Schloss Britz präsentiert: "Edvard Grieg und seine Zeit"

Pressemitteilung vom 25.10.2011

am Samstag, 05. November 2011, um 19.00 Uhr im Festsaal

Edvard Grieg und seine Zeit
Werke von Edward Grieg, Johan Svendsen, Robert Schumann, Franz Liszt, Johannes Brahms und Peter Tschaikowsky Marianne Boettcher – Violine
Yuko Tomeda – Klavier

Eintrittskarten zum Preis von 12,00 € (ermäßigt 7,00 €) sind im Vorverkauf im Schloss Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 6097923-0 und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen unter “www.schlossbritz.de”:htpp://www.schlossbritz.de .

Mit der beliebten Violinistin Marianne Boettcher (UdK) stellt Schloss Britz noch einmal Edvard Grieg in den Mittelpunkt eines Konzertabends. Seine wunderbaren Kompositionen sind durch die deutsche Romantik sowie durch Einflüsse der nordische Folklore geprägt. Nur wenige Komponisten fanden schon zu Lebzeiten eine so große Anerkennung wie Edvard Grieg.

Ein großes Vorbild für Grieg war Robert Schumann, mit dem bekannten Norweger Johan Svendsen arbeitete er eng zusammen (sie gründeten gemeinsam die Osloer Philharmonischen Konzerte). Auch Franz Liszt zählte zu den Unterstützern und Förderern Griegs. Mit Johannes Brahms und Peter Tschaikowsky war er freundschaftlich verbunden und traf sich mit beiden mehrfach u.a. in Wien. So haben Marianne Boettcher und Yuko Tomeda in ihrem Konzert zu den Werken von Edvard Grieg auch Kompositionen dieser großen Meister in ihr Programm genommen.

Marianne Boettcher studierte in Berlin bei Willi Kirch und Michel Schwalbé, ergänzte ihre Studien in Genf bei Henryk Szeryng und leitet heute als Professorin eine Geigenklasse an der Universität der Künste Berlin. Sie wurde bekannt als Interpretin klassischer und romantischer Musik, regelmäßig bezieht sie zeitgenössische Musik in ihre Konzerte ein. Viele Kompositionen bekannter Komponisten sind für sie geschrieben und von ihr uraufgeführt worden. Zahlreiche Auszeichnungen, CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen markieren ihren Weg. Sie war Gast bekannter Festspiele (u. a. Berliner Festwochen, Henryk-Wieniawski-Festival in Polen, Allgemeines Deutsches Bachfest). Umfangreiche Konzerttourneen führten sie wiederholt in die USA, nach Russland und in fast alle übrigen europäischen Länder. Auch wurde sie mehrmals eingeladen, Meisterkurse zu geben (u. a. in Rheinsberg, Prag, Wien und Tallinn). Im Jahr 2003 wurde ihr in Anerkennung Ihres langjährigen hervorragenden künstlerischen und pädagogischen Wirkens das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Yuko TOMEDA wurde in Tokio geboren. Sie entstammt einer Musikerfamilie. Den ersten Klavierunterricht erhielt sie bei ihrer Mutter, später bei den Professorinnen Aiko Iguchi und Kazuko Sumi. Sie besuchte das Musikgymnasium der Tokioter Musikhochschule und setzte ihre Ausbildung 1982 an der ehemaligen Hochschule der Künste Berlin (heute UdK) bei Professor Erich Andreas und György Sebök fort. Während des Studiums war sie tätig an der HdK als Assistentin im Bereich Kammermusik. Von 1988 belegte sie das Zusatzstudium für das Konzertexamen, das sie mit Auszeichnung abschloss. Yuko Tomeda ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, u.a. erhielt sie eine erste Goldmedaille des Internationalen Wettbewerbs „Maria-Canals“ in Barcelona.
Konzerte führen sie nach Italien, Spanien, Österreich und Japan. Sie trat auch mehrmals in der Philharmonie von Berlin, ihrer neuen Wahlheimat, auf. Zudem ist sie eine gesuchte Kammermusikpartnerin.