Auszug - Öffentlichen Grünanlage/Spielplatz auf dem Grundstück Grenzstr./Gartenstraße (der Wunsch kam aus dem Ausschuss) BE: Bezirksamt   

 
 
24. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur, Verkehr und Grünflächen
TOP: Ö 3.2
Gremium: Umwelt, Natur, Verkehr und Grünflächen Beschlussart: erledigt
Datum: Mi, 21.11.2018 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 - 20:05 Anlass: ordentlichen Sitzung
Raum: Sitzungsraum 121
Ort: Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin
 
Wortprotokoll

Frau BzStR´in Weißler stellt Frau Hoffmann, Spielplatzplanerin, vor.

Frau Hoffmann stellt anhand einer Powerpoint-Präsentation den Spielplatz auf dem Grundstück Grenzstraße vor. Die Präsentation wird dem Ausschuss zur Verfügung gestellt.

 

Frau BV Mayer (DIE LINKE) dankt für die Vorstellung. Sie fragt nach, in wie fern der Spielplatz betreut werden könnte, weil immer wieder Sperrmüll abgelegt werde und es dort alkohol- und drogenabhängige Menschen gebe. Des Weiteren fragt sie nach, wie groß die Fläche sei, im Hinblick auf die Zukunft von Himmelbeet? Frau Hoffmann teilt mit, dass die Problematik in Mitte vorhanden sei. Sie habe sich viele Spielplätze angeschaut. An dem Ort Spielplatz Grenzstraße gebe es keine extreme soziale Problemlage. Sie meint, wenn ein Ort nicht genutzt werde, werde er belagert. Man müsse mit dem Netzwerk mit dem Kiez schauen, wie man den Ort wieder beleben könnte. Sie glaube nicht, dass dort eine Betreuung stattfinden werde. Über eine Vernetzung müsse man nachdenken. Zu Himmelbeet teilt sie mit, dass es eine kommerzielle Nutzung sei. Es gehe nicht um Naturschutz und Artenvielfalt. Das BA habe die Verpflichtung, öffentliche Grünanlagen und Spielplätze den Kindern zur Verfügung zu stellen. 69 % der Kinder seinen transferleistungsabhängig und Spielplätze werden benötigt.

Frau Weißler teilt mit: Schaue man sich das Gebiet insgesamt an, hofft sie, dass zukünftig eine andere und intelligentere Beplanung stattfinden werde. Man fange mit einem Teil an für die Zukunftsentwicklung des gesamten Raumes. Sie findet es gut, dass zu den Angeboten an Spielplätzen ein anderes Konzept hinzugefügt werde, welches sich dafür eigne.

Frau Mayer meint, dass es nicht zielführend sei, wenn alkohol- und drogenabhängige Menschen dort verdrängt werden. Es gebe eine Freiraumplanung, wo man so planen könnte, dass diese Menschen einen Ort haben, wo sie hingehen können. Auch könnte man Himmelbeet integrieren.

 

Herr BD Rehwald (CDU) fragt nach, seit wann die Vision bestehe, auf dem Grundstück Wohnungen zu bauen? Er würde es begrüßen, wenn neben den Wohnungen Spielplätze errichtet werden.Des Weiteren bemerkt er, dass es Überlegungen gebe, Spielplätze an Friedhöfen zu integrieren.

Herr Klautke vermittelt, dass Frau Hoffmann vorgetragen hatten, wie das Gebiet gestaltet werden soll. Es soll eine Grünverbindung geben; es soll klimatisch und naturschutzmäßig als besonders schützenswert eingestuft sein. Es gebe keine Probleme, wenn die WBM gegenüber im Gewerbegebiet Wohnungen baue. Herr Klautke bemerkt, dass in den letzten Jahren nichts von WBM bekannt sei, dass eine gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft eine Anmeldung machte zu bauen. Allen sei bekannt, dass es eine Unterversorgung mit Spielplätzen gebe. Gegeneinander aufzuspielen Wohnungen gegen Kinderfreiräume oder Freiflächen, sei nicht korrekt.

 

Frau Erdmann stimmt einem Spielplatz zu. Man habe beobachtet, dass das Arbeiten mit Blumen und gärtnern einen Spielcharakter haben.

 

Herr BV Freitag (Piraten) fragt nach, ob der Spielplatz eingezäunt werde?

 

Herr BV Schneider (Grüne) dankt für die Ausführungen zum Konzept. Priorität sei, die Grünfläche zu erhalten und eine Gestaltung für die Kinder hin zu bekommen und keine Bebauung. Es wurden verschiedene Fördertöpfe und die I-Planung angesprochen. Er fragt nach dem Fahrplan des BA´s. Könne abgeschätzt werden, was das BA zahlen müsste und wie viele Mittel kämen vom Land?

 

Frau Weißler beantwortet folgendes:

Es wurde ausführlich im Amt darüber gesprochen. Man müsse schauen, wie sich das mit den Kitas weiterentwickle und ob man ein sozial-pädagogisches Betreuungskonzept, ähnlich wie im Ottopark, in Anspruch nehmen könnte.

Frau Hoffman zeigte in ihrer Präsentation einige Fördermöglichkeiten auf. Dafür benötige man aber eine Planung. Danach könne man schauen, aus welchen Fördertöpfen man das erschließen könnte und wie man das schaffen könnte, dass der Bezirk das mit finanziere.

Zum Wohnungsbau teilt sie mit, dass es überall im Bezirk Flächenkonkurrenz gebe. Es gebe viele Flächen, die anders entwickelt werden können und müssen. Wenn dort Wohnungsbau stattfinde, dann benötige man auch Grünflächen.

Hinsichtlich der I-Planung werde man sich in den nächsten Monaten auseinander setzen.

 
 

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