Die Berliner Mauer ist aus der wiedervereinigten Stadt seit mehr als zwanzig Jahren verschwunden.
Aber die Erinnerung daran ist noch lebendig und viele Besucher aus aller Welt sind verwundert oder sogar enttäuscht, dass von diesem einst weltberühmten „Bauwerk“ nur noch wenig zu finden ist.
Der Bezirk Mitte veranschaulicht wie kein anderer Ort die Überwindung der Teilung Berlins und das Zusammenwachsen der getrennten Stadthälften. Die heutigen Ortsteile Tiergarten und Wedding gehörten zum ehemaligen Westteil der Stadt, Mitte zum Ostteil. Die Berliner Mauer verlief also quer durch den heutigen Bezirk.
Das Brandenburger Tor ist zum lebendigen Zentrum der wiedervereinigten Stadt geworden und zum Magneten für Millionen von Touristen aus aller Welt.
Rund um dieses Symbol der deutschen Wiedervereinigung inmitten unseres Bezirks erinnert heute kaum noch etwas an Mauer und Stacheldraht.
Die wenigen noch erhaltenen Reste der DDR-Grenzanlagen haben ihren Schrecken verloren und werden für die Nachwelt bewahrt.
An der Bernauer Straße befinden sich Reste der Mauer, die dort vom Dokumentationszentrum Berliner Mauermuseum präsentiert und dokumentiert werden. In der dortigen Kapelle der Versöhnung auf dem ehemaligen Todesstreifen können Besucherinnen und Besucher der Mauertoten gedenken.
Am ehemaligen Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße standen sich während des Kalten Krieges Sowjets und US-Amerikaner oft genug gegenüber. Diese Zeit wird im Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie
lebendig gehalten. Dazu werden originale Objekte gelungener Fluchten über die Mauer gezeigt.
Informationen zum Verlauf der Mauer finden Sie auf der Berlin-Seite oder auf den Seiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Wanderung bzw. Radtour entlang der ehemaligen Mauer
(mit Hinweisen zu vorhandenen Resten)



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