Seifenkistenderby im Gesundbrunnen auf der Badstraße
Altes und neues Zentrum für Kulturelle Veranstaltungen
Geschichte:
seit 01.01.2001 Ortsteil des Bezirks Mitte von Berlin
die ursprüngliche Begrenzung des Gesundbrunnen erfolgte durch den Verlauf der Panke:
frühe kartographische Erwähnung des Gesundbrunnen ist ein mehrfach kopierter Plan von 1757, der die Besitzverhältnisse vor der Anlage des Brunnens beschreibt
erste Erschließungen durch Landwirtschaft, Einrichtung einer Mühle und Nutzung der in unmittelbarer Nähe gelegenen Quelle
das Luisenbad (Heilquelle) war Ausflugsziel für die Berliner, führte um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert zur Ausprägung der Badstraße als bürgerlichen Boulevard mit zahlreichen Volksgärten, Restaurationsbetrieben und Theatern (bekannte Etablissements: Weimann's Volksgarten, Rose-Theater, Marienbad oder Victoria-Garten)
1908 eröffnete im Badehaus Marienbad das erste Kino: aus der Spielstätte des Rose-Theaters wurde das „Alhambra“
Mitte des 19. Jh. / Industrialisierung: aus dem ländlichen Gesundbrunnen entsteht ein dichtbebautes Industrie- und Arbeiterviertel, Ansiedlung der Tresorfabrik S. J. Arnheim und der Panzer A. G. M. Fabian
Nach der deutschen Teilung: Gesundbrunnen wird Umsteigebahnhof, Umschlagplatz zwischen Ost und West bis 1961, geprägt von Ladenzeilen, Wechselstuben und Grenzkinos
Der heutige Ortsteil Gesundbrunnen ist größer als der historische Gesundbrunnen und schließt auch Teile der früheren Oranienburger und Rosenthaler Vorstadt ein