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„Lob der Arbeit“ in der Galerie Nord

Pressemitteilung Nr. 412/2015 vom 04.09.2015

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt und Naturschutz, Sabine Weißler, informiert:

Von Freitag, 11.9. bis Samstag, 17.10.2015 stellen Roswitha von den Driesch, Jens-Uwe Dyffort, Sven Kalden, Ingeborg Lockemann, Elke Mohr, Peter Piller und Michaela Schweiger in der Galerie Nord aus: Turmstraße 75, 10551 Berlin. Eintritt frei.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 13 bis 19 Uhr.
Führungen nach telefonischer Vereinbarung (Tel.: 9018-33453).

„Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung untersuchen die Rollen von Produzenten/Konsumenten und die Bedeutung von Präsenz/Absenz von vergesellschafteter physischer Arbeit für die Identitätsfindung, das Denken, das soziale Leben und die sozialen Strukturen im urbanen Raum.
Für das Projekt ,Lob der Arbeit‘ gehen sie vom spezifischen Charakter des Ortes aus, an dem sich die Galerie Nord befindet: der Berliner Bezirk Moabit. Seine Entwicklung ist exemplarisch für viele urbane ehemalige Industriestandorte in Europa, die sich neu orientieren mussten. Moabit war im 19. Jahrhundert der wichtigste innerstädtische Produktionsstandort und Arbeiterwohnbezirk Berlins. Der homogenen Klassenzugehörigkeit entsprach die linke und oft widerständige Ausrichtung der Bevölkerung. Auch in den Nachkriegsjahrzehnten blieb Moabit proletarisch.
Ab den 1960er Jahren stieg der Anteil der ArbeitsmigrantInnen in der industriellen Arbeit. Als diese im Zuge der Globalisierung mehr und mehr verlagert wurde, blieben die ehemaligen Arbeitskräfte, nunmehr auch in der zweiten und dritten Generation, im Bezirk. Im Unterschied zu Stadtteilen wie Kreuzberg oder Mitte ist in Moabit in den neuen Zeiten der Dienstleistungsgesellschaft der Einfluss von Kunst und Kultur nicht so stark, die Gentrifizierung ist im Vergleich zu anderen Bezirken noch moderat. Etwa 25% der BewohnerInnen sind auf staatliche Transferleistungen angewiesen. Die Turmstraße, das Zentrum Moabits, wird von multikulturellen Imbissangeboten und vor allem Billigläden dominiert. “ (aus dem Ankündigungstext der Galerie)

Zugang und Aufenthalt sind Rollstuhlnutzerinnen und -nutzern mit Hilfe möglich. Eine barrierefreie Toilette ist vorhanden.

Medienkontakt
Fachbereich Kunst und Kultur: Bernd Mannhardt, Tel.: 9018 374 61.