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Keine Medikamente für Flüchtlinge durch Vivantes

Pressemitteilung Nr. 436/2015 vom 18.09.2015

Korrektur zur Pressemitteilung von heute – Nr. 432/2015

Der Bezirksbürgermeister von Mitte, Dr. Christian Hanke, informiert:

Aufgrund von neuen Informationen hat nicht der Apothekerverband gegen die Belieferung von Medikamenten durch Vivantes an die Ärzte zur Versorgung der Geflüchteten am LaGeSo Einspruch eingelegt, sondern die Apothekenaufsicht des LaGeSo – mit der Begründung, dass die ambulante Medikamentenversorgung nicht durch Krankenhäuser, sondern gemäß Apothekengesetz über Apotheken zu erfolgen habe. Vivantes darf also nicht mehr liefern.

Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke:
„Ich bedauere sehr, dass das Landesamt für Gesundheit und Soziales nicht bereits im Vorfeld in seinem eigenen Haus die rechtlichen Voraussetzungen für die Medikamentenausgabe geklärt hat. Es darf nicht sein, dass interne Kommunikationsprobleme innerhalb der Behörde zu Lasten der Geflüchteten gehen und die problematische Lage weiter verschärfen. Ich fordere alle Beteiligten dringlich auf, schnellstmöglich eine Lösung zu finden, um die gesundheitliche Nöte der Geflüchteten zu verbessern.“

Medienkontakt:
Bezirksamt Mitte, Pressestelle, E-Mail presse@ba-mitte.berlin.de