Frauen der Hauptgrund von der subjektiv wahrgenommen Diskriminierung. Hier wird besonders deutlich, dass das Kopftuch als religiöse Aussage und auch als fremdartig wahrgenommen wird, das polarisiert. Für mich ist das eine deutliche Aussage, kein Kopftuch in öffentlichen Ämtern, wie z.B. bei den Lehrern, zuzulassen“, so Falko Liecke abschließend.

Anwesende Personen der Pressekonferenz

Falko Liecke Stadtrat Jugend und Gesundheit des Bezirkes Neu-kölln
Dr. Albrecht Lüter wissenschaftlicher MA Camino
Dorte Schaffranke Geschäftsfüherin Camino
Gabriele Heinemann Geschäftsführerin MaDonna MädchenkulUr e.V.
Sevil Yidririm MA MaDonna MädchenkulUr
Manuela Hirt Leiterin des Jugendtreffs „The Corner“

Bei Rückfragen können sie sich jederzeit an Frau Anne Jungmann unter
anne.jungmann@bezirksamt-neukoelln.de oder 0171 6896268 wenden