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WIE - Quellen und Methodik

Mann untersucht Fragezeichen mit Lupe
Bild: fotomek - Fotolia.com

Zur Erstellung eines Bildungsmonitorings gehen wir wie folgt vor:

(1) Betrachtung systembedingter und familiärer Rahmenbedingungen

In einem ersten Arbeitsschritt werden wir bestehende Daten im Zusammenhang analysieren. Dazu gehören u.a. die Daten der amtlichen Statistik und Verwaltungsdaten, wie die bezirkliche Gesundheitsberichterstattung. Betrachtungsebene sind die lebensweltlich orientierten Räume des Bezirkes – hier die Ebene der 10 Bezirksregionen.

(2) Generierung von Fragestellungen und (4) Datenerhebung in Familien und Bildungseinrichtungen

Ein Bildungsmonitoring ist keine einfache Berichterstattung über Aufgaben, Prozesse und Ergebnisse der Bildungseinrichtungen in Berlin-Mitte.

Es fragt nach dem Beziehungsgefüge zwischen Lebenswirklichkeit und Bildungsrealität. Es fragt nach Erwartungen und Einstellungen der Familien.

Hierzu werden wir die “richtigen” Fragen erarbeiten und eine repräsentative Datenerhebung durchführen:

  • Wovon lassen sich Eltern bei ihren Entscheidungen leiten?
  • Sind alle benötigten Informationen auffindbar?
  • Welche Bildungserwartungen richten sie an ihre Kinder?
  • Und was denken die Kinder und Jugendlichen darüber?
  • Haben die Eltern eine gute Einschätzung der Leistungsfähigkeit ihrer Kinder?
  • Welche Kriterien sind für die Auswahl der weiterführenden Schule ausschlaggebend?
  • Treffen Eltern und Kinder die Entscheidung über die weiterführende Schule gemeinsam?
  • Haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Abgang von der Schule eine Ausbildungs- oder Studienplatzperspektive?
  • Sind die Eltern mit dem Angebot in der Ganztagsgrundschule zufrieden?
  • Funktioniert die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Eltern gut?
  • Sind Eltern der Meinung, dass die Fähigkeiten ihrer Kinder im Bildungssystem gut gefördert werden?

(3) Einbindung weiterer Datensätze

Bildungsmonitoring
Bild: Ulrike Rockmann

Wir wissen, welche schulischen Ergebnisse unsere Kinder erbringen.

Über welche Kompetenzen und familiären Bildungsressourcen sie tatsächlich verfügen, bleibt jedoch bei einer regionalen Betrachtung häufig unklar. Wir werden daher weitere Fachdaten und Ergebnisse diagnostischer Verfahren – z.B. QuaSta, VERA 3, Bärenstark – einbinden, um zu verstehen, wie Risiken und Bildungserfordernisse auf die Chancen der Kinder wirken.

Die Herausforderung liegt hier darin, die verfügbaren Daten in ein schlüssiges Konzept einzupassen und in ein Bildungsmonitoring zu integrieren, welches Indikatoren nutzt, die auch deutschlandweit anschlussfähig sind.

(5) Indikatorensetting und (6) Ergebnisse

Das Projekt hat das Ziel, Indikatorensets für ein nachhaltiges, regionales und effizientes Bildungsmonitoring unter Berücksichtigung der vier Dimensionen Individium, Rahmenbedingungen Bildung, Familie und soziales Umfeld zu entwickeln, welches in der Kita ansetzt und daher über formal erreichte Bildungsschritte hinausgeht.

Der Aufbau der Analysearchitektur und erster Auswertungen soll von Mitte 2017 bis Ende 2019 erfolgen, um sie dann in die eigenständige Nutzung der bezirklichen Fachverwaltungen für die nächsten Jahre zu überführen.
Die Indikatorensets werden die langfristige Beobachtung ermöglichen, d.h. in den erforderlichen Zeiträumen aufwandsarm aktualisierbar sein.

Wir werden einen ersten Monitoringbericht – auf Basis des erarbeiteten Indikatorensettings – Ende 2019 vorlegen können.

Laptop
Bild: Orlando Florin Rosu - fotolia.com

Bildungsmonitoring Berlin Mitte

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