Schloss Britz präsentiert: "Alice Hampel und Panayiotis Gogos vierhändig am Flügel - „Lisztig“ getanzt -" Mit Werken von Liszt, Brahms und Schumann

Pressemitteilung vom 28.09.2011

am Samstag, dem 08. Oktober 2011 um 19.00 Uhr
Kulturstall

Eintrittskarten zum Preis von 12 € (ermäßigt 7 €) sind im Vorverkauf im Schloss Britz, Alt-Britz 73, 12359 Berlin, Tel. 6097923-0 und – soweit noch vorhanden – an der Abendkasse erhältlich. Weitere Informationen unter www.schlossbritz.de .

Zwei außergewöhnliche Künstler werden am 08.Oktober vierhändig am Flügel in der außergewöhnlichen Athmosphäre des Kulturstalls Ihr Können beweisen. Mit dem Programm “Lisztig getanzt….” wird der tänzerische Charakter mit einer engen Verbindung zu Komponisten, die durch Franz Liszt in Ihrem Schaffen beeinflusst wurden, angesprochen.
Auf dem Programm steht das einzige originale Werk zu 4 Händen von Franz Liszt -die Festpolonaise von 1876 sowie der Dance Macabre von Saint Saens Op. 40 , der von Liszt später für Klavier Solo als Transkription vertont wurde. Die Bewunderung der beiden Komponisten muss sehr groß gewesen sein, denn aus dem Walzer-Thema des Dance Macabre entstand später, der auf dem liturgischen Gesang des Todes Dies irae basierende berühmte Totentanz von Liszt…. es ist Mitternacht und der Tod beginnt seinen Walzer zu tanzen, immer wilder dreht er sich bis er mit dem Glockschlag plötzlich verschwindet…. Die Fantasie f-moll D 940 von Franz Schubert aus seinem Sterbejahr 1828, stellt ohne Frage den Höhepunkt seines Klavierduo-Schaffens dar. Mit ihrer abgrundtiefen Trauer, ihren emotionalen Ausbrüchen und ihrer harmonischen & melodischen Wirkung, führt sie die Zuhörer unmittelbar zu Schmerzen und Verzweifelung und ist vielleicht das bedeutendste Werk dieser Gattung überhaupt. “Der ernste, schweigsame Brahms, norddeutsch und protestantisch, schreibt Walzer…?”, schreibt E. Hanslick 1865 über die an ihn gewidmeten 16 Walzer Op. 39 seines Freundes Johannes Brahms. Als Hommage an Wien mit einer “…wahrlich von süßester Art und reizenden, liebenswürdigen Klängen” spricht der passionierte à quattre-main Spieler Brahms.
Das Konzert endet mit einem Welterfolg: die spanischen Tänze des Komponisten Moritz Moszkowski, seiner Zeit als bestes Gengre der nationalen “leichten” Musik berühmt, hatte diese wiederholt mit seinem engen Freund Franz Liszt 4-händig aufgeführt.

Alice Hampel und Panayiotos Gogos zählen zu den wiederholt Mitwirkenden der „Fête de la Musique“ in Paris, können auf Auftritte im Konzerthaus Wien verweisen, waren aber auch in Deutschland auf vielen großen Events zu hören. Die Schönheit und überragende Vielfalt der Klaviermusik zu vier Händen hat die Pianisten Alice schon von Anfang an fasziniert. Beide Künstler verbindet die große Liebe zur Musik und lässt die unendlich facettenreiche Literatur für Klavier zu vier Händen mit voller Leidenschaft erklingen.

Alice Hampel erhielt ihre erste musikalische Ausbildung im Alter von 6 Jahren. Bereits mit 13 Jahren war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin in der Klavierklasse von Prof. Jürgen Schröder. Künstlerische Impulse erhielt Alice Hampel von Meisterkursen mit Andras Schiff (Bach-Interpretation), Daniel Barenboim (Beethoven-Sonaten) und Thomas Quasthoff (Liedbegleitung/Interpretation).
Sie ist Solistin, Liedbegleiterin und spielt zusammen mit dem Pianisten Panayiotis Gogos als Klavierduo in zahlreichen Konzerten im In – und Ausland. Mehrfach bei Wettbewerben ausgezeichnet gewann sie Preise als Solistin und Kammermusikerin. 2008 erhielt sie ein Künstlerstipendium an der “Cité Internationale des Arts” in Paris, welches ihr durch direkte Auswahl des Landes Frankreich zugesprochen wurde.
Panayiotis Gogos wurde in Patras/Griechenland geboren und beginnt das Klavierstudium
im Alter von 6 Jahren an der Philharmonischen Musikgesellschaft. 1998 erlangt er
mit Auszeichnung das Diplom als Solist und das Diplom der Kunst des Kontrapunktes.
3 Jahre arbeitet er in Athen mit dem russischen Pianisten und Professor des Tschaikowski-Konservatoriums Valery Sagaidatschny zusammen und gewann 2001 Aufmerksamkeit mit dem 1. Preis beim nationalen Klavierwettbewerb X.O.N. in Athen. Panayiotis Gogos ist ein außergewöhnlicher Musiker, ein Künstler, der Empfindsamkeit, glühendes Temperament und Poesie vereint.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen kennzeichnen seinen künstlerischen Werdegang.Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der renommierten Pianistin und Pädagogin Monique Deschausées in Paris. Sein künstlerisches Schaffen trägt die große pianistische Tradition des Klavierspieles von Alfred Cortot und Edwin Fischer weiter.