Auszug - Situation Standesamt BE: Bezirksamt   

 
 
3. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bürgerdienste und Wohnen
TOP: Ö 5.1
Gremium: Bürgerdienste und Wohnen Beschlussart: erledigt
Datum: Do, 23.02.2017 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 19:55 Anlass: ordentlichen Sitzung
Raum: Sitzungsraum 121
Ort: Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin
 
Wortprotokoll

Frau Dr. Obermeyer führt aus: Die Problematik im Standesamt besteht schon seit geraumer Zeit, hat sich allerdings zugespitzt. Die Hauptursache sind zu wenige StandesbeamtInnen. Zu wenig heißt in diesem Zusammenhang besetzbare nicht besetzte Stellen. Dieses Thema ist für das gesamte Bezirksamt ein Problem. In Zukunft muss der Schwerpunkt gelegt werden, wie gezielt Personal rekrutiert und ausgebildet werden kann.
Herr Rinner stellt die Präsentation zum Ausblick der Zukunft des Standesamtes vor.
Durch Personalabbauvorgaben ist das Standesamt deutlich unter besetzt.
Im Mai und August 2017 werden 3 neue Kollegen und Kolleginnen eingestellt, jedoch bekräftigt der Ausschreibungs- und Bewerbungsprozess von zwei weiteren Stellen, die Aussage, dass es immer schwieriger wird geeignetes Personal zu finden. Frau Behrends fragt: Wie schnell werden Bewerber nach dem Auswahlverfahren kontaktiert, mit Hinblick auf die konkurrierenden Behörden?
Herr Rinner: Beim Standesamt war es ein Problem, dass die Bewerber nicht schnell genug kontaktiert wurden. Beim aktuellen Auswahlverfahren im Bürgeramt wird dies anders gehandhabt und eine voraussichtliche Zusage bereits nach Abschluss des Auswahlverfahrens mitgeteilt.
sungsansätze für die negativen Ergebnisse, besonders bei den Eheschließungen und dem Verzug bei den Geburtsurkunden, sind zum einen die vier zusätzlichen Samstage zur Rückstandsbearbeitung. Ein weiterer Samstag zur Rückstandsbearbeitung ist der 04.03.2017. Schnellwirksame Lösung sind auch mit der Reduzierung der Wartezeit auf 05:30 Uhr damit erschöpft. Das Standesamt wird mit der Besetzung der vakanten Stellen voraussichtlich Ende 2017 wieder voll arbeitsfähig sein. Es wird eine organisatorische Gesamtbetrachtung durch die Senatsverwaltung der Standesämter stattfinden. Die Aufgaben des Standesamtes 1 werden in Zukunft von der Senatsverwaltung auf die Bezirksverwaltung umgesiedelt.

 
 

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