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Neukölln bewegt sich, um etwas zu bewegen

Füße und Beine bei einem Marathonlauf
Bild: blasbike / depositphotos.com

Sich für Sportprojekte stark machen und mit gemeinsamen Sportveranstaltungen Gutes bewirken – ja, auch dafür steht Neukölln.

Zum bereits 5. Mal trafen sich am 7. Oktober 2018 Laufbegeisterte zum Gropius-Lauf. Mehr als 520 kleine und große Teilnehmer*innen wetteiferten auf Strecken von 1 bis 10 Kilometer.

Mit dieser Neuköllner Lauf-Tradition soll ein „Wir-Gefühl“ geschaffen werden – unabhängig von ethnischer Herkunft, sexueller Identität, Alter, Religion, Geschlecht oder möglicher Behinderung. Deshalb fließen die erwirtschafteten Überschüsse in soziale Projekte Neuköllns, wie z.B.: regionaler Schulsport, traumatisierte Kinder aus Kriegsgebieten sowie Behinderteneinrichtungen der Lebenshilfe. In diesem Jahr konnte noch vor Ort dem Ricam Hospiz ein Scheck in Höhe von 2.000 Euro überreicht werden.

Über eine Spende kann sich auch der Neuköllner Schwimmbär e. V. freuen. Am 9. Oktober konnte der Verein eine Spende über 10.000 Euro in Form eines symbolischen Schecks in Empfang nehmen. Gesammelt wurde das Geld beim Golfturnier „DWB Charity-Masters“ Anfang September.

Das Projekt zur Wassergewöhnung für Zweitklässler wurde 2015 in Neukölln ins Leben gerufen. Durchgeführt wird das Programm durch Schwimmtrainerinnen und -trainer des Vereins „Neuköllner Schwimmbär e.V.“ im Auftrag des Bezirksamtes Neukölln.

Inzwischen konnten mehr als 4000 Kinder aus 25 Neuköllner Schulen hieran teilnehmen und spielerisch Grundfertigkeiten wie atmen, gleiten und tauchen erlernen. Durch den Neuköllner Schwimmbären sank die bezirkliche Nichtschwimmerquote bei Drittklässlern von 40 auf aktuell 22 Prozent. Ab diesem Jahr wird der „Neuköllner Schwimmbär” zum „Exportschlager“ und soll beispielgebend für andere Berliner Bezirke werden.

Neukölln bewegt (sich)

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