Größte innerstädtische Grünanlage Europas, Kulturmetropole und Botschaftsviertel
Geschichte:
seit 01.01.2001 Ortsteil im Bezirk Mitte von Berlin
im Norden wird er begrenzt durch das Hansaviertel und die Grenze zu Moabit, die dem Verlauf der Spree entspricht; östlich durch den Ortsteil Mitte und im Süden durch Charlottenburg, Wilmersdorf, Schöneberg und Kreuzberg
1828: königliche Genehmigung für den Bebauungsplan
Beginn der Umwandlung des einstigen Ausflugsortes zu einer Villenkolonie wohlhabender Bürger
Entstehung von Wohnhäusern nach den Plänen namhafter Architekten
Künstler, Bankiers und Politiker wählten das Tiergartenviertel zu ihrem Wohnort (z.B. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm, Heinrich Hoffmann von Fallersleben, Ferdinand Lassalle, Adolph von Menzel)
1878 - 1890: Sitz der chinesischen Gesandtschaft in der Villa von der Heydt
1898: Sitz der spanischen Gesandtschaft
völlige Veränderung des Viertels nach den Planungen Albert Speers für die Neugestaltung der Reichshauptstadt
westlicher Teil zwischen Bendlerstraße (jetzt Stauffenbergstraße) und Lichtensteinallee zum Diplomatenviertel erklärt, ab 1938 Entstehung zahlreicher diplomatischer Vertretungen
östlicher Teil des Tiergartenviertels: Beginn umfangreicher Abrissarbeiten für die Nord-Süd-Achse und den Runden Platz
ehemalige Bebauung wurde im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört
heute finden sich nur noch wenige Reste der ehemaligen Bebauung (Villa von der Heydt, Matthäuskirche)