Drucksache - 1392/V  

 
 
Betreff: Nachbarschaftsbeteiligung beim Projekt „Um- und Neubau ehemaliges Diesterweg-Gymnasium“ durch ps wedding ermöglichen

Status:öffentlich  
 Ursprungaktuell
Initiator:Fraktion Bündnis 90/Die GrünenFraktion Bündnis 90/Die Grünen, Fraktion DIE LINKE
Verfasser:Neugebauer, Schneider, F.Bertermann und die übrigen Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
Drucksache-Art:AntragAntrag
Beratungsfolge:
BVV Mitte von Berlin Entscheidung
20.09.2018 
20. öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin (mit LIVE-Stream) überwiesen   
Schule
11.10.2018 
21. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule vertagt   
15.11.2018 
22. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule vertagt   
13.12.2018 
23. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      
17.01.2019 
24. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      
14.02.2019 
25. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule      

Sachverhalt
Anlagen:
1. Antrag Grüne + LINKE vom 11.09.2018

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, die es pswedding ermöglichen, Räumlichkeiten des ehemaligen Diesterweg-Gymnasium in der Puttbusser Straße 12 für Planungswerkstätten zum Projekt zu nutzen. Als Übergangslösung soll unverzüglich die Genehmigung erteilt werden, eine Teilfläche des Grundstücks an der Swinemünder Straße als Aufstellort für ein Vorort-Büro (Container, Bauwagen o.Ä.) als Informations- und Anlaufstelle für die Menschen im Brunnenviertel zu nutzen.

 

Begründung:

Der Um- und Neubau des ehemaligen Diesterweg-Gymnasium in der Puttbusser Straße 12 ist ein wichtiger Baustein für die Stabilisierung des Kiezes im Quartiersmanagementgebiet (QM) Brunnenstraße. Seit Jahren setzen sich das QM-Team, der Quartiersrat und viele Bewohner*innen dafür ein, dass das marode Gebäude und die umliegenden Flächen saniert und neu bebaut werden. Es besteht ein großes Interesse, sich an den Planungen zu

beteiligen.

 

pswedding hat die Absicht, ihr geplantes Projekt zur Sanierung des ehemaligen Diesterweg-Gymnasium und einer ergänzenden Neubebauung im Diskurs mit der Kiezbevölkerung zu entwickeln und umzusetzen. Ein Vorort-Büro soll daher dazu dienen, die Planungen transparent vorzustellen und dem Diskussionsprozess einen Raum zu ermöglichen.

Das Büro soll dienen:

-          als Anlauf- und Informationsstelle für die Nachbarn über den Stand der Dinge von ps wedding und das geplante Projekt,

-          als eine Vor-Ort-Möglichkeit, sich über das Vorhaben auszutauschen, die Konzepte mit der Nachbarschaft voranzubringen und das Verfahren transparent zu gestalten,

-          als Möglichkeit einer partizipativen Weiterentwicklung und Ausformulierung des Vorhabens im Rahmen der geplanten Anhandgabe.

Das Bezirksamt soll daher die Möglichkeit zur Umsetzung des Projektes schaffen. Außerdem würde dadurch der Ort schneller belebt und weiteren Zerstörungstendenzen entgegengewirkt, da immer mehr Fensterscheiben eingeschlagen werden und eine Wartung und Reinigung des Geländes nicht stattfindet.

 

 
 

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