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Kunst am Bau wird in der Schiller-Bibliothek präsentiert

Pressemitteilung Nr. 440/2015 vom 21.09.2015

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt und Naturschutz, Sabine Weißler, informiert:

Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Bibliotheks- und Rathausumfeldes in Wedding lobte der Bezirk Mitte Anfang diesen Jahres einen Kunst am Bau-Wettbewerb aus. Die Wettbewerbsentwürfe werden nun vom 9. bis 26. Oktober 2015 im Foyer der Schillerbibliothek, Müllerstraße 149, 13353 Berlin gezeigt. Der Eintritt ist frei. Die Bibliothek ist barrierefrei zugänglich. (Öffnungszeiten: Mo.-Fr., 10-19.30 Uhr, Sa., 10-14 Uhr sowie Sa., 24.10., 10-18 Uhr).

Im Frühjahr sprach das Preisgericht seine Realisierungsempfehlung für die Arbeit „Weddinger Worte“ des Moabiter Künstlers Pfelder aus. Sein Entwurf war einer von drei eingereichten Vorschlägen. Präsentiert werden u.a. Arbeitsbeschreibungen, Pläne und Skizzen der geplanten Installation „Weddinger Worte“, Kristina Lekos Entwurf „Der Wedding. Ein Manifest“ sowie der Vorschlag der mexikanischen Künstlerin Mariana Castillo Deball „Forbidden Symmetries“.

Die Entwürfe im Detail:

Siegerentwurf „Weddinger Worte“ (Pfelder): Der neu konzipierte Platz als Kreuzung für unterschiedlichste Menschen. Auf einer Tafel wird im vierteljährlichen Wechsel ein Lieblingswort der Weddinger gut sichtbar in 3,60 Meter Höhe auf dem Platz zu lesen sein. Um welches Wort es sich handelt, entscheiden die Weddinger selbst. „Weddinger Worte“ spiegelt die aktuelle Befindlichkeit der Weddinger wider und wird zu einem partizipativen Identifikationsmoment.

„Forbidden Symmetries“ (Mariana Castillo Deball): „Forbidden Symmetries“ sind 43 Bodenfließen, die auf dem Prinzip der Penrose-Parkettierung basieren und mit gravierten Linien ein abstraktes Muster oder vielleicht auch auf eine Landkarte verweisen. Durch die freudige Frustration der Augen, die von dem rhythmischen Muster der Oberfläche gefangen sind, verlieren wir unsere Wahrnehmung im Labyrinth der tanzenden Linien.

„Der Wedding. Ein Manifest“ (Kristina Leko): „Der Wedding. Ein Manifest“ setzt sich aus Texten zu den Themen „Arbeiter/innengeschichte“, „Gerechtigkeit“, „Migrationsgeschichte“ und „Solidarität“ zusammen und ist auf vier Tafeln zu lesen; sie bilden ein Wechselspiel zwischen der Geschichte des roten Weddings und dem Heute. Verfasst werden sie in einem kollektiven Schreibprozess von Studierenden und Weddingern.

Ansprechpartnerin im Fachbereich Kunst und Kultur, Geschäftsstelle Kommission Kunst im Stadtraum: Judith Laub, (030) 9018-33409