Die Ruine der Franziskaner Klosterkirche befindet sich im Grundvermögen des Bezirksamtes Mitte von Berlin und wird durch den Förderverein Klosterruine e. V. betreut. Der 1992 von Berliner Künstlern, Denkmalpflegern, Architekten und interessierten Berlinerinnen und Berlinern gegründete Verein hat durch langfristige Spenden- und Kulturinitiativen eine Restaurierung (2003 bis 2005) des kulturhistorischen Ortes, des Berliner Baudenkmals (erbaut ab 1250) mitbewirken können.
Vom 15. April bis 15. November ist die Ruine als begehbares Baudenkmal geöffnet und wird jährlich von etwa 28.000 Besuchern, darunter viele Touristen, besucht. Die Ruine der Klosterkirche ist eines der ältesten, noch authentischen Baudenkmale aus der Zeit der Gründung der Stadt, eine Perle der norddeutschen Backsteingotik. Der Förderverein sichert die Begehbarkeit, organisiert die Information und Betreuung der Besucher, veranstaltet jährlich eine zweiteilige Skulpturenausstellung, ermöglicht Theater-, Musik- und Literaturprojekte, und hält den Veranstaltungsort auch für kulturelle Aktivitäten aus dem Stadtbezirk offen.