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Denkmal am Koppenplatz

Ortsteil: Mitte



Einst die "Wiege" der Stadt, heute Zentrum für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Medien und Politik

Geschichte:
  • seit 01.01.2001 Ortsteil im Bezirk Mitte von Berlin

Die Geschichte von Berlin-Mitte spiegelt in hohem Maße die Geschichte der Stadt Berlin wieder

Die Stadt entwickelte sich aus zwei Kaufmannssiedlungen, Berlin und Cölln, zu beiden Seiten der Spree.

Die ersten urkundlichen Erwähnungen dieser Siedlungen sind aus den Jahren 1237 für Cölln und 1244 für Berlin bekannt.

1307: Beide Städte lagen günstig am Schnittpunkt mittelalterlicher Handelsstraßen, nahmen so einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung und vereinigten sich 1307 zu einer Union.

15. Jahrhundert: Ausbau von Berlin-Mitte zur Residenzstadt der Hohenzollern, der Handelsplatz Berlin wurde so zugleich zur Hauptstadt.

1709: Gründung einer Einheitsgemeinde Berlin, die Vorstädte Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt eingeschlossen.

18. Jahrhundert: Regentschaft Friedrich II. (1740-1786). Preußen wird zur europäischen Großmacht, die Repräsentationsbauten bestimmen noch heute das Stadtbild in der Berliner Mitte (Zeughaus, Forum Friedericianum mit der Staatsoper Unter den Linden, der Alten Bibliothek, der heutigen Humboldt-Universität und der St.-Hedwigs-Kathedrale).

1806: Napoleon besetzt Berlin.

März 1848: Revolte des Bürgertums (Märzrevolution), zahlreiche ehemalige Barrikadenstandorte der Kämpfe von 1848 sind heute im Ortsteil Mitte mir Gedenktafeln markiert, unter anderem auf dem Alexanderplatz sowie dem Gendarmenmarkt.
Gründung des Deutschen Reiches in Versailles: Berlin wird die Hauptstadt Deutschlands; Bedeutungsgewinn und Industrialisierung führten zu einem starken Wachstum der Stadt: vor dem Oranienburger Tor siedelten sich seit 1823 Eisengießereien und Maschinenbaubetriebe an, genannt „Feuerland“.

1933: Machtergreifung der Nationalsozialisten - Die Verfolgung der 170.000 Berliner Juden begann. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 steckten die Nationalsozialisten auch in Berlin die Synagogen in Brand, viele Orte der Machtdemonstration sowie der Machtausübung befanden sich in Berlin-Mitte.

1945 nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges: Über 600.000 Berliner Wohnungen waren völlig zerstört, nur 2,8 Millionen Menschen lebten noch in der Ruinenstadt. Berlin-Mitte gehörte (nach Beschluss der Alliierten) zum sowjetischen Sektor.

1961: Bau der Berliner Mauer. Berlin-Mitte als Teil des ehemaligen Ost-Berlin wird zum repräsentativen Zentrum der Hauptstadt der DDR (viele Regierungsgebäude, z.B. Staatsratsgebäude und Außenministerium).

1989: Fall der Berliner Mauer

heute: Mitte ist wieder Sitz von Regierung und Parlament, von zahlreichen Landes- und Bundeseinrichtungen sowie Sitz von Spitzenvereinigungen aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

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