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Projekt: "Junge MigrantInnen als Lotsen in den Jugendmigrationsdiensten"

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Startschuss für das bundesweite Modellprojekt "Junge Migranten als Lotsen"

Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble und Heinz Buschkowsky starten Modellprojekt 'Junge Migranten als Lotsen' Modellprojekt 'Junge Migranten als Lotsen' gestartet Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat gemeinsam mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und dem Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, den offiziellen Startschuss für das bundesweite Modellprojekt "Junge Migranten als Lotsen (JuMiLo)" gegeben.

Ziel des Projektes ist es, junge Migrantinnen und Migranten für zivilgesellschaftliches Engagement zu begeistern und ihr Wissen und ihre Fähigkeiten so gewinnbringender als bisher für die Gesellschaft zu nutzen.

"Wir brauchen das Potential dieser jungen Menschen", sagte Ursula von der Leyen anlässlich des Starts der Initiative. "Engagement tut nicht nur anderen gut, es stärkt auch das eigene Selbstvertrauen. Deswegen möchten wir jungen Migrantinnen und Migranten Mut machen, sich für andere einzusetzen. Erfahrene und gut ausgebildete Mitarbeiter der Jugendmigrationsdienste stehen ihnen dabei zur Seite. Auf die Lotsen warten spannende Aufgaben - sie reichen von persönlichen Patenschaften über Hilfe bei Bewerbungstraining bis hin zu Nachhilfeunterricht", so Ursula von der Leyen.

Aus Sicht der Bundesregierung ist es entscheidend, den Jugendlichen mit Migrationshintergrund bessere Zugangsmöglichkeiten zu bürgerschaftlichem Engagement zu verschaffen - das Modellprojekt "Junge Migranten als Lotsen" ist dafür ein wichtiger Baustein.

"Junge Migranten als Lotsen" setzt dabei auf die Erfahrung und das Wissen der seit fast 50 Jahren tätigen Jugendmigrationsdienste (JMD). Zunächst soll das Projekt an 15 Standorten bundesweit erprobt werden. Projektleiterinnen und Projektleiter der Jugendmigrationsdienste werden die Lotsen auf ihre Aufgaben vorbereiten und qualifizieren. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird aus Bundesmitteln sowie aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) gefördert. Neben Berlin-Neukölln startet das Integrations-Projekt auch in Bonn, Essen, Freudenstadt, Gütersloh, Hannover, Jena, Lampertheim, München, Marburg, Neumarkt, Nürnberg, Soest, Schweinfurt und Viersen.

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